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Samstag, 10. August 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 07.08.13

Am Mittwoch, dem 07.08.13, gaben die Aktienkurse an den Börsen überwiegend nach. Es wird erneut über eine kurz bevorstehende Reduzierung der Käufe von Anleihen durch die Fed spekuliert. Die Anleger befürchten, dass die Wirtschaft ohne die Konjunkturspritzen der Notenbank an Schwung verlieren könnte. Ursache waren die Erklärungen der Präsidenten der Notenbanken von Atlanta und Chicago. Charles Evans von Chicago hatte ausgeführt, die Notenbank könnte - je nach Entwicklung der Konjunktur - schon im September 2013 damit beginnen, die Käufe von Anleihen zu drosseln. Dennis Lockhart von Atlanta kündigte an, ein Abbau des Kaufs von Anleihen wäre möglich, wenn monatlich 180.000 bis 200.000 neue Stellen am Arbeitsmarkt entstünden. Im Juli 2013 entstanden 162.000 neue zusätzliche Stellen. Im Juni 2013 stieg die deutsche Industrieproduktion unerwartet deutlich. Im dritten Quartal 2013 hellte sich das Klima in der Wirtschaft der Euro - Zone nach Abgaben des Ifo - Instituts auf. Der Bund konnte sich weiterhin zu günstigen Konditionen Geld besorgen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 47 % auf 8260 Punkte. Commerzbank verteuerte sich, nachdem der Aufsichtsrat beschlossen hatte, den Vorstand von neun auf sieben Mitglieder zu verkleinern. K + S erholte sich kräftig. Grund für den Anstieg des Kurses war eine Spekulation, das Uralkali die aufgekündigte Vertriebsallianz mit Belaruskali wiederaufnehmen soll. Trotz Steigerung des Betriebsgewinns verbilligte sich Beiersdorf, weil das Unternehmen zu hoch bewertet ist. Deutsche Börse ging zurück. Lanxess gab nach, weil es negative Kommentare gab. Lufthansa schwächte sich ab, nachdem eine Schweizer Großbank die Aktie aus seiner Europa - Liste gestrichen hatte. ThyssenKrupp verbilligte sich.
Der MDAX stieg 0, 02 % auf 14608 Punkte. Hannover Rück und Klöckner verteuerten sich. Brenntag, ElringKlinger, Norma Group und Salzgitter verbilligten sich.
Die übrigen europäischen Börsen gaben überwiegend nach:
  1. SMI - 0, 29 % auf 7973 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 18 % auf 2410 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 19 % auf 4040 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 99 % auf 6539 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien gingen zurück:
  1. Dow Jones in New York - 0, 46 % auf 15448 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 59 % auf 1687 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 72 % auf 3639 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 4, 00 % auf 13825 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 1, 53 % auf 21589 Punkte.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3291 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3305 Dollar
  3. 1 Euro = 129, 210 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2321 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 70 %
  2. Frankreich 2, 26 %
  3. Großbritannien 2, 50 %
  4. Japan 0, 75 %
  5. Schweiz 1, 02 %
  6. USA 2, 62 %
Der Bund Future stand bei 142, 28 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. FMC + 2, 3 %
  2. Commerzbank + 1, 9 %
  3. Roche GS + 0, 56 %
  4. Allianz SE + 0, 5 %
  5. Deutsche Bank + - 0 %
  6. LEONI NA - 0, 2 %
  7. Nestlé - 0, 54 %
  8. SAP - 0, 9 %
  9. Adidas - 1, 6 %
  10. ThyssenKrupp - 1, 6 %
  11. Swatch - 1, 76 %

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