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Freitag, 19. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 18.04.13

Am Donnerstag, dem 18.04.13, tendierten die Kurse an den Aktienbörsen ohne klare Richtung. Ursache dafür waren unterschiedliche Nachrichten mit wechselnden Wirkungen. Das Frühjahrsgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnet für 2014 mit einem wirtschaftlichen Aufschwung. Daneben konnte Frankreich fünfjährige Staatsanleihen zu einem sehr niedrigen Zinssatz versteigern. Beide Nachrichten wirkten positiv. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten fielen höher als erwartet aus. Außerdem ging der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren erstmals seit 2012 zurück. Daneben trübte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April 2013 ein. Diese Nachrichten aus den Vereinigten Staaten beeinflussten die Stimmung negativ.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 4 % auf 7474 Punkte. Eine Hochstufung durch Morgan Stanley ließ den Kurs von Infineon steigen. BASF und Bayer verteuerten sich, unterstützt von den starken Umsatzzahlen ihres schweizerischen Konkurrenten Syngenta. Commerzbank, Deutsche Bank, E.ON und RWE verbilligten sich.
Der MDAX sank 0, 1 % auf 12971 Punkte. Bilfinger, GEA, Rheinmetall und Sky Deutschland verteuerten sich. Nach einer Senkung seiner Geschäftsziele für 2013 gab SGL deutlich nach. Die Meldung von Solarworld, dass die Hälfte des Grundkapitals weg ist, und ein Bericht über erstmals gesunkene Preise für Polysilizium in 2013 rissen den Kurs von Wacker Chemie in die Tiefe.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen bis auf die Börse Wien:
  1. SMI in Zürich + 0, 76 %  auf 7591 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 74 % auf 2326 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 36 % auf 3612 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 11 % auf 6251 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien fielen:
  1. Dow Jones in New York - 0, 14 % auf 14597 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 16 % auf 1550 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 34 % auf 3194 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 1, 22 % auf 13220 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 26 % auf 21513 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. SAP + 1, 3 %
  2. Nestlé + 1, 09 %
  3. Roche + 1, 07 %
  4. Commerzbank + 1, 0 %
  5. Swatch + 0, 88 %
  6. Adidas - 0, 1 %
  7. LEONI NA - 0, 1 %
  8. FMC - 0, 8 %
  9. Allianz SE - 1, 0 %
  10. Deutsche Bank - 1, 8 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 0 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3057 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3045 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 400 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2164 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 22 %
  2. Frankreich 1, 78 %
  3. Großbritannien 1, 68 %
  4. Japan 0, 58 %
  5. Schweiz 0, 61 %
  6. USA 1, 69 %.
Der Bund Future stand bei 146, 28 Prozent.

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