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Samstag, 3. November 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 02.11.12

Am Freitag, dem 02.11.12, legten die Aktienkurse an den europäischen Börsen zu. Die amerikanischen Arbeitsmarktdaten fielen gemischt aus. Die Zahl der Beschäftigten stieg unerwartet stark um 171.000. Dagegen erhöhte sich die Arbeitslosenquote wie erwartet von 7, 8 Prozent im September 2012 auf 7, 9 Prozent im Oktober 2012. Die Daten insgesamt stützten den Markt, weil sie auf einen Aufwärtstrend der amerikanischen Wirtschaft bei einem vergleichsweise niedrigen Bescchäftigungsniveau hindeuten. Sie nutzen wahrscheinlich der Regierung vor der Wahl. Anhaltende Zweifel an der Fortsetzung der Griechenland - Hilfe drückten den Kurs des Euro. Das griechische Parlament verabschiedete ein weiteres Privatisierungsgesetz. Das Abstimmungsergebnis ergibt ein Bröckeln der Mehrheit der Koalitionsregierung.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 3 Prozent auf 7360 Punkte. Nach starken Quartalszahlen verteuerte sich Beiersdorf um zeitweise 7 Prozent. Dies ließ auch den Kurs von Henkel steigen. Daneben gewannen BMW, Commerzban, Continental, Daimler und Siemens, während Deutsche Telekom, Deutsche Bank und Volkswagen nachgaben.
Der MDAX stieg 0, 1 Prozent auf 11625 Punkte. Die Exportorientierung zahlreicher Unternehmen ließ den Index steigen, weil sie dank ihres außereuropäischen Engagements weniger unter den Folgen der europäischen Schuldenkrise litten. Ein pessimistischer Kommentar sorgte für einen Kusrückgang bei HHLA.
Der SMI in Zürich gewann 0, 41 Prozent auf 6688 Punkte.
Der ATX in Wien schloss bei 2218 Punkten.
Der CAC 40 in Paris legte 0, 39 Prozent auf 3489 Punkte zu.
Gegen den Trend verlor der FTSE 100 in London 0, 01 Prozent und endete bei 5861 Punkten.
Am Donnerstag, dem 01.11.12, schlossen die amerikanischen Börsen freundlich (Dow Jones + 1 Prozent bei 13233, S & P 500 + 1, 1 Prozent bei 1428 und Nasdaq - Composite + 1, 4 Prozent bei 3020 Punkten). Am Freitag schlossen die Börsen im Minus (Dow Jones - 0, 3 Prozent bei 13193, S & P 500 - 0, 15 Prozent bei 1425 und Nasdaq - Composite - 0, 33 Prozent bei 3010 Punkten).
Die asiatischen Börsen schlossen am Freitag im Plus (Nikkei 225 + 1, 17 Prozent bei 9051 und Hang Seng + 1, 33 Prozent bei 22111 Punkten).
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. ThyssenKrupp + 0, 7 %
  2. Commerzbank + 0, 6 %
  3. Roche GS + 0, 5 %
  4. SAP + 0, 5 %
  5. Adidas + - 0 %
  6. Nestlé - 0, 06 %
  7. Allianz SE - 0, 4 %
  8. Deutsche Bank - 1, 2 %
  9. LEONI NA - 1, 2 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2884 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2850 Dollar
  3. 1 Euro = 103, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2073 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 47 %
  2. Frankreich 2, 12 %
  3. Großbritannien 1, 87 %
  4. Italien 4, 86 %
  5. Japan 0, 79 %
  6. Österreich 2, 62 %
  7. Schweiz 0, 48 %
  8. USA 1, 76 %.
Der Bund Future stand bei 141, 83 Prozent.

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