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Mittwoch, 9. März 2011

Nachtgedanken

Ich liebe es, wenn meine Posts anderen Leserinnen oder Lesern gefallen. Es schmeichelt meiner Eitelkeit. Geschwätzigkeit mag ich nallerdings nicht. Es ist schwierig zu bestimmen, ab welcher Grenze ein Post geschwätzig wird. Insoweit ist es wünschennswert, wenn gellegentlich Kommentare zu meinen Posts kämen. Bei frendsprachlichen Kommentaren müsste ich sie übersetzen, aber die Übersetzung stellt ein lösbares Problem dar. Wir lesen alle viel, aber jeder glaubt, ein Kommentar oder ein Leserbrief sei verlorene Zeit. In einer demokratischen Gesellschaft ist der geistige Meinungskampf das wesentliche Element für gesellschaftlichen Fortschritt. Nur wenn alle Bürgerinnen und Bürger sich äußern können, wird sich eine mehrheitsfähige Meinung bilden und durchsetzen. Die Generation meiner Eltern waren formal Demokraten, aber nicht bereit, andere Meinungen ernst zu nehmen, weil sie stets von der Richtigkeit ihrer eigenen Meinung überzeugt waren. Sie bügelten jede andere Meinung nieder und waren erstaunt, wenn es bei ihnen keine lebendige Diskussion gab. Diese Vorstellung ändert sich ganz langsam. Dazu ist Vertrauen und Toleranz erforderlich. Eine solche Gesprächskultur gibt es selten. Vielleicht kann mein Wevlog dazu beitragen, indem er Leserinnen und Leser zum Nachdenken anregt und sie veranlasst, eine eigene Meinung zu haben, ohne damit die Überzeugung zu verbinden. unter allen Umständen immer im recht zu sein.

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