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Montag, 8. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (02. - 05.04.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche verminderte sich der DAX 1, 75 % auf 7659 Punkte. Der DAX entfernte sich weiter von 8000 Punkten. Die unerwartet schlechten Daten vom Arbeitsmarkt aus den Vereinigten Staaten sorgten dafür, dass der Index an Kraft verliert. Außerhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Beschäftigten um 88.000. Experten hatten allerdings erwartet, dass sich die Aufwärtsbewegung mit größerem Schwung fortsetzt. Sie hatten einen Anstieg von 190.000 Stellen erwartet. Die Abschwächung könnte eine Folge der Kürzung der öffentlichen Ausgaben sein. Neben den schlechten Daten vom Arbeitsmarkt trug auch die EZB zu der schlechten Stimmung bei, weil sie Konjunkturaussichten nicht optimistisch einschätzt. Sie kündigte keine Lockerung ihrer Geldpolitik an. Der Zufluss an frischer Liquidität hält an. Die Renditen auf den Rentenmärkten sind zu niedrig. Insbesondere wegen der niedrigen Renditen sind die Aktienmärkte attraktiv. Deutsche Telekom, E:ON, FMC und Münchener Rück gehörten zu den Gewinnern der Woche. Lediglich Lufthansa und ThyssenKrupp gaben nach.
Der MDAX sank 3 % auf 12923 Punkte. Im Gegensatz zum DAX erreichte der MDAX am Mittwoch, dem 03.04.13, mit 13586 Punkten den höchsten in seiner siebzehnjährigen Geschichte. Anleger finden hier Industriequalität, wie sie auf den Weltmärkten aktuell gefragt ist. Der MDAX wird sich wahrscheinlich abschwächen, weil 13500 Punkte charttechnisch schwer zu überwinden ist. Fielmann und Hamburger Häfen verteuerten sich. Dürr, Gildemeister, Kuka und Stada Arzneimittel verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Aktienmärkte gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 2, 21 % auf 7641 Punkte - ABB, Holcim und Transocean verbilligten sich stark. Ähnlich deutlich gingen Richemont und Swatch nach aufkommenden Sorgen über die chinesische Wirtschaft zurück. Enthüllungen zu Steueroasen ließen die Titel von Credit Suisse, Julius Bär und UBS sinken. Roche verteuerte sich wie Swiss Re und Zurich Insurance.
  2. FTSE 100 in London - 161, 96 Zähler auf 6250 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten verbilligten sich:
  1. Dow Jones in New York - 13, 29 Zähler auf 14565 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 15, 91 Zähler auf 1553 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 63, 66 Zähler auf 3204 Punkte.
Der Nikkei 225 in Tokio erhöhte sich 435, 73 Zähler auf 12834 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro verteuerte sich überwiegend:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0139 auf 1, 2944 Dollar
  2. 1 Euro in Yen + 3, 6200 auf 124, 490 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0037 auf 1, 2158 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen fielen:
  1. Bundesanleihen - 0, 05 % auf 1, 23 %
  2. US amerikanische Anleihen - 0, 15 % auf 1, 71 %.
Der Bund Future stieg 0, 93 % auf 146, 29 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. FMC + 3, 87 %
  2. Roche GS - 0, 45 %
  3. Allianz SE - 0, 69 %
  4. Deutsche Bank - 0, 85 %
  5. Commerzbank - 0, 96 %
  6. Nestlé - 1, 97 %
  7. Adidas - 2, 22 %
  8. LEONI NA - 3, 03 %
  9. SAP - 4, 24 %
  10. Swatch - 6, 29 %
  11. ThyssenKrupp - 10, 66 %.

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