In der vorbezeichneten Börsenwoche verminderte sich der DAX 2, 24 Prozent. Ein großer Befreiungsschlag in der Euro - Staatsschuldenkrise liegt in weiter Ferne. Die Konjunkturdaten liefern keine eindeutuigen Vorgaben. Die Erwartungen zum Wachstum der Weltwirtschaft sehen dkeptisch aus, weil der IWF und die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen deutlich gesenkt haben. Im Gegensatz dazu sind die Zahlen zur Industrieproduktion für den August 2012 in Frankreich, Italien und Spanien überraschend robust, während sie in Deutschland die konjunkturelle Abschwächung bestätigen. Die Zahlen zur Industrieproduktion können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Tiefpunkt in der Eurozone noch nicht erreicht ist. Spanien zögert noch immer mit dem Hilfsantrag an den ESM. Der Markt hat kurzfristig seinen Schwung verloren. Der DAX zeigt keine Anzeichen von Schwäche. Zwischen 7400 und 7600 Punkten befindet sich der nächstgelegene Widerstand. Es deutet nichts auf einen Anstieg über diesen Widerstand hinaus. Sollte der Index weiter fallen, befindet sich zwischen 7015 und 7100 Punkten eine starke Unterstützung.
In der oben genannten Börsenwoche sank der MDAX 1, 04 Prozent. Der Index konnte mit 11408 Punkten ein Fünf - Jahres - Hoch markieren. Bei einem weiteren Anstieg sind 12000 Punkte möglich.
In der vorgenannten Börsenwoche gab der SMI in Zürich 0, 12 Prozent nach. Die von den verschiedenen Notenbank - Maßnahmen ausgehenden positiven Effekte lassen langsam nach. Es ist mit einer holprigen Entwicklung bis Ende 2012 zu rechnen.
In der Börsenwoche vom 08. - 12.10.12 entwickelten sich die amerikanischen Börsen so:
- Dow Jones - 281, 30
- S & P - 500 - 32, 34
- Nasdaq - Composite - 92, 08.
Die ersten Ergebnisse der Quartalsberichte amerikanischer Unternehmen fielen durchwachsen aus. Chevron deutete an, dass der Gewinn im dritten Quartal 2012 deutlich unter dem Vorjahresquartal liegen werde. Alcoa revidierte trotz zufriedenstellender Zahlen die Prognose für die Nachfrage nach seinen Produkten nach unten. Die Geschäftsabschlüsse von JP Morgan und Wells Fargo fielen besser als erwartet aus.
In der vorbezeichneten Börsenwoche entwickelte sich der Wechselkurs des Euro so:
- 1 Euro in Dollar - 0, 0032
- 1 Euro in jap. Yen - 0, 3200
- 1 Euro in Franken - 0, 0019
In der vorgenannten Börsenwoche sahen die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen so aus:
- Bundesanleihen - 0, 05 %
- US amerikanische Anleihen - 0, 09 %.
In der Börsenwoche vom 08. - 12.10.12 gewann der Bund Future 0, 66 Prozent.
Gewinner / Verlierer
- Commerzbank + 2, 00 %
- Nestlè + 1, 57 %
- ThyssenKrupp + 0, 45 %
- Roche GS - 0, 16 %
- Deutsche Bank - 0, 31 %
- Allianz SE - 0, 49 %
- Adidas - 0, 82 %
- SAP - 1, 55 %
- LEONI NA - 8, 99 %.
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