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Donnerstag, 6. Juni 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen - und Rentenmarkt vom 05.06.13

Am Mittwoch, dem 05.06.13, gingen die Aktienkurse an den Börsen zurück. Die Investoren sorgten sich vor allem um die amerikanische Notenbank und ihre Anleihenkäufe wegen des entscheidenden Einflusses auf die Märkte. Die Angst vor einer Zinswende ließ am Anleihemarkt die Renditen ansteigen. Die europäischen Anleger blicken stärker auf die Konjunktur. Doch die Anzeichen einer Zinswende fangen nun auch an, sie zu verunsichern. Die Einkaufsmananger - Indizes im Dienstleistungssektor der Eurozone entsprachen im Mai 2013 den Erwartungen. Die Beschäftigung im Privatsektor der Vereinigten Staaten im Mai stieg nach Angaben des Arbeitsmarkt - Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) weniger stark als erwartet. Die leichte Beschleunigung beim Beschäftigungsaufbau ist für die Konjunkturentwicklung positiv. Die ADP - Daten sind ein Indikator für den Arbeitsmarktbericht der amerikanischen Regierung vom Freitag, dem 07.06.13, wegen seiner Auswirkungen für die amerikanische Geldpolitik. Die Währungshüter haben eine Straffung ihrer lockeren Geldpolitik an eine nachhaltige Konjunkturbelebung und insbesondere an die Entwicklung am Arbeitsmarkt geknüpft.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1, 2 % auf 8196 Punkte. Aufgrund der geplanten Expansion in Asien und den damit verbundenen hohen Investitionen verbilligte sich BASF. Trotz eines Absatzrekordes im Main fiel Daimler. Eine negative Studie ließ K + S sinken. Die Überschwemmung in Teilen Deutschlands und die Auswirkung auf die Baubranche sorgte für einen Kursrückgang bei HeidelbergCement. Siemens verbilligte sich. Gegen den Trend stiegen Deutsche Post und ThyssenKrupp.
Der MDAX sank 1, 5 % auf 13791 Punkte. Rhön Klinikum verteuerte sich. Gildemeister und Kuka gaben nach.
Die übrigen europäischen Aktienmärkte gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 1, 32 % auf 7772 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 15 % auf 2408 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 45 % - Carrefour - 4 %
  4. FTSE 100 in London - 1, 82 % auf 6440 Punkte - Tesco - 5, 2 %
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien gaben nach:
  1. Dow Jones in New York - 0, 61 % auf 15085 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 68 % auf 1620 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 66 % auf 3423 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 3, 83 % auf 13015 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 97 % auf 22069 Punkte.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3063 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3067 Dollar
  3. 1 Euro = 130, 130 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2371 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 52 %
  2. Frankreich 2, 06 %
  3. Großbritannien 2, 02 %
  4. Japan 0, 84 %
  5. Schweiz 0, 76 %
  6. USA 2, 09 %.
Der Bund Future stand bei 143, 87 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. FMC + 0, 3 %
  2. ThyssenKrupp + 0, 3 %
  3. Roche GS - 0, 6 %
  4. Nestlé - 1, 25 %
  5. Adidas - 1, 3 %
  6. Commerzbank - 1, 5 %
  7. LEONI NA - 1, 8 %
  8. Swatch - 1, 98 %
  9. SAP - 2, 1 %
  10. Deutsche Bank - 2, 4 %
  11. Allianz SE - 2, 5 %.

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