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Mittwoch, 2. November 2011

ThyssenKrupp: Prüfung von U - Boot Geschäften mit Korea

Nach Warnungen in einem anwaltlichen Gutachten der amerikanischen Kanzler Debevoise & Plimpton im April 2011 wegen erheblicher Bedenken über eine Kooperation mit der koreanischen Firma Ubmtech will ThyssenKrupp U - Boot Geschäfte mit der vorgenannten Firma überprüfen, weil es gegen den hinter Ubmtech stehenden Unternehmer Chung Eui Sung einen Korruptionsverdacht gibt.  Er spielt bei den Bestechungvorwürfen gegen den Motorenbauer Tognum eine Schlüsselrolle. Diese Vorwürfe haben ThyssenKrupp alarmert, weil Chung eng mit dem U - Boot Bauer Howaldtswerke Deutsche Werft AG, den ThyssenKrupp 2005 erworben hat,  zusammenarbeitet. HDW überwies in den vergangegne elf Jahren insgesamt 95 Mio. Euro an Chung für Vermittlungsdienste. Im Gegenzug bestellte Südkorea U - Boote im Wert von 2, 5 Mrd. Euro.
In der Woche am 07.11.11 beginnenden Woche reist ein Team von internenen Ermittlern nach Korea, um das Geschäft mit den U - Booten zu überprüfen. Bereits vor sechs bei der Übernahme von HDW hat ThyssenKrupp die Geschäftsbücher überprüft und keinen Hinweis Verfehlungen gefunden. Deshalb gab es keine Bedenken, den Vertrag über den Erwerb der U - Boote 2008 abzuschließen.
Ein Gericht hatte Chung allerdings bereits 1993 zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen Bestechung von südkoreanischen Marineangehörigen verurteilt. Ob ThyssenKrupp  von dem Urteil gwußt hat, ist unklar.

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