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Samstag, 13. Oktober 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 12.10.12

Nach schwankendem Verlauf gaben am Freitag, dem 12.10.12, die Aktienkurse an den europäischen Börsen überwiegend nach. Nach anfänglichen Verlusten ließen die überraschend guten Quartalsergebnisse der amerikanischen Banken JP Morgan und Wells Fargo die Kurse steigen, ohne allerdings die erlittenen Rückgänge vollständig ausgleichen zu können. Es gab auch unerwartet gute KOnjunkturzahlen aus dem Euroraum mit einem Anstieg der Industrieproduktion im August 2012. Den Markt verunsicherte, dass Bundeskanzlerin Merkel auf Distanz zu dem Vorschlag von IWF - Chefin Lagarde ging, der griechischen Regierung mehr Zeit zum Sparen zu geben.
Der DAX in Frankfurt verbilligte sich 0, 4 Prozent auf 7252 Punkte. Negative Analystenkommentare von Barclays und Credit Suisse ließen den Kurs von Lnxess 3, 9 Prozent sinken. Die mögliche Absicht des japanischen Konzerns Softbank, beim US - Mobilfunkanbieter MetroPCS einzusateigen, belasteten den Kurs der Deutschen Telekom, weil sich das auf die Fusionspläne der US Tochter T - Mobile auswirken kann. Volkswagen und Daimler gaben nach. Der Rückzug des Scheichtums Abu Dhabi wirkte sich gering auf den Kurs von Daimler aus.Die guten amerikanischen Quartalszahlen der Bankwerte ließen den Kurs von Commerzbank steigen, währed Deutsche Bank nachgab.
Der MDAX verminderte sich 0, 6 Prozent auf 11265 Punkte. Skeptische Aussagen zur Geschäftsentwicklung schickten den Kurs von MAN auf Talfahrt.
Im Gegensatz zu DAX und MDAX stieg der SMI in Zürich 0, 17 Prozent auf 6665 Punkte.
Am Donnerstag, dem 11.q10.12, schlossen die amerikanischen Börsen überwiegend im Minus (Dow Jones - 0, 1 Prozent auf 13326, S & P - 500 nahezu unverändert auf 1432 und Nasdaq - Composite leicht nachgebend auf 3049 Punkten). Am Freitag eröffnedten die Börsen gut behauptet (Dow Jones + 0, 2 Prozent auf 13358 und S & P - 500 + 0, 1 Prozent auf 1434 Punkte).
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Commerzbank + 1, 7 %
  2. ThyssenKrupp + 1, 1 %
  3. Roche GS + 0, 77 %
  4. Nestlé + 0, 33 %
  5. SAP + 0, 3 %
  6. Adidas + 0, 2 %
  7. Allianz SE + 0, 2 %
  8. Deutsche Bank - 1, 0 %
  9. LEONI NA - 2, 8 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2958 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2970 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 700 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2093 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 49 %
  2. Frankreich 2, 06 %
  3. Großbritannien 1, 77 %
  4. Italien 4, 84 %
  5. Japan 0, 77 %
  6. Österreich 2, 09 %
  7. Schweiz 0, 57 %
  8. USA 1, 66 %.
Der Bund Future stand bei 141, 60 Prozent.

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