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Montag, 15. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 12.04.13

Am Freitag, dem 12.04.13, gingen die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Der tatsächliche Finanzbedarf Zyperns verunsicherte die Anleger, so dass sie Kasse machten. Beim Treffen der Eurofinanzminister in Dublin standen die Probleme Zyperns ganz oben auf der Agenda. Der Finanzbedarf der Insel ist mit 23 Mrd. Euro rund sechs Mrd. höher als angenommen. Es soll aber keine Aufstockung der internationalen Zuwendungen erfolgen. Vielmehr soll die am Boden liegende Wirtschaft des Inselstaats unterstützt werden. Außerdem berieten die Finanzminister über die Sorgenkinder Irland, Portugal und Slowenien. Konjunkturdaten aus dem Euroraum enttäuschten. Die Industrieproduktion stieg im Februar 2013 leicht, aber der für Januar 2013 geschätzte Zuwachs drehte sich in ein Minus. Wirtschaftsmeldungen aus den Vereinigten Staaten fielen ernüchternd aus. Die Einzelhandelsumsätze im ersten Quartal 2013 waren schwächer als erwartet. Das von der Universität Michigan im April 2013 ermittelte Konsumklima trübte sich überraschend stark ein. JP Morgan erwirtschaftete im ersten Quartal 2013 einen Rekordgewinn. Auch Wells Fargo legte einen erfreulichen Zwischenbericht vor. Beide Zwischenberichte beeinflussten den Markt nicht.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1, 6 % auf 7745 Punkte. BMW, Daimler und Volkswagen verbilligten sich deutlich. Im Zuge der nachgebenden Notierungen der Automobilwerte gaben auch Continental und Infineon deutlich nach. Commerzbank und Deutsche Bank verloren an Wert. Deutsche Telekom ging leicht zurück. Nach einer Verkaufsempfehlung der Deutschen Bank fiel der Kurs von K + S. Trotz zuversichtlicher Analystenkommentare gab Siemens nach.
Der MDAX sank 0, 6 % auf 13308 Punkte. Eine Kaufempfehlung der UBS verhalf Dürr zu einem Kursanstieg. Gagfah und TAG Immobilien legten ebenfalls zu. Norma Group gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:

  1. SMI in Zürich - 0, 63 % auf 7766 Punkte - Swiss Re und Julius Bär wurden ex Dividende gehandelt. Credit Suisse und UBS gaben nach. Richemont, SGS, ABB, Holcim und Roche fielen. Lediglich Nestlé und Novartis legten zu.
  2. ATX in Wien - 1, 3 % auf 2437 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 34 % auf 3725 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 61 % auf 6377 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien gaben nach:

  1. Dow Jones - 0, 37 % auf 14810 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 73 % auf 1582 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 79 % auf 3274 Punkte 
  4. Nikkei 225 in Tokio - 0, 47 % auf 13485 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 06 % auf 22089 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Nestlé + 0, 22 %
  2. FMC - 0, 3 %
  3. Allianz SE - 0, 6 %
  4. LEONI NA - 0, 7 %
  5. SAP - 0, 8 %
  6. Swatch - 1, 11 % 
  7. Roche - 1, 15 %
  8. Adidas - 1, 7 %
  9. ThyssenKrupp - 2, 0 %
  10. Commerzbank - 2, 7 %
  11. Deutsche Bank - 3, 6 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3066 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3052 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 540 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2167 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen.
  1. Deutschland 1, 27 %
  2. Frankreich 1, 82 %
  3. Großbritannien 1, 75 %
  4. Japan 0, 61 %
  5. Schweiz 0, 67 %
  6. USA 1, 74 %.
Der Bund Future stand bei 145, 83 Prozent.

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