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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Buenos Aires

Gestern um 22 Uhr bin kich in Buenos Aires angekommen.
Im Hafeninfo heißt es: "Mit drei Millionen DEinwohnern ist Buenos Aires die größte Stadt Argentiniens. Zwölf Millinen sind es in dem insgesamt 202 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet. Damit zählt die Hauptstadt des flächenmäßig zweitgrößten südamerikanischen Landes zu den 20 größten und am dichtesten besiedelten  Ballungsräumen der Welt. Die Megacity liegt im argentinischen Osten an der trichterförmigen Mündung  des Rio de la Plata in den Atlantischen Ozean. Buenos Aires ist politisch, wirtschaftlich und kulturell das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Bekannt ist die Stadt für viele prächtige Bauten aus der Gründerzeit, berühmt für die Lebenslust ihrer Bewohner und unsterblich geworden  durch jenen Tanz, der die Leidenschaft um die Welt trägt - den Tango.
Evita Peron - verehrt und verteufelt. An ihr kommt in Buenos Aires  niemand vorbei. Evita Peron, das Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das an der Seite despopulistischen Präsidenten Juan Domingo Peròn zur First Lady aufstieg. Dreh und Angelpunkt ihres Wirkens war die Plaza de Mayo, der älteste Platz Buenos Aires Hier ließ sich Evita bei ihren Reden auf dem Balkon des Präsidentenpalastes  Casa Rosada vom Volk feiern. Der Versammlungsort rückte zwischen 1976 und 1983 wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit, als eine zunächst kleine Gruppe  Mütter ganz mutig jeden Donnerstag  das Verschwinden ihrer Kinder anprangerte. Die Madres de la Plaza de Mayo ließen sich weder einschüchtern noch vertreiben. Mit dem weiß getünchten Cabildo, dem zum historischen Museum  umfunktionierten alten Rathaus, der Nationalbank  und der klassizistischen Catedral Metropolitana säumen weitere markante Gebäude das historische Stadtzentrum.
Evita Perons Bronzestatue ist vor der Nationalbibliothek zu sehen. Auf der angeblich breitesten Straße der Welt, der Avenida 9 de Julio, jubelten Millionen Menschen, als die Präsidentengattin 1951 ihre Kandidatur  als Vizepräsidentin verkündete. An der Kreuzung des Prachtboulevards mit der Avenida Corrientes steht eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt - ein 67, 5 Meter hoher Obelisk. Natürlich gibt es auch ein Evita - Peron - Museum. Es hat seine Pforten im insbesondere bei jungen Leuten angesagten Stadtteil Palermo geöffnet, wo auch der Zoo und der Botanische Garten Familien anlocken. Nummer eins in der Beliebtheitsskala der Evita - Fans ist allerdings der Recoleta - Friedhof. Hier hat die Volksheldin in der Familiengruft der Perons ihre letzte Ruhe gefunden. Die benachbarte, von außen eher schlichte  Basilica de Nuestra Senora de Pilar gilt wegen ihrer Innendekoration als schönste Kirche der argentinischen Hauptstadt.
Die bekannteste, größte und eindrucksvollste Spielstätte ist das Teatro Colon, eines der schönsten Opernhäuser der Welt. Die Avenida de Mayo verbindet auf direktem Weg den Präsidentenpalast mit dem Parlament, dem weißen Kongressgebäude."
So weit das Hafeninfo. Um 9 Uhr bgann meine Stadtrundfahrt. Reiseführerrin war Laura. Ich bin auf der Avenida 9 de Julio bei dichtestem verkehr gefahren. Aus dem Bus habe ich den Oblisken und das Teatro Colon gesehen. An der Plaza de Mayo habe ich gehalten. An der weißen Cabido habe ich gestanden. Die Casa Rosada habe ich wie auch die klassizistische Kathedrale gesehen. Die Kathedrale erinnerte mich an die Pariser Madelaine. La Boca habe ich kurz gesehen. Beeindruckt war ich nicht. Auf dem recoleta Friedhof habe ich das Grab von Evita Peron gesehen. Die Stadtrundfahrt war informativ. Es lohnt sich, Buenos Aires noch einmal gesondert zu besuchen.

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