Tagebch, Reisen und mehr

Freitag, 4. März 2011

Nachtgedanken

Ich hatte gedacht, meine Reiseberichte wären von großem Interesse für meine Leserinnen und Leser. Es sieht so aus, als hätte ich mich geirrt. Ich habe eben meine Statistik ausgewertet und festgestellt, dass mrinr Posts zur Geschichte Argentiniens und Uruguays sowie Tagebucheintragungen und Nachtgedanken auf reges Interesse gestoßen sind. Ich freue mich, dass meine geschichtlichen Beiträge zur südamerikanischen Landesgeschichte hroßen Anklang gefunden haben. Das zeigt mir, dass mein Interesse für Geschichte nicht ohne Resonanz geblieben ist. Überrascht hat mich die Reaktion auf meine Tagebucheintragungen und die Nachtgedanken. Besonders die Nachtgedanken spiegeln meine persönlichsten Empfindungen wider.
Meine Nachtgedanken sind oft eruptiv und manchmal schwarz wie die Nacht. Die Nacht ist häufig die Zeit der Einsamkeit, der Verlassenheit und der zeit, wo sich ein Mensch seiner Einzigartigkeit bewusst wird. Als Einzelkind war ich mir dessen schon sehr früh bewusst. Die Nacht war für mich etwas Schreckliches, besonders wenn ich allein zu Hause war, wenn meine Elzrtn untrtwegs waren. Heute schlafe ich nachts durch. Außerdem kann ich meine gefühle niederschreiben. Es hilft mir, mich zu entlasten. Ich habe in den letzten Jahren immer Tagebuch geführt. Vorbild war für mich das Tagebuch der Anne Frank, das ich mir in einem Kärnten Urlaub gekauft und dann gehört habe.
Es hat mich beeindruckt, wie diese junge Jüdin ihre Gedanken und Empfindungen wie eine junge Erwachsene ausfrücken konnte. Meine eigenen Ausführungen kamen mir dagegen armselig vor.
Ich bin jetzt erstaunt, wie viele Themen ich in meinem Weblog bearbeiten kann, die andere leserinnen und Leser interessieren. Ich habe es einfach ohne große Ambitionen ausprobiert.

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