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Sonntag, 20. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (14. - 18.05.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche sank der DAX 1, 4 Prozent. Dabei standen einzelne Aktien im Blickpunkt. Nach einem starken ersten Quartal 2012 nimmt Adidas, beflügelt vom Umsatz im Fußballgeschäft und lebhäften Verkäufen in Asien, einen Rekordumsatz von 15 Mrd. Euro ins Visier. Bei stabilen Margen ist ein Nettogewinn 2012 von mehr als 750 Mio. Euro möglich, allerdings nur, wenn die chinesischen Löhne nicht deutlich steigen. Trotz eines Umsatzes von mehr als 10 Mrd. Euro im ersten Quartal 2012 haben Anleger kein Vertrauen in eine rentable Zukunft von ThyssenKrupp. Die Quartalszahlen enttäuschten wegen der Belastungen durch die Stahlwerke in den Vereinigten Staaten und Brasilien, obwohl geplant ist, diese zu verkaufen. Seit Anfang des Jahres hat die Aktie 15 Prozent an Wert eingebüßt. Der Index bewegt sich in einer Unterstützungszone zwischen 6200 und 6430 / 6470 Punkten. Bei 6350 Punkten befindet sich eine Stabilisierungsschwelle.  Unterschreitet der DAX 6200 Punkte, ist ein Rückgang bis 4965 Punkten möglich.
Auch der MDAX verlor in der oben genannten Börsenwoche 1,1 Prozent an Wert. Er konnte den Bereich von 10570 / 10600 Punkten nicht zurückgewinnen. Fällt der Index unter 10323 Punkte, ist ein Rückgang bis auf 10000 oder 700 / 9470 Punkte nicht ausgeschlossen.
In der vorgenannten Börsenwoche sank der SMI 2, 47 Prozent. In der vierten Handelswoche verlor der Index an Boden. Die gescheiterte Regierungsbildung in Griechenland mit einem wahrscheinlichen Austritt aus der Eurozone und die negativen Meldungen aus der spanischen Bankenwelt beeinflussen das Kursgeschehen. Moody's stufte die Bonität von 16 spanischen Banken herab. Nach einer Meldung der spanischen Zentralbank sind im März 2012 8, 37 Prozent der Kredite notleidend.
Der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar verlor in der Börsenwoche vom 14. - 18.05.12 1, 6 Prozent. Ein Rückgang bis 1, 279 Dollar ist nicht unwahrscheinlich.
In der vorbezeichneten Börsenwoche entwickelten sich die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen unterschiedlich. Während die deutsche Staatsanleihe 0, 01 Prozent verlor, blieb die Rendite der US amerikanischen Staatsanleihe unverändert.
Der Bund Future lässt in der oben genannten Börsenwoche die 143 Prozent Marke hinter sich und nähert sich 143, 70 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. DAP - 0, 4 %
  2. Adidas - 0, 7 %
  3. Nestlè - 1, 09 %
  4. Roche GS - 3, 25 %
  5. Deutsche Bank - 4, 5 %
  6. ThyssenKrupp - 4, 9 %
  7. LEONI AG - 5, 92 %
  8. Commerzbank - 8, 3 %
  9. Allianz SE - 8, 8 %

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