Tagebch, Reisen und mehr

Mittwoch, 10. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 09.04.13

Am Dienstag, dem 09.04.13, tendierten die Aktienbörsen uneinheitlich. Zunächst sorgten günstige Inflationsdaten aus China für eine günstige Stimmung. Im weiteren Verlauf trübte sich die Stimmung durch deutlich rückläufige Exporte der deutschen Industrie ein. Sie ließen eine Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung aufkommen. Es fehlte an richtungsweisenden Neuigkeiten.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 3 % auf 7636 Punkte. Commerzbank, Deutsche Bank, Linde, Lufthansa und ThyssenKrupp verteuerten sich. Adidas, BMW, Continental, Infineon, Lanxess, SAP und Volkswagen verbilligten sich.
Der MDAX fiel 0, 1 % auf 12971 Punkte. Nach einer angekündigten Produktionsausweitung in einem bulgarischen und deutschen Schmelzwerk verteuerte sich der Kurs von Aurubis. Salzgitter und Wacker Chemie legten ebenfalls zu. Lagardere verkaufte seine gesamte Beteiligung an EADS mit der Folge eines deutlichen Kursrückganges bei EADS. 
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich - 0, 47 % auf 7655 Punkte - Nestlé und Roche zogen den Index nach unten, während Novartis nur leicht stieg. Richemont und Swatch verbilligten sich. Geberit und SGS gingen ebenfalls zurück. ABB erhöhte sich wie Holcim. Credit Suisse und UBS stiegen, während Julius Bär, Swiss Re und Zurich Insurance nachgaben. Syngenta verteuerte sich.
  2. ATX in Wien + 1, 5 % auf 2372 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 06 % - Danone verteuerte sich.
  4. FTSE 100 in London + 0, 49 % auf 6308 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten stiegen:
  1. Dow Jones in New York + 0, 01 % auf 14615 Punkte - Alcoa eröffnete die Berichtsaison mit einem über den Erwartungen liegenden Gewinn, aber mit einem ungewissen Ausblick.
  2. S & P 500 in New York + 0, 02 % auf 1563 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 08 % auf 3225 Punkte.
Die Börsen in Asien verliefen positiv:
  1. Nikkei 225 in Tokio + - % auf 13192 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 7 % auf 21870 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank + 2, 8 %
  2. Commerzbank + 2, 2 %
  3. ThyssenKrupp + 0, 8 %
  4. Allianz + 0, 3 %
  5. LEONI NA - 0, 1 %
  6. FMC - 0, 5 %
  7. Roche GS - 0, 85 %
  8. SAP - 1, 0 %
  9. Nestlé - 1, 4 %
  10. Swatch - 1, 61 %
  11. Adidas - 2, 1 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. Euro = 1, 3035 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3040 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 920 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2200 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 26 %
  2. Frankreich 1, 78 %
  3. Großbritannien 1, 74 %
  4. Japan 0, 54 %
  5. Schweiz 0, 65 %
  6. USA 1, 73 %.
Der Bund Future stand bei 145, 82 Prozent.

Osterreise Teil 2 - Von Palma de Mallorca nach Civitavecchia

Es folgt der zweite Teil meiner Schilderung der Reise zu Ostern 2013. Von Palma de Mallorca fuhr ich weiter nach Cagliari auf Sardinien. Im Hafeninfo heißt es:
Cagliari ist nicht einfach nur eine Stadt, es ist die Hauptstadt unserer Welt, die aus Geschichte, Stolz und Tradition besteht. Ein "geklautes" Zitat, was aber am trefflichsten die Beziehung zwischen Cagliari und dessen Bewohnern beschreibt. Dessen Einwohner, traditionell bei der Mehrheit aller Bewohner der anderen Provinzen Sardiniens unbeliebt, unterstreichen gerne ihr Band zu der alten, an der felsigen Meeresbucht der südlichen Küste der Insel gegründeten Stadt. Cagliari war schon immer das wichtigste politische und wirtschaftliche Zentrum für die Verwaltung und Kultur Sardiniens. Außerdem ist es natürlich noch erster Hafen der Insel, was nicht zu unterschätzen ist, da die Verbindung für die Stadt zum Meer nämlich mehr als nur eng, sondern zwingend ist. Die Tatsache, dass Cagliari im Vergleich zu anderen Hafenstädten auf der Insel immer geschafft hat, die Herrschaft des Handels an sich zu reißen, erklärt natürlich die in der Geschichte immer wieder auftauchende etwas schwierige Beziehung zu den restlichen Bewohnern der Insel. Cagliari breitet sich im Herzen des Golfs der Engel in Richtung südliches Sardinien aus, und zwar vom "Capo Pula" bis zum "Capo Carbonara". Das warme Klima im Sommer wird durch die Winde gemildert, dessen Rauheit im Winter jedoch die Temperatur niemals unter 13 - 14 Grad Celsius sinken lässt. Dieses Klima ist eine der besten Lebensbedingungen dieser Stadt, die sehr viel von ihren touristischen Aktivitäten hält und die sich nicht nur auf Verwaltung und Institution beschränkt. Die Wurzeln Cagliaris sind grundsätzlich karthagisch, auch wenn dieser Streifen der Küste schon seit der Jungsteinzeit bewohnt und viele glauben, dass die ersten, die dort im "Golf der Engel" eine Kolonie errichtet haben, die Phönizier gewesen wären. Als man hier einen Vorposten erbaute, der als Vorhut für Karthago, das mitten im Herz des römischen Imperium gelegen war, kam die Idee, hier den Hafen zu errichten. Am Anfang war dieser rein militärisch mit einem Krankenhaus und einem Stützpunkt mit militärischer Besatzung. In Wirklichkeit bereicherten dann erst die Römer die Stadt, indem sie zahlreiche Strukturen schafften. Sie wollten oder schafften es aber nie, die Stadt zu einem Knotenpunkt der eigenen Provinzen zu machen. Cagliari, das von den Römern "Karalis" genannt wurde, wuchs durch die sehr autonome Regierung, bis seine mittelalterlichen Bezirke im oberen Bereich und die direkt am Meer in Hafennähe durch mehrere sarazenische Invasionen zerstört wurden. Der Reichtum, der Cagliari sehr mächtig gemacht hatte, ja sogar für einige Meeresrepubliken der damaligen Epoche schon furchteinflößend war, verschwand und ließ einen traurigen Niedergang folgen. Cagliari war eine Haaresbreite vom Ruin entfernt und stand erst unter der Regierung der Republik Pisa wieder auf, um unter der Kontrolle der Katalanen alle Dimensionen und Charakteristiken einer spanischen Stadt anzunehmen. Das höchste Viertel der Stadt "Castello" ist dafür das beste Beispiel. Vor allem dort findet man die architektonischen Hinterlassenschaften der langen spanischen Vorherrschaft. Zu bewundern ist die Kathedrale von Santa Maria und auch die nahegelegenen Paläste der Vorstädte "Stampace" und "Villanova". Diese architektonischen Strukturen sind noch heute typisch für diese Stadt, welche erst mit dem Anschluss Sardiniens an das Reich Savoyen den Aspekt geändert hat. Cagliari wurde in militärischer Sicht immer unwichtiger, um den wachsenden Handelsinteressen nachzukommen. Seine Festungswerke wurden größtenteils abgerissen, seine Burgen blieben unbewaffnet und die militärischen Paläste wurden in Betriebe umgewandelt. Dadurch entwickelte sich Cagliari innerhalb kürzester Zeit zu einem modernen Kennzeichen der Insel. Cagliari bietet sehr beeindruckende Aussichten: Den Sattel des Teufels auf dem Hügel des S. Elia mit dem langen Strand "Poetto", das Kap von S. Elia, welches in den Strand von "Cala Mosca" mündet, und vom Leuchtturm (einem antiken spanischen Turm) dominiert wird. Das Leben der Stadt spielt sich rund um seinen Hafen und dessen Handel ab. Außerdem kann sich die Stadt auf eine touristische Industrie verlassen, die niemals gekriselt hat, da sie wie keine andere sardinische Region auf eine Badesaison von knapp sechs Monaten zählen kann.
Von Cagliari kam ich nach Palermo auf Sizilien. Im Hafeninfo heißt es:
Als Brücke zwischen Europa und Afrika stellt Palermo mit seinen 700.000 Einwohnern nicht nur eine bedeutende Metropole dar, sondern auch eine Hauptstadt der Kunst, Kultur und Tradition, die durch den Handel, der in ihrer Geschichte immer eine wichtige Rolle eingenommen hat, und durch die Seefahrt begünstigt wurde. Die Geschichtsforschung ist sich heute sicher, dass Palermo, ursprünglich Panormus wegen seiner tiefen Einbuchtung genannt, schon in der Frühzeit in den Grotten und Unterschlüpfen des Monte Pellegrino, der mit seinen 600 Metern Höhe die Stadt überlagert, bewohnt war. In der Folgezeit war die Stadt griechisch, punisch, römisch, karthagisch, byzantinisch sowie im 9, Jahrhundert sarazenisch und wurde somit zu einer der schönsten Städte der Zeit. Mit seiner Mischung aus maurischem und normannischem Baustil, der direkt nach den Sarazenen entsteht, wird Palermo sowie ein großer Teil der Insel besonders unter Friedrich II. berühmt. Dieser beherrscht für lange Zeit sowohl unter militärischen als auch unter verwaltungstechnischen Gesichtspunkten das Geschehen und siedelt hier seinen kosmopolitischen Hof an und baut ihn zu einer blühenden kulturellen Hochburg aus. Nach der Herrschaft des Hauses Anjou, während der das Primat des Reichs an Neapel verlorenging und von deren Regierung Palermo sich mit der Vesperrevolte (1228) befreite, gelangte es unter den Aragonesern zu einer neuen Blütezeit. Darauf folgte die spanische und dann später die bourbonische Vorherrschaft, der Garibaldi mit seinen Freiheitskämpfern am 27.05.1860 ein Ende setzte. Die Gegensätze zwischen diesen Kulturen, die alle in der Altstadt und deren unmittelbaren Umgebung architektonisch ihre Spuren hinterlassen haben, sind mit Sicherheit die interessanteste Eigentümlichkeit nicht nur wegen des bunten und lebhaften Stadtgebietes, sondern auch aufgrund der sozialen Struktur. Das interessanteste Beispiel normannischer Baukunst ist der Normannenpalast an der Piazza della Vittoria, in dessen Inneren sich die berühmte palatinische Kapelle (1132) befindet, die den Aposteln Peter und Paul gewidmet ist. Diese ist mit Mosaiken der romanischen, arabischen und byzantinischen Baukunst ausgeschmückt. 
Den Schlusspunkt der Reise bildete der Besuch von Civitavecchia. Um mich nicht zu wiederholen, erlaube ich mir, auf meinen Post vom 05.03.12 Bezug zu nehmen. Darin beschreibe ich die Bedeutung und die Sehenswürdigkeiten von Civitavecchia. Wer sich gerne näher informieren will, empfehle ich, den Post zu lesen.

Dienstag, 9. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 08.04.13

Am Montag, dem 08.04.13, stiegen überwiegend die Aktienkurse. Obwohl das portugiesische Verfassungsgericht einige Sparmaßnahmen für verfassungswidrig erklärt hatte, ließen die Diskussionen über das Sparprogramm den Markt kalt. Die Renditen zehnjähriger portugiesischer Staatsanleihen veränderte sich kaum auf 6, 3 %. Der Euro notierte kaum über 1, 30 Dollar. Im Februar 2013 stieg die deutsche Industrieproduktion. Diese Nachricht bewegte den Markt kaum. 
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 1 % auf 7663 Punkte. Die schnellere Prüfung der Zulassung des Lungenpräparates Riociguat durch die FDA bescherte Bayer einen Kursanstieg. Ein Platz auf der Empfehlungsliste der Credit Suisse sorgte für einen Anstieg der SAP Aktie. Ein weiterer Absatzrekord von Porsche im März 2013 verhalf Volkswagen zu einem Kursanstieg. Negative Nachrichten von Pirelli ließ den Kurs von Continental sinken. Kurszielsenkungen verhalfen Daimler zu einer Verbilligung. Trotz des Verkaufs milliardenschwerer Immobilienkredite gab der Kurs von Deutsche Bank nach. Eine Herabstufung durch Nomura sorgte für einen Kursrückgang von Lanxess. Lufthansa gab weiter nach.
Der MDAX stieg 0, 5 % auf 12989 Punkte. Eine Kurszielanhebung durch Berenberg sorgte für eine Verteuerung von Stada Arzneimittel. Dagegen verbilligte sich Wacker Chemie.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 0, 6 % auf 7687 Punkte - Nach vorangegangenen Verlusten erholten sich Richemont und Swatch deutlich. Nestlé, Novartis und Roche verteuerten sich. Actelion, Holcim und SGS legten zu. Dagegen gaben Geberit, Swisscom und Zurich Insurance nach.
  2. ATX in Wien + 0, 41 % auf 2336 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 39 % auf 3678 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 44 % auf 6277 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gaben nach:
  1. Dow Jones in New York - 0, 26 % auf 14527 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 06 % auf 1552 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 09 % auf 3201 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 2, 8 % auf 13193 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 0, 04 % auf 21718 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Swatch + 2, 03 %
  2. Roche GS + 1, 18 %
  3. Nestlé + 0, 96 %
  4. LEONI NA + 0, 3 %
  5. FMC + 0, 2 %
  6. SAP + 0, 2 %
  7. Adidas - 0, 1 %
  8. ThyssenKrupp - 0, 1 %
  9. Deutsche Bank - 0, 2 %
  10. Allianz SE - 0, 5 %
  11. Commerzbank - 0, 5 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3023 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3023 Dollar
  3. 1 Euro = 128, 460 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2168 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 23 %
  2. Frankreich 1, 75 %
  3. Großbritannien 1, 67 %
  4. Japan 0, 51 %
  5. Schweiz 0, 63 %
  6. USA 1, 71 %.
Der Bund Future stand bei 146, 03 Prozent.

Montag, 8. April 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (02. - 05.04.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche verminderte sich der DAX 1, 75 % auf 7659 Punkte. Der DAX entfernte sich weiter von 8000 Punkten. Die unerwartet schlechten Daten vom Arbeitsmarkt aus den Vereinigten Staaten sorgten dafür, dass der Index an Kraft verliert. Außerhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Beschäftigten um 88.000. Experten hatten allerdings erwartet, dass sich die Aufwärtsbewegung mit größerem Schwung fortsetzt. Sie hatten einen Anstieg von 190.000 Stellen erwartet. Die Abschwächung könnte eine Folge der Kürzung der öffentlichen Ausgaben sein. Neben den schlechten Daten vom Arbeitsmarkt trug auch die EZB zu der schlechten Stimmung bei, weil sie Konjunkturaussichten nicht optimistisch einschätzt. Sie kündigte keine Lockerung ihrer Geldpolitik an. Der Zufluss an frischer Liquidität hält an. Die Renditen auf den Rentenmärkten sind zu niedrig. Insbesondere wegen der niedrigen Renditen sind die Aktienmärkte attraktiv. Deutsche Telekom, E:ON, FMC und Münchener Rück gehörten zu den Gewinnern der Woche. Lediglich Lufthansa und ThyssenKrupp gaben nach.
Der MDAX sank 3 % auf 12923 Punkte. Im Gegensatz zum DAX erreichte der MDAX am Mittwoch, dem 03.04.13, mit 13586 Punkten den höchsten in seiner siebzehnjährigen Geschichte. Anleger finden hier Industriequalität, wie sie auf den Weltmärkten aktuell gefragt ist. Der MDAX wird sich wahrscheinlich abschwächen, weil 13500 Punkte charttechnisch schwer zu überwinden ist. Fielmann und Hamburger Häfen verteuerten sich. Dürr, Gildemeister, Kuka und Stada Arzneimittel verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Aktienmärkte gingen zurück:
  1. SMI in Zürich - 2, 21 % auf 7641 Punkte - ABB, Holcim und Transocean verbilligten sich stark. Ähnlich deutlich gingen Richemont und Swatch nach aufkommenden Sorgen über die chinesische Wirtschaft zurück. Enthüllungen zu Steueroasen ließen die Titel von Credit Suisse, Julius Bär und UBS sinken. Roche verteuerte sich wie Swiss Re und Zurich Insurance.
  2. FTSE 100 in London - 161, 96 Zähler auf 6250 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten verbilligten sich:
  1. Dow Jones in New York - 13, 29 Zähler auf 14565 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 15, 91 Zähler auf 1553 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 63, 66 Zähler auf 3204 Punkte.
Der Nikkei 225 in Tokio erhöhte sich 435, 73 Zähler auf 12834 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro verteuerte sich überwiegend:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0139 auf 1, 2944 Dollar
  2. 1 Euro in Yen + 3, 6200 auf 124, 490 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0037 auf 1, 2158 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen fielen:
  1. Bundesanleihen - 0, 05 % auf 1, 23 %
  2. US amerikanische Anleihen - 0, 15 % auf 1, 71 %.
Der Bund Future stieg 0, 93 % auf 146, 29 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. FMC + 3, 87 %
  2. Roche GS - 0, 45 %
  3. Allianz SE - 0, 69 %
  4. Deutsche Bank - 0, 85 %
  5. Commerzbank - 0, 96 %
  6. Nestlé - 1, 97 %
  7. Adidas - 2, 22 %
  8. LEONI NA - 3, 03 %
  9. SAP - 4, 24 %
  10. Swatch - 6, 29 %
  11. ThyssenKrupp - 10, 66 %.

Osterreise 2013 Teil 1 - Von Savona nach Palma de Mallorce

Nach Rückkehr von meiner Reise zu Ostern 2013 folgte in verschiedenen Teilen mein Reisebericht. Der erste Teil beschreibt die Route von Savona bis nach Palma de Mallorca.
Die Reise begann in Savona, einer ligurischen Hafenstadt. Um mich nicht zu wiederholen, erlaube ich mir, auf meinen Post vom 25.02.12 Bezug zu nehmen. Darin beschreibe ich die Sehenswürdigkeiten und die Bedeutung von Savona. Wer also sich näher informieren will, sollte diesen Post lesen.
Der nächste Halt war Marseille. Im Hafeninfo heißt es:
"Schon in der Antike war Marseille, das die Römer Massalia nannten, als eines der dicht besiedeltesten Gebiete Galliens bekannt und noch vor Lutetia (Paris) erhielt es sowohl zu Land als auch zu Wasser militärische und kulturelle Hegemonie. Es war ein wichtiger Kreuzungspunkt für den Handel und erwarb im Verlauf der Jahrhunderte auch unter militärischen und politischen Gesichtspunkten strategische Bedeutung. Seine Geschichte geht bis in die Antike zurück: Wissenschaftler zweifeln nicht im geringsten daran, dass Marseille die älteste französische Stadt ist, auch wenn es eher sagenhaft erscheint, dass dieses Gebiet von einigen wenigen Überlebenden von Troja bewohnt gewesen sein soll, die in der Mündung der Rhone Zuflucht gefunden und dort eine neue Kultur errichtet haben sollen, die sie durch den Krieg verloren hatten. Weniger sagenhaft, sondern fast sicher verbürgt, ist die Theorie, nach der Marseille von Griechen besiedelt wurde, die hier ihre erste und florierendste Kolonie im ganzen Mittelmeerraum ansiedelten. Jedenfalls, ob nun römisch oder griechisch, lernte Marseille lange und dramatische Herrschaften kennen. Durch den Zugang zum Meer war es enorm wichtig und besaß zudem durch die Rhone auch noch den Zugang zum reichen Hinterland der Provence und der Camargue, für die Marseille die natürliche Mündung ins Meer war. Trotz seiner Nähe zur Provence, deren Kultur auf Freundlichkeit, Romantik und Aufmerksamkeit gegenüber den Künsten und der Kultur beruhte, war Marseille in Wirklichkeit eine sehr viel lebendigere und unruhigere Stadt. Die Bevölkerung um die Küste an der Rhonemündung neigte wenig zu Allianzen mit den Machthabern und achtete stets als höchstes Ziel auf eine wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit. Wenigstens dem ersten Anschein nach, war Marseille zweifellos eine reiche Stadt. Ihre Geschichte ähnelt der genuesischen sehr, wenn auch viele Begebenheiten der Stadt durch fremde Kulturen, besonders der arabischen, beeinflußt worden sind, die einen starken Einfluß sowohl auf das Sozial- und Zivilsystem als auch auf die Kultur, die so zu einer "Multinationalen" wurde, ausübten, sowohl in der ersten Ausbreitungsphase der Stadt als auch von der Nachkriegszeit bis heute. Das soziale Bild Marseilles ist außerordentlich gemischt: Araber, Nordafrikaner, Europäer, Bewohner aus den ersten, zweiten und dritten französischen Überseekolonien, die aus dieser Stadt die Hauptstadt der tausend Sprachen und Kulturen gemacht haben. Deswegen ist Marseille auch unter künstlerischem und musikalischem Aspekt außergewöhnlich lebendig, dynamisch und interessant. Das gesamte Zentrum der Stadt besitzt große architektonische und kulturelle Bedeutung, wenn auch der interessanteste Teil Marseilles ohne Zweifel der Hafen ist, der sich fast mit den Häusern verkeilt. Die Marseiller sind besonders verbunden mit dem Anlegehafen und man sagt, dass sie die Schiffe, die im Labyrinth der Hafenkais ein- und auslaufen, immer unter Kontrolle haben wollen und dass sie einen intensiven Schmuggelhandel verbergen, der in vielen Filmen und Romanen romantisch verklärt dargestellt wurde. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Basilika von Notre Dame de la Garde, eine Kirche, die von den Bewohnern der Stadt als Wunder verehrt wird und die sie jedes Jahr mit einer Fülle von ungewöhnlichen Schenkungen und einer reichen Sammlung von Votivgaben für die Kriegs- und Meeresüberlebenden anreichern. Notre Dame wurde auf dem Fundament einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert errichtet, deren Ursprünge im Dunkeln liegen. Berühmt ist ihr Glockenturm, der der Madonna gewidmet ist. Er ist 47 Meter hoch und auf seiner Spitze trägt er die vergoldete Statue der Jungfrau Maria, Schutzherrin der Stadt. Ganz in der Nähe steht Longchamp, ein fast im Renaissancestil erbauter Palast, der dadurch den italienischen Villen aus dieser Epoche sehr ähnelt, mit einem ungewöhnlichen Garten, in dem sich Gartenanlagen, allegorische Springbrunnen, Wasser und Statuen abwechseln. Nicht weit von Marseille entfernt liegt Avignon, die zum einen wild scheint, zum anderen hingegen voller Kunst und Geschichte. Die Stadt wurde durch den Papststreit berühmt. Hierhin flüchteten sieben Päpste von 1309 bis 1403, die für eine bemerkenswerte architektonische Struktur sorgten, die Tausende von Pilgern aufnahmen und auch eine beeindruckende Anzahl an Touristen, die aus der ganzen Welt hierher kommen.
Am nächsten Tag fuhr ich weiter nach Barcelona. Um mich nicht zu wiederholen, erlaube ich mir, auf meine Posts vom 25. und 26.02.12 Bezug zu nehmen. Der Post vom 25.02.12 beschreibt die Bedeutung und die Sehenswürdigkeiten von Barcelona; der Post vom 26.02.12 gibt meinen Eindruck nach einer Stadtbesichtigung wider.
Der erste Teil meiner Beschreibung von der Reise zu Ostern 2013 endet mit Palma de Mallorca. Auch hier erlaube ich mir, auf einen Post vom 17.12.11 Bezug zu nehmen. Darin beschreibe ich die Bedeutung und die Sehenswürdigkeiten von Palma de Mallorca.

Sonntag, 7. April 2013

Gewiiner und Verlierer vom 05.04.13

Nach meiner Rückkehr aus dem Osterurlaub folgt meine Liste der Gewinner und Verlierer aus DAX und MDAX:
Im DAX handelt es sich dabei um folgende Aktien:
Gewinner:
  1. Adidas + 17,27 %
  2. Merck + 16, 58 %
  3. Henkel + 14, 96 %
  4. Heidelberg Cement + 14, 43 %
  5. Beiersdorf + 13, 05 %
Im Vergleich zum 28.03.13 gab es keine Veränderungen.
Verlierer:
  1. Commerzbank - 20, 52 %
  2. Lanxess -  20, 32 %
  3. ThyssenKrupp - 19, 71 %
  4. Volkswagen - 10, 47 %
  5. BMW - 9, 37 %
Im Vergleich zum 28.03.13 gab es keine Veränderungen.
Im MDAX handelt es sich um folgende Aktien:
Gewinner:
  1. EADS + 29, 89 %
  2. Kabel Deutschland + 24, 94 %
  3. Brenntag + 23, 71 %
  4. Pro7Sat1 + 22, 94 %
  5. Stada Arzneimittel + 19, 24 %
Im Vergleich zum 28.03.13 schied Klöckner aus. Dafür kam Brenntag herein.
Verlierer:
  1. Salzgitter - 23, 27 %
  2. Aurubis - 14, 05 %
  3. ElringKlinger - 11, 42 %
  4. Gerry Weber - 10, 91 %
  5. TAG Immobilien - 8, 53 %.
Im Vergleich zum 28.03.13 gab es keine Veränderungen.

Freitag, 29. März 2013

Vor der Reise

Morgen beginnt meine Reise von Savona durch das westliche Mittelmeer. Heute abend habe ich meinen Late night check in gemacht. Jetzt habe ich meinen Wecker gestellt. Morgen um 7 Uhr geht mein Flieger nach Mailand. Dort komme ich um 8. 25 Uhr an. Von dort fahre ich mit dem Bus nach Savona.
Am Abend legt mein Schiff ab. Nächste Woche kehre ich zurück. Das Reisefieber hat mich gepackt. Ich freue mich, dem kühlen Wetter entfliegen zu können. Heute hat es wieder geschneit.
Am Sonntag werde ich Aix en Provence , am Montag Barcelona, am Dienstag Palma de Mallorca, am Mittwoch Cagliari auf Sardinien und am Donnerstag Palermo auf Sizilien besichtigen. Einige Ort habe ich schon früher besucht. Trotzdem freue ich mich darauf, sie noch einmal wieder zu sehen.