In der vorbezeichneten Börsenwoche gaben die Börsen weltweit nach mit Ausnahme der Börse in Tokio.
Der DAX verminderte sich 2, 97 Prozent auf 6951 Punkte. Nachdem im September und Oktober 2012 Rückschläge ausgeblieben sind, könnte der Rest des Jahres unangenehm werden. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum geht seit September 2011 zurück. Auch die deutsche Wirtschaft wächst nur noch langsam. Am 06.09.12 erreichte der DAX 7478 Punkte nach der Ankündigung der EZB, sie werde wieder Staatsanleihen von südeuropäischen Krisenstaaten kaufen. Am 16.11.12 fiel der Index unter 7000 Punkte. Die Gewinne der vergangenen zwei Monate sind damit verloren. Die Kurse der im DAX gelisteten Unternehmen entwickelten sich unterschiedlich. Während Eon deutlich an Wert verloren hat, zählten Siemens, SAP, BASF, Bayer, Allianz, Daimler, BMW, Deutsche Telekom und Deutsche Bank zu den Gewinnern, wil sie einen höeren Marktwert als Eon haben. Merck und Infineon konnten die Erwartungen übertreffen. Auch Lufthansa gehörte zu den Gewinnern. Im Hinblick auf die trüben Aussichten kann es bis Februar 2013 dauern, bis eine freundliche Stimmung herrscht.
Der MDAX sank 3, 38 Prozent auf 10958 Punkte. Auf Wochensicht gehörten Sky Deutschland, Elring Klinger und Rhön Klinikum zu den Gewinnern, während Salzgitter, Celesio, Hochtief, Aareal Bank, LEONI und Fuchs Petrolunb nachgaben.
Die übrigen europäischen Börsen entwickelten sich so:
- Der SMI verlor 2, 89 Prozent auf 6521 Punkte. Seit gut einem Monat befindet sich die Börse in einer Konsolidierungsphase. Die Aktien von Julius Bär, Credit Suisse, UBS, Zurich Insurance und Schmolz + Bickenbach gaben nach.
- Der FTSE 100 ging 164, 09 Zähler auf 5606 Punkte zurück.
Zu den Börsen in den Vereinigten Staaten ist anzumerken:
- Der Dow Jones sank 227, 08 Zähler auf 12588 Punkte und erlitt einen Wochenverlust von 1, 8 Prozent. Die Börsenwoche klang anders als in Deutschland freundlich aus, nachdem die Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern konstruktiv begonnen haben sollen.
- Dr S & P 500 verlor 19, 97 Zähler und endete bei 1360 Punkten.
- Der Nasdaq Composite ging 51, 74 Zähler auf 2853 Punkte zurück.
Die politisch bedingte Abschwächung des Yen liess den Nikkei 225 266, 56 Zähler auf 9024 Punkte steigen.
Der Wechselkurs des Euro entwickelte sich unterschiedlich:
- 1 Euro in Dollar + 0, 0051 auf 1, 2745 Dollar
- 1 Euro in jap. Yen + 3, 0000 auf 103, 440 jap. Yen
- 1 Euro in Franken - 0, 0012 auf 1, 2042 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen veränderten sich so:
- Bundesanleihen + - 0 %
- US amerikanische Staatsanleihen - 0, 03 %.
Der Bund Future gab 0, 05 Prozent auf 143, 24 Prozent nach.
Gewinner / Verlierer
- SAP - 0, 36 %
- Allianz SE - 0, 91 %
- Adidas - 2, 64 %
- Nestlé - 2, 67 %
- Roche GS - 2, 84 %
- Deutsche Bank - 3, 02 %
- Commerzbank - 6, 09 %
- LEONI NA - 7, 59 %
- ThyssenKrupp - 7, 66 %.
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