Tagebch, Reisen und mehr

Freitag, 13. April 2012

Allianz SE: Hauptversammlung am 09.05.12

Die Allianz SE lädt ihre Aktionäre zu der am 09.05.12 stattfindenden Hauptversammlung ein. Die Tagesordnung umfasst sieben Punkte:
  1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses zum 31.12.11, die Lagebrichte für die Allianz SE und den Konzern, die erläuternden Berichte zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 und § 289 Abs. 5 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen ist zu Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung vorgesehen, da der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Allianz SE und den Konzernabschluss der Allianz Gruppe bereits gebilligt hat.
  2. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2011 erzielten Bilanzgewinn der Allianz SE in Höhe von EUR 2.048.850.000 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von EUR 4, 50 auf jede gewinnberechtigte Stückaktie EUR 2.036.533.689 - Gewinnvortrag. EUR 12.316.311. Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die von der Gesellschaft im Zeitpunkt der Bekanntmachung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger unmittelbar oder mittelbar gehaltenen 2.736.958 eigenen Aktien, die gemäß § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt sind. Bis zur hauptversammlung kann sich die Zahl der dividendenberechtigten Aktien verändern. In diesem fall wird bei unveränderter Ausschüttung von EUR 4, 50 je dividendenberechtigter Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.
  3. Entlastung der Mitglieder des Vorstands
  4. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
  5. Neuwahlen zum Aufsichtsrat: Mit Beendigung der am 09.05.12 stattfindenden Hauptversammlung endet die Amtszeit sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder. Es ist deshalb eine Neubestellung erforderlich. Der Aufsichtsrat setzt sich aus zwölf von der Hauptversammlung zu bestellenden Mitgliedern zusammen. Von den zwölf Mitgliedern sind sechs Mitglieder auf Vorschlag der Arbeitnehmer zu bestellen. Die Hauptversammlung ist an die Vorschläge der Arbeitnehmer gebunden. Die Vertreter der Anteilseigner sind: Dr. Wulf H. Bernotat, Dr. gerhard Cromme, Prof. Dr. Renate Köcher, Igor Landau, Dr. Helmut Perlet und Peter Denis Sutherland. Im Fall seiner Wahl soll Dr. Perlet Aufsichtsratsvorsitzender sein. Im Laufe des Jahres 2012 scheidet Dr. Cromme aus dem Aufsichtsrat aus. Seine Nachfolgerin soll Frau Christine Bosse werden. Die Arbeitnehmervertreter sind: Dante Barban, Gabriele Burkhardt - Berg, Jean - Jacques Cette, Ira Gloe - Semler, Franz Heiß und Rolf Zimmermann. Ersatzmitglieder der Arbeitnehmervertreter sind: Giovanni Casiroli, Josef Hochburger, Jean - Claude Le Goer, Jörg Reimbrecht, Jürgen Lawrenz und Frank Kirsch.
  6. Satzungsänderung zur Amtszeit des Aufsichtsrats und
  7. Ermächtigung zu einem weiteren Bezugsrechtsausschluss für die Ausgabe von Aktien aus dem Genehmigten Kapital 2010 / I im rahmen der Zulassung von Allianz Aktien an einer Börse in der Volksrepublik China und entsprechende Satzungsänderung.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 12.04.12

Am Donnerstag, dem 12.04.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten weiter. Grund für den weiteren Kursanstieg war der besser als erwartet verlaufene Verkauf italienischer Staatsanleihen mit einem Rückgang der Rendite für zehnjährige Staatsanleihen.
Der DAX in Frankfurt legte 0, 7 Prozent auf 6725 Punkte zu.
Der MDAX stieg 1, 8 Prozent auf 10632 Punkte.
Der SMI in Zürich gewann 0, 87 Prozent und endete bei 6113 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 2, 2 %
  2. Adidas + 1, 7 %
  3. ThyssenKrupp + 1, 6 %
  4. Roche GS + 1, 43 %
  5. Deutsche Bank + 0, 6 %
  6. Nestlè + 0, 27 %
  7. SAP + 0, 2 %
  8. Allianz SE - 0, 8 %
  9. Commerzbank - 2, 1 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3153 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3177 Dollar
  3. 1 Euro = 106, 540 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2027 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 69 %
  2. Frankreich 2, 84 %
  3. Großbritannien 2, 05 %
  4. Italien 5, 49 %
  5. Japan 0, 96 %
  6. Österreich 2, 75 %
  7. Schweiz 0, 74 %
  8. USA 2, 04 %.
Der Bund Future stand bei 139, 69 Prozent.

Donnerstag, 12. April 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und rentenmarkt vom 11.04.12

Am Mittwoch, dem 11.04.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Grund für den Kursanstieg waren die guten Absatzzahlen der Autobranche.
Der DAX in Frankfurt stieg bis zum späten Nachmittag 1, 1 Prozent auf 6678 Punkte.
Der MDAX legte 1, 5 Prozent auf 10488 Punkte zu.
Der SMI in Zürich gewann 0, 04 Prozent und endete bei 6064 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 4, 7 %
  2. Deutsche Bank + 3, 5 %
  3. ThyssenKrupp + 2, 4 %
  4. LEONI AG + 2, 4 %
  5. Allianz SE + 2, 0 %
  6. Adidas + 0, 8 %
  7. SAP + 0, 8 %
  8. Nestlè - 0, 18 %
  9. Roche GS - 0, 58 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3143 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3131 Dollar
  3. 1 Euro = 106, 180 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2011 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 66 %
  2. Frankreich 2, 90 %
  3. Großbritannien 2, 01 %
  4. Italien 5, 71 %
  5. Japan 0, 94 %
  6. Österreich 2, 78 %
  7. Schweiz 0, 74 %
  8. USA 2, 04 %.

Mittwoch, 11. April 2012

Deutsche Bank: ein Kauf?

Die Analysten der National Bank in Essen empfehlen, die Aktie der Deutschen Bank mit einem mittelfristigen Kursziel von 42 Euro, von 37. 50 Euro heraufgesetzt, zu kaufen. Sie begründen ihre Empfehlung damit, dass das Potenzial trotz des zurückliegenden Anstiegs noch nicht voll ausgeschöpft sei. Die Kapitalmärkte hätten sich stabilisiert; die deutsche Konjunktur lasse bessere Perspektiven erwarten. Diese Empfehlung überzeugt nicht, weil die europäische Schuldenkrise weiter schwelt - Spanien schwächelt nach wie vor -, so dass keine nachhaltige Stabilisierung vorliegt.

DAX, NDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 10.04.12

Am Dienstag nach Ostern, dem 10.04.12, gaben die Kurse an den europäischen Aktienmärkten nach. Zwei Ereignisse waren für den Kursrückgang verantwortlich:
  1. schwächere als erwartet ausgefallene chinesische Importzahlen und
  2. geringer als erhofft ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten.
Der DAX in Frankfurt sackte 1, 4 Prozent auf 6681 Punkte.
Der MDAX gab 1, 7 Prozent auf 10419 Punkte nach.
Der SMI in Zürich endete bei 6085 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. SAP - 0, 3 %
  2. Nestlè - 0, 50 %
  3. Roche GS - 1, 14 %
  4. Adidas - 1, 5 %
  5. Deutsche Bank - 2, 5 %
  6. ThyssenKrupp - 2, 6 %
  7. Allianz SE - 2, 7 %
  8. LEONI AG - 3, 2 %
  9. Commerzbank - 4, 3 %
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3069 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3114 Dollar
  3. 1 Euro = 106, 480 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2027 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 69 %
  2. Frankreich 2, 89 %
  3. Großbritannien 2, 15 %
  4. Italien 5, 50 %
  5. Japan 0, 96 %
  6. Österreich 2, 77 %
  7. Schweiz 0, 80 %
  8. USA 2, 00 %.
Der Bund Future stand bei 140, 29 Prozent.

Montag, 9. April 2012

Hanseatische Immobilienfonds Holland XV GmbH & Co. KG: Jahresrückblick 2010 undBericht der Geschäftsführung

Bei der vorbezeichneten Gesellschaft handelt es sich um einen geschlossenen Immobilienfonds mit vier Bürogebäuden:
  1. Utrecht Baujahr 1970 - Hauptmieter Stichting Bureau Jeugdzorg
  2. Almelo Baujahr 1990 - Hauptmieter Eshuis Accountants en Belastingadviseurs
  3. Rotterdam / Barendrecht Baujahr 1968 Hauptmieter Group 4 Securicor Beveiling B.V. und
  4. Worden Baujahr 2000 Hauptmieter Alec Burlington International B.V.
Jahresrückblick 2010

Im Jahresrückblick heißt es:
"Nachfolgend ... ein Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft und des Büroimmobilienmarktes in den Niederlanden, der Vermietung und Verwaltung der Fondsimmobilien, der Finanzierung sowie der Ertrags- und Liquiditätslage des Fonds. Zudem wird über Ausschüttungen und Steuern im Geschäftsjahr 2010 informiert. ..."

Bericht der Geschäftsführung

In dem Bericht heißt es:
"Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise sank das niederländische Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2009 um ... 3, 9 %. 2010 konnte sich die Wirtschaft der Niederlande bereits wieder erholen. So legte das BIP wieder um 1, 7 % zu. Eine Entwicklung, die vom Außenhandel getragen wurde. Demgegenüber blieben die Zuwächse im lokalen Konsum verhalten. Die harmonisierte Arbeitslosenquote, die bis Anfang 2009 knapp unter 4 % gefallen war, stieg 2010 landesweit auf 4, 5 % an. Trotzdem ist sie im europäischen Vergleich noch eine der niedrigsten. Die Inflationsrate lag 2010 bei 0, 9 %
Der Büroimmobilienmarkt konnte nicht wesentlich von den positiven Wirtschaftstendenzen in den Niederlanden profitieren. Ein Grund hierfür ist, dass der Immobilienmarkt den allgemeinen Wirtschaftsentwicklungen traditionell mit einer Zeitverzögerung folgt. In der aktuellen Situation ist auch ein Grund darin zu suchen, dass der Aufschwung fast ausschließlich vom Export angetrieben wurde. Die Ausfuhren sind im Zeitraum Januar bis Juli 2010 nach Angaben des Wirtschaftsinstitutes German Trade & Invest um nominal 18 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Demgegenüber stand eine eher verhaltene Entwicklung am Binnenmarkt. Eine signifikante Zunahme der Büroarbeitsplätze konnte daher noch nicht verzeichnet werden.
Die Zahl der am Markt angebotenen Büroflächen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Ende 2010 lag das Angebot mit etwa 7, 2 Mio. Quadratmetern rund 6 % über dem Vorjahresangebot. Von den angebotenen Büroflächen standen ca. 6, 3 Mio. Quadratmeter tatsächlich leer. Bezogen auf die gesamten rund 40 Mio. Quadratmeter Büroflächen entspricht dies einer Leerstandsquote von 13, 9 %. Vor allem an den B- und C - Standorten in peripheren Lagen sinkt die Nachfrage nach Büroflächen. Am ehesten können vor allem neue Flächen Nachfrage generieren, welche modernen Ansprüchen hinsichtlich flexibler Nutzung, Energieeffizienz sowie attraktiver Innenstadtlage entsprechen.
Die beschriebene Entwicklung spiegelt sich auch in der Entwicklung der Mieten wider. So sank das durchschnittliche Mietzinsniveau Ende 2010 gegenüber dem Vorjahr um 1, 7 % auf 144 EUR / Quadratmeter. Da einem Überangebot an Büroflächen nur wenige Mietinteressenten gegenüberstehen, werden die Mieter von Anbietern umworben. Daher hat sich die Gewährung von Mietanreizen - sogenannte Mietincentives - in Form von mietfreien Zeiten inzwischen als gängige Praxis etabliert. Dazu zählen auch Umbau- oder Einrichtungskostenzuschüsse, welche Teil der Mietvertragsverhandlungen zwischen Vermietern und Mietern sind. Eine finanzielle Größe, welche die Einnahmesituation der Eigentümer von Bestandsimmobilien zum Teil erheblich belastet. ...
Das Investitionsvoöu,en bei niederländischen Gewerbeimmobilien war 2010 geprägt von einigen Großabschlüssen und lag bei rund 5, 8 Mrd. EUR (Vorjahr 3, 1 Mrd. EUR). Davon entfielen rund 30 % auf Büroimmobilien. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Flächen in 1 A - Lagen mit bonitätsstarken Mietern und einer durchschnittlichen Mietvertragslaufzeit über fünf Jahre. Objekte, die diese Investitionsparameter nicht aufweisen konnten, wurden nicht nachgefragt. Ein Umstand, der die Vermittlung von älteren Bestandsimmobilien deutlich erschwert.
Im Bürogebäude Utrecht haben sich im Berichtsjahr 2010 in Bezug auf die Vermietung ... keine Veränderungen ergeben. Neben den gewöhnlichen Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen, die im Rahmen der Bewirtschaftung des Gebäudes im Jahr 2010 durchgeführt wurden, sind Kosten für die Erneuerung der Abwasserleitung und des Verteilers für die Fernwärme angefallen.
Im Bürogebäude Almelo hat der Hauptmieter Enhuis Accountants en Belastingadviseurs B.V. seinen laufenden Mietvertrag bereits vorzeitig bis zum 31.08.20 verlängert. Die Gesellschafter haben der Verlängerung des Mietvertrages auf Basis der Beschlussvorlage vom 14.10.10 mehrheitlich zugestimmt. Als Mietincentive erhält der Mieter einen Zuschuss zur Installation einer Klimaanlage in Höhe von rund 212.000 EUR. Neben den gewöhnlichen Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen, die im Rahmen der Bewirtschaftung des Gebäudes im Jahr 2010 durchgeführt wurden, sind Kosten für vorbereitende Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Einbau der Klimaanlage angefallen. Die im Geschäfzsjahr 2010 für die Installation der Klimaanlage angefallenen Kosten in Höhe von 185.389, 00 EUR wurden als nachträgliche Anschaffungskosten aktiviert.
Im Bürogebäude Rotterdam / Barendrecht ist die Dachfläche an KPN Mobile The Netherlands B.V. und T - Mobile Netherlands B.V. zur Installation jeweils einer Mobilfunkantenne vermietet. Nach der Kündigung des Mieters Group 4 Securicor Beveiliging B.V. zum 30.04.10 haben die Gesellschafter dem neuen Mietvertrag über eine reduzierte Fläche von 1.159 Quadratmetern auf Basis der Beschlussvorlage vom 22.02.10 mehrheitlöich zugestimmt. Neben den gewöhnlichen Instandhaltungs- und reparaturmaßnahmen, die im rahmen der Bewirtschaftung des Gebäudes im Jahr 2010 durchgeführt wurden, sind Kosten für Malerarbeiten im Eingangsbereich und die Erneuerung der Abzugsventilatoren angefallen. Durch den Leerstand in der Fondsimmobilie sind 2010 nicht umlagefähige Servicekosten in Höhe von rund 20.000 EUR entstanden.
Im Bürogebäude Woerden konnten nach der Kündigung des Einzelmieters Simac Techniek N.V. (Simac) die mit Alec Burlinfgton International B.V. und National Instruments Netherlands B.V. bestehenden Untermietverträge in Direktmietverträge umgewandelt werden. Zur Verbesserung der Vermietungs- und Vermarktungsmöglichkeiten ist eine Umstrukturierung des Gebäudes auf kleinteilige Mietfläche erforderlich.Neben den gewöhnlichen Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen, die im Rahmen der Bewirtschaftung des Gebäudes im Jahr 2010 durchgeführt wurden, sind Kosten für die Erneuerung des Zugangskontrollsystems angefallen. Durch den Leerstand in der Fondsimmobilie sind 2010 nicht umlagefähige Servicekosten in Höhe von rund 62.000 EUR entstanden.
Die Fondsgesellschaft hat im Jahr 2010 ein Hypothekendarlehen in Höhe von 16.816.000,00 EUR aufgenommen. Anfang 2010 konnte mit der finanzierenden Bank, der Deutschen Pfandbriefbank AG (PBB), eine Verlängerung des Hypothekendarlehens bis zum 31.1212 vereinbart werden.
Im Geschäftsjahr 2010 konnten die Zins- und Tlgungsleistungen planmäßig gezahlt werden. Ab dem zweiten Quartal 2010 wurden die Zinszahlungs- und Tilgungstermine mit Zustimmung der finanzierenden Bank auf den 14. des auf das Ende eines Quartals folgenden Monats verschoben. Die Zins- und Tlgungsleistungen für das vierte Quartal 2010 sind am 14.01.11 erfolgt.
Vom 01.01.10 bis 31.03.10 erfolgte die Verzinsung der Euro - Tranche auf Basis des 3 - Monats - EURIBOR zuzüglich einer Marge von 2 %. Vom 01.04.10 bis 16.01.11 wurde die Euro - Tranche auf Basis des 9 - Monats - EURIBOR zuzüglich einer Marge von 2 % verzinst. Die Zinsbelastung wurde für den Zeitraum vom 17.01.11 bis 31.12.12 mit einem ZInssicherungsgeschäft, einem sogenannten Zinsswap, gesichert. Der gesicherte Zinssatz beträgt 4, 07 % p.a.
Die CHF - Tranche wurde vom 01.01.10 bis 31.03.10 auf Basis des 3 - Monats - LIBOR zuzüglich einer Marge von 3 % verzinst. Vom 01.04.10 bis 16.01.11 erfolgte die Verzinsung auf Basis des 9 - Monats - LIBOR zuzüglich einer Marge von 2 %. Die Zinsbelastung wurde ebenfalls für den Zeitraum vom 17.01.11 bis zum 31.12.12 mit einem Zinssicherungsgeschäfts gesichert. Der gesicherte Zinssatz beträgt hier 3, 8 % p.a.
Für die Verlängerung des Hypothekendarlehens bis zum 31.12.12 hat die PBB unter anderem die Einhaltung von Finanzkennzahlen ab dem 01.07.10 gefordert. Eine Nichterfüllung der vertraglich vereinbarten Finanzkennzahlen wurde von der PBB für das Jahr 2010 nicht angezeigt.
Auch 2011 konnte der Markt für Büroimmobilien keine nennenswerte Erholung verzeichnen. Der Mitte 2010 durch die Regierung verhängte Baustopp für Neuentwicklungen hat noch keinen nennenswerten Einfluss auf den Markt, da immer noch Neuflächen auf den Markt kommen, mit deren Bebauung vor dem verhängten Baustopp begonnen wurde. In Kombination mit den anhaltend hohen Leerständen stellt sich der Markt weiterhin aktuell als sogenannter Mieter- bzw. Käufermarkt dar. Ein großes Angebot steht einer geringen Nachfrage gegenüber. Mietfreie Zeiten und Büroausstattung auf Kosten der Vermieter haben sich inzwischen als Standard etabliert. Bedingt durch das geringe Transaktionsvolumen in B- und C - Lagen bzw. bei älteren Bestandsimmobilien fehlen schlicht die Vergleichswerte, um eine verlässliche Preisindikation für anstehende Verkäufe zu erhalten. Darüber hinaus zeigen die Banken erneut eine stark rückläufige Finanzierungsbereitschaft, was den Kreis der Käufer zusätzlich einschränkt. Eine Marktlage, die die Gesellschaft sowohl bei Vermietungs- als auch Verkaufsaktivitäten vor große Herausforderungen stellt.
Zentrale Ausgabe ist es, durch die Bindung von Bestandsmietern, Erhaltung und Verbesserung der Gebäudequalität sowie durch die Gewinnung neuer Mieter die Objekte für Käufer attraktiv zu gestalten und so den best möglichen Verkaufspreis erzielen zu können. Dabei ist aus Sicht der Fondsgeschäftsführung jedes Gebäude grundsätzlich einzeln zu betrachten und hinsichtlich seiner Zukunftsperspektiven zu bewerten, um daraus eine individuelle Verkaufsstrategie zu entwickeln.
Für die Fondsimmobilie in Woerden ... konnte mit der Firma The Sourcing Company B.V. ein neuer Mietvertrag über drei Jahre und eine Fläche von 274 Quadratmetern inklusive zehn Parkplätze abgeschlossen werden. Der Mietvertrag läuft vom 01.03.11 bis zum 28.02.14. Hierfür wurde eine mietfreie Zeit von acht Monaten gewährt. Darüber hinaus fielen Umbaukosten in Höhe von 2.500 EUR an. Außerdem hat der Mieter National Instruments Netherlands B.V. seine Mietfläche um 321 Quadratmeter erweitert. Der Mietvertrag läuft bis zum 31.05.15.
In der Fondsimmobilie in Rotterdam / Barendrecht wurde der Mietvertrag mit KPN Retail B.V. nicht gekündigt und verlängert sich dadurch automatisch um ein weiteres Jahr bis zum 30.04.13.
Neben den im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes anfallenden Instandhaltungskosten fielen im Geschäftsjahr 2011 rund 311.000 EUR für Brandschutzmaßnahmen in den Fondsimmobilien in Utrecht und Woerden an. In ... Woerden wurde der Eingangsbereich für Gesamtkosten von rund 200.000 EUR erneuert. Durch die Leerstände in den Fondsimmobilien fielen 2011 nicht umlagefähige Servicekosten von rund 168.000 EUR an. Für 2012 sind für Brandschutzmaßnahmen in den Fondsimmobilien in Almelo und Woerden 140.000 EUR eingeplant.
Der Wechselkurs des Schweizer Franken (CHF) zum Euro hat sich gegenüber dem Einstandskurs bei Darlehensaufnahme zum Bilanzstichtag verschlechtert und sich im Verlaufe des Jahres 2011 nochmals deutlich negativ für die Fondsgesellschaft entwickelt. Nach Ankündigung der Schweizerischen Notenbank im September 2011, den CHF - Wechselkurs gegenüber dem Euro bei mindesten 1, 20 zu halten, ist der Wechselkurs nicht mehr unter diesen Wert gefallen. Diese Entwicklung ist für die Fondsgesellschaft unvorteilhaft, da die CHF - Tranche des Hypothekendarlehens zu Bilanzierungszwecken in Euro zu bewerten und auszuweisen und der Kapitaldienst in CHF zu leisten ist. Zudem sind marktbedingt die anzusetzenden Buchwerte der Fondsimmobilien in den letzten Jahren deutlich gesunken.
Zur Überprüfung der in der Handelsbilanz ausgewiesenen Immobilienbuchwerte wird die Gesellschaft auch für das Jahr 2011 eine Neubewertung der einzelnen Liegenschaften nach einem Discounted - Cash - Flow - Verfahren (DCF) vornehmen. Da sich die Bewertungsparameter (Mieterlöse, Leerstand, objektbezogene Kosten usw.) nur geringfügig von 2010 unterscheiden, erwartet die Gesellschaft keine wesentlichen Wertanpassungen der Immobilien. Eine Vorhersage der künftigen Entwicklung der Fondsimmobilien ist im derzeitigen Marktumfeld nicht möglich.
Nach den Darlehensverträgen mit der finanzierenden Bank dürfen bis zum 31.12.12 keine Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen werden. Darüber hinaus sehen die Darlehensverträge seit dem 01.07.10 die Einhaltung von Finanzkennzahlen (SC / DSC) vor, welche die Fondsgesellschaft zum Ende 2011 verfehlt hat. Nach Anzeige und Ausbleiben einer Heilung dieser Auflagenverletzung hätte die finanzierende Bank das recht zur Fälligstellung der Darlehen. Aufgrund der anhaltend unsicheren Entwicklung hat die Fondsgeschäftsführung mit der finanzierenden Bank Gespräche zur Vermeidung einer daraus ggf. drohenden Insolvenz aufgenommen. Ziel ist es, ein Konzept zur Fortführung bzw. der Liquidation der Fondsgesellschaft zu erarbeiten. Die Fondsgeschäftsführung wird auf die Gesellschafter zu gegebener Zeit zugehen und konkrete Maßnahmen zur Fortführung oder Liquidation der Gesellschaft erläutern und zur Beschlussfassung vorschlagen.

Sonntag, 8. April 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (02. - 05.04.12) Schlussbetrachtung

Wegen der am Karfreitag, den 06.04.12, geschlossenen Börse ist die vorbezeichnete Börsenwoche verkürzt. Der DAX verlor 1, 4 Prozent. Am Dienstag, den 03.04.12, stand der Index  noch bei 7077 Punkten. Innerhalb von zwei Tagen sank er auf weniger als 6700 Punkte, bis es am Gründonnerstag, den 05.04.12, leicht aufwärts ging. Handelt es sich um eine kleine Korrektur oder zeigt sich eine Abkühlung der Konjunktur in Deutschland, der sich der Index auf Dauer nicht entziehen kann? Eine Mischung aus verschiedenen Faktoren liess den DAX seit Anfang 2012 steigen:
  1. gute Unternehmenszahlen,
  2. Zufluss von Geld in den deutschen Aktienmarkt und
  3. Erleichterung darüber , dass die europäische Euro Staatsschuldenkrise nicht eskalierte.
Das Wesen der Erleichterung besteht darin, nicht unbegrenzt anzuhalten. Es lässt jetzt nach, so dass der DAX in der Karwoche zurückging. Deshalb spricht viel für eine kleine Korrektur. Ein nennenswerter Widerstand liegt bei 6612 / 6650 Punkten. Eine starke Korrektur ist anzunehmen, wenn der DAX 6430 / 6200 Punkte unterschreitet.
Der MDAX hingegen konnte sich in der oben genannten Börsenwoche von dem Rückgang des DAX abkoppeln und legte 0, 3 Prozent zu.Hält der Trend an, kann der Index bis auf 10903 oder sogar 11493 Punkte steigen.
Der SMI verlor in der vorbezeichneten Börsenwoche 1, 19 Prozent. Die Euro Staatsschuldenkrise rückte in den Mittelpunkt des Interesses, so dass eine Korrektur einsetzte. Die defensive Ausrichtung des Index begrenze allerdings die Verluste. Die schlechter als erwartet verlaufene spanische Anleihenauktion löste die Korrektur aus. Die Enttäuschung vieler Markttielnehmer über die amerikanische Notenbank wegen geringer Hoffnungen auf eine quantitativ gelockerte Geldpolitik verstärkte die Korrektur. Trotz eines Anstiegs des Kurses des Genussscheins von Roche scheint die Übernahme von Illumina in einer Sackgasse zu stecken, weil Illumina das verbesserte Übernahmeangebot immer noch nicht als genügend ansieht. Roche will das Angebot nicht mehr erhöhen.
In der vorgenannten Börsenwoche verlor der Euro gegenüber dem Dollar 0, 1 Prozent an Wert. Die Entwicklung des Euro verläuft in einer recht engen Spanne zwischen 1, 30 und 1, 35 Dollar seitwärts. Bei 1, 36 Dollar befindet sich ein massiver Widerstand. Nach unten ist der Euro bei 1, 32 Dollar und 1,314 Dollar abgesichert.
In der Börsenwoche vom 02. - 05.04.12 gaben die Renditen zehnjähriger deutscher und US amerikanischer Staatsanleihen 0, 09 und 0, 04 Prozent nach.
Der Bund Future verläuft in der vorgenannten Börsenwoche auf einer Trendlinie von 138, 60 / 139 Prozent. Die Entwicklung verläuft seitwärts.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 1, 59 %
  2. LEONI AG + 0, 78 %
  3. Roche + 0, 25 %
  4. Nestlè - 1, 50 %
  5. ThyssenKrupp - 3, 04 %
  6. SAP - 3, 06 %
  7. Allianz - 3, 34 %
  8. Deutsche Bank - 6, 04 %
  9. Commerzbank - 7, 58 %.