Tagebch, Reisen und mehr

Samstag, 15. Oktober 2011

Kursverfall des Euro

Am Donnerstag kostete ein Euro rund 1, 37 Dollar nach einem Kursverfall von fast 1, 38 Dollar auf 1, 3685 Dollar in der Spitze. Der Referenzkurs der EZB lag am Mittag bei 1, 3727 (Vortag: 1, 3766) Dollar.
Ursächlich für den Kursverfall des Euro war die Warnung der EZB in ihrem Monatsbericht, eine Beteiligung des privaten Sektors bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise könne den internationalen Ruf des Euro schädigen und eine höhere Volatilität an den Devisenmärkten auslösen. Anleger am Devisenmarkt warten die Entwicklung ab und wollen keine großen Euro Positionen aufbauen.
Die italienische Regierung versteigerte neue Staatsanleihen mit verschiedenen Laufzeiten im Volumen von 6, 2 Mrd. Euro. Die EZB soll kurz nach der Auktion hauptsächlich zehnjährige italienische Staatsanleihen gekauft haben. Die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen stieg von 5, 82 Prozent auf 5, 74 Prozent am Vorabend.
Der Bund Future erhöhte sich um 73 Basispunkte auf 134, 54 Prozent.
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2, 103 Prozent nach 2, 189 Prozent am Vortag.

Vor dem Einkauf

Am Samstag muss ich noch einige Dinge einkaufen. Bevor ich den Einkauf erledige, möchte ich mein altes und neues Publikum begrüßen und ein sonniges Wochenende wünschen. Nach Erledigung meines Einkaufs werde ich wie gewohnt an meinem Weblog schreiben. Da ich die letzten Tage mehr Dinge als gewöhnlich zu erledigen hatte, konnte ich nicht so viel an meinem Weblog schreiben. Ich bitte dafür um Verständnis.

Freitag, 14. Oktober 2011

Nachtgedanken

Bevor ich zu Bett gehe, folgen meine Nachtgedanken. Ich habe Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenenen Zeit" gehört,ein gigantisches Werk der Weltliteratur. Es ging um die Liebe zu Albertine und die Eifersucht. Für mich sind Werke der Weltliterarur ein Spiegel meiner persönlichen Erfahrungen. Es erinnert mich daran, mit welchem Schnerz ich als Student die Aufmerksamkeit einer jungen, von mir verehrten Frau zu erringen versucht habe. Frauen verfügen über Antennen, die soziale Bedeutung eines Mannes zu erfassen, ohne dass er sich dessen bwußt ist. Sie spielen ihr Wissen aus, ohne auf die Wirkung für den Betroffenen zu achten. Deshalb mag ich heute nach dem Tod meiner Frau keine Frau mehr. Ich will  mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Söldnerinnen der Frauenarbeit wie Bedienungen oder ähnliche Frauen will ich dabei ausnehmen, aber sie verdienen nur den geschäftsmäßigen Respekt. Ich kann und will es anders nicht ausdrücken. Ich schreibe im vollen Bewußt sein meiner Kräfte, es handelt sich nicht um die Ausgeburt eines Besoffenen. Ich habe als Schüler und Student Abfuhren von beknackten Weibern genug erfahren. Jetzt ist es genug.

Tagebuch vom 14.10.11

Heute war ich nach mehreren Jahren in Mettmann, wo meine verstorbene Frau ihre Praxis hatte. Ich habe dort noch eine Bankverbindung, die früher die Geschäftsbank meiner Frau war. Mir dient diese Bank dazu, Sammelstelle für meine Rücklagen zu sein. Ich hatte dort ein Geschäft zu erledigen. Mettmann ist eine angenehme Kleinstadt, in der sich wenig ändert. Bei sonnigem Herbstwetter war es sehr angenehm, mit der S Bahn durch das Neanderthal zu fahren.
Zu Hause habe ich dann an meinem Weblog geschrieben. Danach habe ich Zeitungen gelesen, Wein ausgepackt und einen Brief geschrieben.
Vor dem Abendessen habe ich im SPIEGEL gelesen. Interessant war ein Artikel über die Eurokrise. Darin schildern verschiedene Journalisten, wie der Euro entstanden ist. Heute schreiben alle Journalisten, welche Schwächen der Euro hat. Nur als die Währung entstanden ist, hat sich niemand kritisch dazu geäußert. Später sind alle immer so klug und haben alles gewußt. Ich kann mich nur erinnern, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einer historischen Analyse im Vergleich mit vorgangegangenen Währungsunionen dargelegt hat, dass die europäische Gemeinschaftswährung wegen der unterschiedlichen, sie verbindenden Länder und Wirtschaftszonen eine schwierige Zukunft haben und ein Scheitern die Folge sein kann. Nachdenkliche und fundierte Kommentare waren unerwünscht, weil die verantwortlichen Politiker den Euro um jeden Preis haben wollten. Ausschlaggebend war das Ende des Kalten Krieges und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Hoffentlich verspielen die Politiker diese Zukunft nicht.


Kursanstieg des Euro

Am Mittwoch, den 12.10.11, kostete ein Euro 1, 3818 Dollar in der Spitze, so hoch wie seit fast vier Wochen nicht mehr. Am späten Nachmittag lag der Kurs bei rund 1, 38 Dollar. Der referenzkurs der EZB stand am Mittag bei 1, 3766 (Dienstag, den 11.10.11: 1, 3607) Dollar.
Der Markt glaubt an eine Umsetzung des von Deutschland und Frankreich am Wochenende eingebrachten Zeitplans und an einen großen Wurf zur Lösung der Euro Krise. Am Dienstagabend stimmte das slowakische Parlament gegen eine Aufstockung des Euro Rettungsfonds. Bei meiner zweiten Abstimmung dürfte eine Mehrheit erreichbar sein. Die slowakische Regierungskrise verdeutlicht den hohen politischen Preis für die Rettung des Euro.
Der Bund Future sank um 104 Basispunkte auf ein Tagestief von 133, 51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erhöhte sich von 2, 09 auf 2, 17 Prozent.

Nestlè: Kaufempfehlung

Nach Ansicht der Analysten von UBS ist die Aktie von Nestlè ein Kauf. Auf Sicht von zwölf Monaten hoben sie das Kursziel von 56 auf 57 Schweizer Franken an (aktueller Kurs 51 Franken). Im Hinblick auf die Stützung des Frankens gegenüber dem Euro sei eine Revision drer gängigen Prognosen zu den Ergebnissen des Nahrungsmittelkonzerns nach oben erforderlich. Die Einstellung der Aktienrückkäufe bedeute keine Hortung von Liquidität. Vielmehr sei mit weiteren Akquisitionen zu rechnen.

Rückkehr aus Mettmann

Heute bin ich mit der S Bahn nach Mettmann gefahren, um bei der früheren Geschäftsbank meiner verstorbenen Frau eine Überweisung auszufüllen. Mit dem Bus konnte ich nicht mehr fahren, weil die Rheinbahn die Linie nach Mettmann eingestellt hat. Bei der Bank habe ich mir Überweisungsformulare mitgenommen, um sie zukünftig zu Hause auszufüllen. Nach dem Tod meiner Frau und der Aufgabe ihrer Arztpraxis bin ich nicht mehr in Mettmann gewesen. Es hat sich kaum etwas geändert.
Bevor ich an meinem Weblog zu schreiben beginne. möchte ich mein altes und neues Publikum ganz herzlich begrüßen.