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Freitag, 31. Dezember 2010

Montevideo

Ich bin in Montevideo. Im Hafeninfo heißt es: "Mit rund 1, 4 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Montevideo die mit Abstand größte Stadt Uruguays. Das nach Surinam zweitkleinste südamerikanische Land, das ungefähr halb so groß ist wie Deutschland, liegt an der Ostküste Südamerikas zwischen Brasilien und Argentinien. Montevideo nimmt den südlichsten Punkt des Landes ein. Die Stadt erstreckt sich auf 529 Quadratkilometern am nördlichen Ufer des Rio de la Plata gegenüber der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Sie wird oft als deren kleine Schwester bezeichnet, weil sie 1726 vom damaligen Gouverneur  von Buenos Aires gegründet worden ist. Im eher landwirtschaftlich geprägten Uruguay, das 3, 5 Millionen Einwohner zählt, ist Montevideo in jeglicher Hinsicht das uneingeschränkte Zentrum.
Ciudadela nennen die Einwohner  ihr gemütlichstes Viertel, das mit engen Gassen  und schönen Plätzen zum Bummeln und Verweilen einlädt. Ein guter Ausgangspunkt ist der 1868  eingeweihte Mercado del Puerto, der lange als der Schönste markt Lateinamerikas galt.
Auf dem Weg zur Plaza Zabala ist die dreischiffige Kirche Iglesia de San Francisco aus dem Jahre 1864 mit neoklassischer Fassadeeinen Blick wert. Ebenfalls klassiscen Vorbildern nachempfunden ist das wichtige Gebäude der Banco del Republica. In der Mitte der gemütlichen Plaza Zabala steht das Reiterdenkmal  zu Ehren des Stadtgründers Bruno Mauricio de Zabala. Der Palacio Taranco nimmt einen ganzen Häuserblock ein. 1966 ist das Museum für dekorative Künste eingezogen. Weitere historische gebäude wie die Casa Montero - Roosen, heute Sitz des Romantischen Museums, und der Palacio Correa befinden sich in der Calle 25 de Mayo, einer Parallelstraße der Calle Rincon, mitten im Banken- und Geschäftsviertel . In der Casa Rivera, heute Sitz des Historischen Museums, wohnte von 1834 bis 1849 der erste Präsident der jungen Republik, Genreral Josè Fructoso Rivera.
Die Plaza de la Constitucion ist der geschichtsträchtige Mittelpunkt des historischen Zentrums. Auf dem ältesten und größten Platz der Altstadt wurde am 18. Juli 1830 die erste uruguayische Verfassung verlesen. Im Volksmund wird der Platz als Plaza Matriz bezeichnet. Diesen Namen trägt auch  Montevideos größte Kirche. Aber eigentlich heißt die Kathedrale Metropolitana, die 1804 eingeweiht wurde, mit vollständigem Namen Iglesia de la Immaculada Concepcion. Auch das Cabildo, das alte Rathaus im neoklassizistischen Stil befindet sich an der Plaza Constitucion.
Die Fußgängerzone Calle Sarandi, in der viele Schmuck- und Edelsteingeschäfte auffallen, führt auf direktem Weg zur Puerta de la Ciudadela, dem mächtigen alten Stadttor auf der riesigen Plaza Independencia. Der 10 Meter hohe, monumentale Palacio Salvo wurde 1925 mit reichlich Marmor und Granit im "Zuckerbäckerstil" fertiggestellt. Das prächtige Teatro Solis trägt den Namen  des Uruguay Entdeckers. Neben dem modernen neuen Justizpalast wirkt das Palacio Estevez vergleichsweise klein. Mehr als 100 Jahre lang diente dieses Gebäude von 1873 an als regierunssitz, jetzt ist hier das Regierungsmuseum zu Hause. An den Nationalhelden Josè Gervasio Artigas erinnert seit 1923 das riesige Reiterstandbild in der Mitte des Platzes. Unterhalb des Denkmals ruhen Artigas sterbliche Überreste in einem Mausoleum
Von der Plaza Independencia aus führt die Haupteinkaufsstraße Montevideoas, die Avenida 18 de Julio, in den modernen Teil des Zentrums. Zwei Museen ragen heraus: das Museum füZeitgenössische Kunst und das Gauchomuseum im feinen Palacio Uriate de Hieber. Das älteste Monument auf der Plaza Cagancha ist die Friedensstatue, die die Bewohner Montevideos längst in Freiheitsstatue umbenannt haben. Auf der Plaza Entrevero  steht einweiteres reiterstandbild. Nach vielen Kilometern endet die Avenida de 18 Julio am Parque Battle y Ordonez. Hier steht nicht nur das überdimensionale Bronzedenkmal La Carretra, sondern auch das Fußballstadion Estadio Centenario, in dem 1930 die erste Fußball - Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Ein Muss ist zudem das Parlamentsgebäude, der Palacio Legislativo, mit einer herrlichen Freitreppe - wie geschaffen für große Gesten und Empfänge. Wollen Sie aber einfach nur ein wenig am Wasser entlang bummeln, dann sind Sie auf der Rambla, der breiten Uferstraße, genau richtig. Im Parque Roda, dem großen Stadtpark m it künstlichem See und seinen schattigen Plätzen zum Ausruhen, lässt es sich prima entspannen.
So viel aus dem Hafeninfo. Ich habe eine sehr informative Stadtführung mitgemacht, die zu allen oben beschriebenen Sehenswürdigkeiten geführt hat. Ich habe auf der Freitreppe des Parlamentes gestanden und bin sie heraufgelaufen. Das Paramentsgebäude enthält die größe öffentliche Bibliothek Uruguays mit 240.000 Büchern. Im Parlament sind 50 uruguayische Marmorarten verbaut.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Buenos Aires

Gestern um 22 Uhr bin kich in Buenos Aires angekommen.
Im Hafeninfo heißt es: "Mit drei Millionen DEinwohnern ist Buenos Aires die größte Stadt Argentiniens. Zwölf Millinen sind es in dem insgesamt 202 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet. Damit zählt die Hauptstadt des flächenmäßig zweitgrößten südamerikanischen Landes zu den 20 größten und am dichtesten besiedelten  Ballungsräumen der Welt. Die Megacity liegt im argentinischen Osten an der trichterförmigen Mündung  des Rio de la Plata in den Atlantischen Ozean. Buenos Aires ist politisch, wirtschaftlich und kulturell das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Bekannt ist die Stadt für viele prächtige Bauten aus der Gründerzeit, berühmt für die Lebenslust ihrer Bewohner und unsterblich geworden  durch jenen Tanz, der die Leidenschaft um die Welt trägt - den Tango.
Evita Peron - verehrt und verteufelt. An ihr kommt in Buenos Aires  niemand vorbei. Evita Peron, das Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das an der Seite despopulistischen Präsidenten Juan Domingo Peròn zur First Lady aufstieg. Dreh und Angelpunkt ihres Wirkens war die Plaza de Mayo, der älteste Platz Buenos Aires Hier ließ sich Evita bei ihren Reden auf dem Balkon des Präsidentenpalastes  Casa Rosada vom Volk feiern. Der Versammlungsort rückte zwischen 1976 und 1983 wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit, als eine zunächst kleine Gruppe  Mütter ganz mutig jeden Donnerstag  das Verschwinden ihrer Kinder anprangerte. Die Madres de la Plaza de Mayo ließen sich weder einschüchtern noch vertreiben. Mit dem weiß getünchten Cabildo, dem zum historischen Museum  umfunktionierten alten Rathaus, der Nationalbank  und der klassizistischen Catedral Metropolitana säumen weitere markante Gebäude das historische Stadtzentrum.
Evita Perons Bronzestatue ist vor der Nationalbibliothek zu sehen. Auf der angeblich breitesten Straße der Welt, der Avenida 9 de Julio, jubelten Millionen Menschen, als die Präsidentengattin 1951 ihre Kandidatur  als Vizepräsidentin verkündete. An der Kreuzung des Prachtboulevards mit der Avenida Corrientes steht eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt - ein 67, 5 Meter hoher Obelisk. Natürlich gibt es auch ein Evita - Peron - Museum. Es hat seine Pforten im insbesondere bei jungen Leuten angesagten Stadtteil Palermo geöffnet, wo auch der Zoo und der Botanische Garten Familien anlocken. Nummer eins in der Beliebtheitsskala der Evita - Fans ist allerdings der Recoleta - Friedhof. Hier hat die Volksheldin in der Familiengruft der Perons ihre letzte Ruhe gefunden. Die benachbarte, von außen eher schlichte  Basilica de Nuestra Senora de Pilar gilt wegen ihrer Innendekoration als schönste Kirche der argentinischen Hauptstadt.
Die bekannteste, größte und eindrucksvollste Spielstätte ist das Teatro Colon, eines der schönsten Opernhäuser der Welt. Die Avenida de Mayo verbindet auf direktem Weg den Präsidentenpalast mit dem Parlament, dem weißen Kongressgebäude."
So weit das Hafeninfo. Um 9 Uhr bgann meine Stadtrundfahrt. Reiseführerrin war Laura. Ich bin auf der Avenida 9 de Julio bei dichtestem verkehr gefahren. Aus dem Bus habe ich den Oblisken und das Teatro Colon gesehen. An der Plaza de Mayo habe ich gehalten. An der weißen Cabido habe ich gestanden. Die Casa Rosada habe ich wie auch die klassizistische Kathedrale gesehen. Die Kathedrale erinnerte mich an die Pariser Madelaine. La Boca habe ich kurz gesehen. Beeindruckt war ich nicht. Auf dem recoleta Friedhof habe ich das Grab von Evita Peron gesehen. Die Stadtrundfahrt war informativ. Es lohnt sich, Buenos Aires noch einmal gesondert zu besuchen.

Montag, 27. Dezember 2010

Erster Seetag Fahrt nach Buenos Aires

Ich befinde mich auf See. Die Fahrt geht nach Buenos Aires. Im Anfang war das Meer stürmisch bewegt. Jetzt ist es ruhig. Da die Fahrt nach Buenos Aires auch morgen andauert, ist es an der Zeit, eine erste Zwischenbilanz meiner Reise zu ziehen.
Brasilien hat mich beeindruckt Das Land ist riesig. Es gibt eine gewaltige Industrie mit großen, modernen Städten. Im Gegensatz zu Indien ist Brasilien kein Schwellenland mehr, weil es voll industrialisiert ist. Die Schiffsroute an der Südost- und Südküste führt an reizvollen, bewaldeten Landschaften vorbei. Rio de Janeiro mit seiner Hafeneinfahrt war ein unübertroffenes Erlebnis.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Itajai

Ich bin in Itajai. Im Hafeninfo heißt es: "Der Süden Brasiliens gliedrt sich in die drei Bundeslännder Parana, Santa Catarina und Rio Grande do Sul. Aufgrund seines fruchtbaren Ackerlandes gilt er als Kornkammer des südamerikanischen Landes. Die 168.000 Einwohner zählende Hafenstadt Itajai liegt im kleinsten dieser drei Bundesländer, in Santa Catarina. Die Stadt breitet sich an der Mündung  des gleichnamigen Flusses auf rund 289 Quadratkilometern aus. Von prägender Bedeutung ist ihr Hafen, der der größte des Bundeslandes und der zweitgrößte Brasilies ist. Die Textil- und Schuhproduktion sowie die Fischerei sind die größten Industriezweige der Region. Doch berühmt ist sie vor allem tatsächlich wegen ihrer Fachwerkhäuser, der Schwarzwälderkirschtorte und des Oktoberfestes in Blumenau.
Im größten Fischereihafen des Landes wurde im Herbst  des Jahres 2000 die erste speziell  für Kreuzfahrtschiffe entworfene Pier Brasiliens mit einer Länge von 592 Metern eingerichtet. Die Kirche Matriz des Santissimo Sacramento ist aus kultureller und künstlerischer Sicht das wichtigste Denkmal der Stadt.Am Mercadi Publico, der 1917 entstand, gibt es kleine Geschäfte, in denen Kunsthandwerk angeboten wird, sowie einige Kneipen. Das Geschichtsmuseum der Stadt befindet sich im 1925 erbauten Rathaus und zeigt Kunstwerke, Möbel und Fotos, die die Entwicklung der Region dokumentieren."
So viel aus dem Hafeninfo. Bei der Ankunft in  Itajai am späten Nachmittag hingen die Wolken dicht über dem Küstengebirge, so dass teilweise die obersten Etagen der Hochäuser durch Wolkenschwaden verhangen waren. Es hat sogar geregnet. Auf der Fahrt von Ilhabela war das Wetter sonnig. Die See war rau, aber die Stabilisatoren des Schiffes haben den Seegang ausgeglichen. Die Fahr t war ruhig und angenehm.
Weihnachten in den Tropen ist es etwas besonderes. Auf dem Schiff stehen geschmückte Tannebäume. Sogar eine Krippe ist vorhanden. Das Wetter paßt nicht zur weihnachtlichen Stimmung an Bord. Nach Heiligabend in Amman 1976 ist es jetzt das zweite Mal, dass ich Weihnachten in exotischen Ländern verbringe. Ich komme gut damit klar.

Samstag, 25. Dezember 2010

Ilhabela

Ich bin in Ilhabela angekommen. In dem Hafeninfo heißt es: "Die Insel ilhabela ist mit 340 Quadratkilometern Fläche die größte Insel vor Brasiliens Küste. Sie liegt vier Kilometer vor dem Festland zwischen Rio de Janeiro und Sao Paolo und ist etwa 30 Kilometer lang bei einem Umfang  von 180 Kilometern. 41 saubere Strände, 360 Wasserfälle, 14 Berge und zahlreiche Wandermöglichkeiten haben sie zum beliebtesten Urlaubsort der "Paulisantos", der Einwohner von Sao Paolo, gemacht. So gesellt sich in der Hauptsaison zu den etwa 28.000 Einwohnern ein Vielfaches an Besuchern. Eigentlich heißt das Eiland Ilha de Sao Sebastiano, doch der Name Ilhabela, die schöne Inse, verspricht nicht zu viel. 85 Prozent der Fläche wurden von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. "
So viel aus dem Hafeninfo.

Freitag, 24. Dezember 2010

Angra dos Reis

Angra dos Reis liegt an der Costa Verde. Im Hafeninfo heißt es: "Zwischen den Großstädten Rio de Janeiro und Sao Paolo erstreckt sich an der Südostküste Brasiliens die Costa Verde, die grüne Küste. Hier, zwischen der Gebirgskette  Serra do Mar und dem Atlantik, hat der Portugiese  Andre Goncalves an der Baia da Ilha Grande im Jahre 1502 ein Städtchen gegründet. Weil gerade der Dreikönigstag war, nannte er es Angra dos Reis, Bucht der Könige. Und dieser Name verpflichtet: Urwald bis ans blaugrüne Meer und fast 400 Inseln vor der Küste bilden gemeinsam eine majestätische Kulisse. Angra dos Reis ist mit 140.000 Einwohnern die größte Stadt an der Costa Verde, jedoch sehr industriell geprägt. Sie gehört zum Bundesstaat Rio de Janeiro. In der Kolonialzeit war hier einer der wichtigsten Umschlagplätze für Gold aus Minas Geiras und Kaffee aus dem Paraiba - Tal.
Angra dos Reis ist vor allem Ausgangspunkt zu einem der insgesamt 2.000 Strände an den unzähligen Inseln der Königsbucht. Die Stadt selbst hat nur wenige Sehenswürdigkeiten, dafür aber eine außergewöhnliche Stadtkulisse zu bieten. Die Häuser scheinen regelrecht am Küstengebirge Serra do Mar über dem Hafen zu hängen. Außerdem haben einige Kolonialbauten die Jahrhunderte überdauert. So sind das Kloster Nossa Senhora do Carmo aus dem Jahre 1593 und die Capela da Santa Luzia, die 1632 erbaut wurde, erhalten geblieben. Ebenso zu den Überbleibseln aus der Kolonialzeit zählt das ehemalige KlosterSao Bernardino de Sena, das auf dem Hügel Santo Antonio steht. Von ier aus haben Sie eine hervorragende Aussicht auf die gesamte Umgebung. In die Reihe der historischen Gebäude fügen sich zudem die Pfarrkirchen Nossa Senhora da Conceicao (1749) und Senhora da Lapa (1752) auf dem Largo da Lapa ein.
Angra dos Reis steht in historisch - kultureller Hinsicht ein wenig im Schatten der Nachbarstadt Parati. Das 30.000 Einwohner zählende Hafenstädtchen gilt als historisches Schmuckstück. Die Architektur aus dem 17. Jahrhundert ist fast vollständig erhalten geblieben, weshalb die brasilianische Regierung Parati 1965  zur "historischen Stätte" erklärte. Im 18. Jahrhundert erlangte Parati durch die Entdeckung des Goldes in Minas Geiras besondere Bedeutung und Wohlstand. Die wertvolle Ware wurde aus dem Nachbarstaat in die Küstenstadt gebracht und von dort nach Portugal verschifft. In dieser Zeit entstanden viele Prachtvillen und Landgüter. Beim Bummel über das Kopfsteinpflaster, das einst Sklaven verlegen mussten, sind Sie ungestört. Die Innenstadt ist weitgehend für den Autoverkehr gesperrt. Das gibt Ihnen Gelegenheit, die duchweg weiß getünchten Häuser mit den farbigen Fenster- und Türrahmen ausgiebig in Augenschein zu nehmen. In der Villa Boa Vista kam übrigens Julia Mann, Mutter des Schriftstellers Thomas Mann, zur Welt. Sie verbrachte die ersten sieben Jahre ihres Lebens in Parati.
Für Erholungssuchende und Abenteurer ist die Ilha Grande die Hauptattraktion in der Königsbucht an der Costa Verde. Womöglich weiß niemand so ganz genau, wie viele trände die 200 Quadratkilometer große, und damit zweitgrößte Insel Brasiliens zu bieten hat. Die Zahlen schwanken zwischen 85 und 105. Fakt ist aber: 20 Kilometer vor der Küste des Kontinentes schlummert ein wahres Paradies. Die Insel, von den Ureinwohnern "Ipaum Guansu"  (große Insel) getauft, wurde 1503 von den Portugiesen entdeckt und ist von dichtem, atlantischen Bergregenwald bedeckt."
So weit der Auszug aus dem Hafeninfo. Das Wetter war leider bedeckt und etwas regnerisch. Trotzdem konnte ich vom Schiff aus einen guten Einblick gewinnen. Die Bucht ist eindrucksvoll.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Armacao dos Buzios

Ich bin an der Costa del Sol in Brasilien angekommen. In dem Hafeninfo heißt es : "An der Costa del Sol rund 180 Kilometer östlich der Metropole Rio de Janeiro liegt der elitäre Küstenort Armacao dos Buzios. Er gehört zum Bundesstaat Rio de Janeiro und befindet sich in der so genannten  Regiao dos Lagos, der Seenregion. Armascao dos Buzios,  auch kurz nur Buzios genannt, erstreckt sich über knapp 70 Quadratkilometer idyllisch auf einer hügeligen Halbinsel an der Ostküste Brasiliens. Insgesamt besteht der Ort aus vier Siedlungen, wovon Ossos an der nördlichen Spitze die älteste  und attraktivste ist. Rund 28.000 Einwohner zählt Buzios. Deren Zahl wird allerdings in der Hochsaison um ein Vielfaches von Touristen übertroffen. Nicht nur seine vielen Strand - Kilometer und mehr als 20 Buchten machen Buzios zum "St. Tropez" der Tropen.
Die berühmte Schauspielerin Brigitte Bardot hat den Ort 1964 aus seinem Dornröschenschlaf geweckt, ganz ähnlich wie das echte St. Tropez  an der französischen Küste. Nachdem sie hier einige Monate verbracht hatte, war im Fischerdorf nichts mehr wie es war. Das eins beschauliche Nest entwickelte sich zum Anziehungspunkt des Jetsets. Dennoch bewahrte sich der Ort sein mediterranes Flair. Das liegt nicht zuletzt daran, dass hier nicht höher als zweistöckig gebaut werden darf. Vieles in Buzios erinnert an die bekannte "Stadtgründerin". So können Sie bei "Chez Brigitte" und im "Le Tropezienne" Essen gehen, oder auch im Kino "Gran Cine Bardot" die neuesten Filme ansehen. Auch die Strandpromenade trägt den Namen der Bardot. Die Orla Bardot verbindet die Ortsteile Armacao und Ossos. Gesäumt ist die Promenade von Skulpturen der Künstlerin Christina Motta, die manchmal täuschend echt wirken. Das gilt insbesondere für diejenige, die Fischer beim Auswerfen der Netze darstellt. Und natürlich fehlt auch eine Abbildung Brigitte Bardots nicht.
Hauptflaniermeile in Buzios ist allerdings die Rua das Pedras, die Straße der Steine. Ihren Namen trägt sie in Anlehnung an die großen, unregelmäßigen Felsplatten, aus denen sie gemacht ist. Hier spaziert das "Who is Who" aus Sao Paolo, Rio de Janeiro und der ganzen Welt. Sehen und gesehen werden ist das Motto. Schicke Boutiquen, teure Läden, exklusive Marken - all das finden Sie hier. An der Shopping- und Amüsiermeile gibt es außerdem Diskotheken, geschätzte 170 Restaurants und Bars sowie Kunstgalerien. Hier können Sie ausgefallene Einkäufe tätigen und international Essen gehen. Auch die Einkaufsuhren ticken ein bisschen anders als gewohnt. Geöffnet wird erst mittags, dafür bleiben die Türen bis nachts um drei offen. Für einen Besuch sollten Sie genügend Zeit einplanen und ausreichend geld mitnehmen. Etwas beschaulicher geht es in der Parallelstraße Turibe de Farias zu. Sie ist eine Mischung aus alltäglicher Einkaufsroutine und phantasievoller Unterhaltung sowie ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische.
Wenn Sie lieber den Überblick behalten wollen, sollten Sie einen  der beiden Aussichtspunkte der Stadt ansteuern. Am Aussichtsturm Forno über dem gleichnamigen Strand liegt ihnen fast die gesamte Halbinsel zu Füßen. Oberhalb des Strandes von Joao Fernandes genießen Sie außerdem einen Blick auf das tosende Meer."
Soweit der wörtliche Auszug aus dem Hafeninfo. Die Costa del Sol bietet eine einzigartige Natur.