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Montag, 21. November 2011

Tagebuch vom 21.11.11

Heute war ich seit mehr als zwei Jahren wieder einmal an der Champagnerbarbar, wo ich früher sehr oft mit meiner verstorbenen Frau gewesen bin. Frau Kind, die wir beide sehr gut kennen, eine Österreicherin aus Hallein im Salzkammergut, war da. Mit ihr habe ich mich sehr angeregt unterhalten. Es war sehr amüsant. Ich habe drei Glas Chamoagner getrunken, ohne irgendwelche Auswirkungen zu spüren. Nach dem mein Fuss wieder in Ordnung ist, geniesse ich das Leben. Es macht wieder Spass. Man darf sich nicht aufgeben. Gelobt sei, was hart macht. Ich hoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei, wie der Verfasser von Alexis Sorbas auf seinem Grab stehen hat. Sein Grab befindet sich auf der Stadtmauer von Heraklion, weil er als Freigeist keine Beerdigung nach griechisch orthodoxem Ritus bekam. Wer Kreta beuchen will, sollte sich Alexis Sorbas ansehen, um die griechische Metalität zu verstehen. Es erklärt auch die heutige Mentalität Griechenlands. Historische Kenntnisse sind erforderlich, um die Probleme des Landes zu verstehen. Kritische Sympathie tut dem Land not.

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