Tagebch, Reisen und mehr

Montag, 22. Oktober 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (15. - 19.10.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 2, 05 Prozent auf 7381 Punkte. Die Anleger blickten hoffnungsvoll auf das EU - Gipfeltreffen in Brüssel, so dass die Aktienkuree bis Donnertstag, dem 18.10.12, deutlich stiegen. Am Freitag, dem 19.10.12, gab es Gewinnmitnahmen. In der vorgenannten Börsenwoche waren Finanztitel wie die spanische BBVA (+ knapp 10 %), BNP Paribas, Socété Générale, Barclays und Deutsche Bank die Wochengewinner. Die Schuldenkrise und der Wirtschaftsabschwung in Europa waren beherrschende Themen. Die Optimisten investierten in Unternehmensanteile, deren Aktienrendite in Europa bei etwa 8 Prozent liegt. Obwohl der deutsche Aktienmarkt zu den teureren in Europa gehört, gilt Deutschland in der Schuldenkrise auch bei Aktien als sicherer Hafen, und viele deutsche Aktien bieten wegen ihrer Exportstärke attraktive Chancen. Das gils insbesondere für Standardtitel, aber die Nebenwerte im MDAX erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Kann der DAX 7450 / 7480 Punkte übersteigen, sind 7600 Punkte erreichbar.
In der oben genannten Börsenwoche stieg der MDAX 2, 18 Prozent auf 11476 Punkte. Der Index kann 12000 Punkte erreichen.
Der SMI in Zürich gewann 1, 64 Prozent auf 6764 Punkte. Am Freitagmorgen erreichte er ein neues Jahreshoch mit 6798 Punkten. Es gab keine verunsichernden Nachrichten. Griechenland wird wahrscheinlich im November 2012 die dringend benötigte nächste Tranche der Finanzhilfen erhalten. In Spanien zeichnet sich eine Lösung für die maroden Banken ab. Am Donnerstag erfolgte die Veröffentlichung der Handeslszahlen der Schweiz im dritten Quartal 2012. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ginen die Exporte der schweizerischen Uhrenhersteller im September 2012 zurück, insbesondere die Exporte nach China, Hongkong und Singapur. Nestlé und Roche konnten zulegen, während Richemont, Swatch und Zurich Insurance nachgaben.
Irland als überschuldeter Euro - Staat machte einige Fortschritte, erzielte einen kleinen Außenhandelsüberschuss, während das Haushaltsdefizit 2012 runf 8, 4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen wird. Diese Quote ist schlechter als 7 Prozent des Haushaltsdefizits der Vereinigten Staaten für das Fiskaljahr 2011 / 2012. Insgesamt kommt eine schnelle Besserung nicht in Betracht.
In der Börsenwoche vom 15. - 19.10.12 entwickelten sich die amerikanischen Börsen unterschiedlich:
  1. Dow Jones + 14, 66
  2. S & P - 500 + 4, 60
  3. Nasdaq - Composite - 38, 49.
In der oben genannten Börsenwoche entwickelte sich der Wechselkurs des Euro so:
  1. 1 Euro in Dollar + 0, 0065
  2. 1 Euro in jap. Yen + 1, 5700
  3. 1Euro in Franken - 0, 0008.
In der vorbezeichneten Börsenwoche entwickelten sich die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen:
  1. Bundesanleihen + 0, 17 %
  2. US amerikanische Anleihen + 0, 11 %.
In der vorgenannten Börsenwoche verminderte sich der Bund Future 1, 22 Prozent.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Deutsche Bank + 6, 35 %
  2. ThyssenKrupp + 4, 36 %
  3. Allianz SE + 3, 80 %
  4. Commerzbank + 3, 19 %
  5. Roche GS + 2, 96 %
  6. SAP + 0, 10 %
  7. Adidas - 0, 14 %
  8. Nestlé - 0, 16 %
  9. LEONI NA - 7, 29 %

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen