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Mittwoch, 12. Dezember 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 11.12.12

Am Dienstag, dem 11.12.12, stiegen die Aktienkurse. Südeuropäische Finanztitel waren gefragt. Die spanische Regierung konnte Geldmarktpapiere platzieren. Die erfolgreiche Auktion gilt als Zeichen der Entspannung in der europäischen Schuldenkrise. Als Folge der erfolgrfeichen Auktion erhöhten sich der Kurs von Banco Bilbao Vizcaya und Banco Santander. Die italienische Regierungskrise liess den Markt unbeeindruckt. Generali waren gesucht. Dagegen nahm der Markt die deutlich gestiegenen ZEW - Konjunkturerwartungen erfreut zur Kenntnis. Der regelmässig errechnete Indikator erreichte im Dezember 2012 erstmals seit Mai 2012 den positiven Bereich. In den Vereinigten Staaten nimmt der Optimismus zu, eine rechtzeitige Lösung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern zu finden.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 7 Prozent auf 7584 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2011. BMW, Daimler und Volkswagen stiegen. Daimler soll beabsichtigen, die Ausschüttung zu kürzen. Volkswagen steigerte im November 2012 die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr um 11, 5 Prozent und befindet sich weiterhin auf Rekordkurs. Eon und RWE konnten zulegen. Nach Beilegung des mit Streiks einhergegangenen Tarifkonhlikts mit rund 18.000 Flugbegleitern verteuerte sich der Kurs von Lufthansa. Die Hoffnung, dass ThyssenKrupp mit den angekündigten radikalen Massnahmen bessere Zeiten ansteuert, kam dem Kurs zu gute. Nach einer Herabstufung durch JP Morgan sank der Kurs von Deutsche Post.
Der MDAX stieg 0, 6 Prozent auf 11972 Punkte. Wincor Nixdorf verteuerten sich.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen:
  1. SMI in Zürich + 0, 58 % auf 6984 Punkte
  2. ATX in Wien + 0, 64 % auf 2347 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 9 % auf 3645 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 21 % auf 5934 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten erhöhten sich:
  1. Dow Jones in New York + 0, 8 % auf 13276 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 87 % auf 1431 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 1, 3 % auf 3026 Punkte.
Die Börsen in Asien entwickelten sich uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 0, 09 % auf 9525 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 21 % auf 22324 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. ThyssenKrupp + 6, 4 %
  2. LEONI NA + 1, 3 %
  3. Roche GS + 0, 75 %
  4. Nestlé + 0, 66 %
  5. Commerzbank + 0, 5 %
  6. SAP + 0, 4 %
  7. Deutsche Bank + 0, 3 %
  8. Allianz SE + - 0 %
  9. Adidas - 0, 5 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2992 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2993 Dollar
  3. 1 Euro = 107, 110 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2115 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 3 %
  2. Frankreich 1, 82 %
  3. Grossbritannien 1, 77 %
  4. Italien 4, 74 %
  5. Japan 0, 71 %
  6. Österreich 1, 7 %
  7. Schweiz 0, 44 %
  8. USA 1, 66 %.
Der Bund Future stand bei 145, 33 Prozent.



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