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Dienstag, 12. Februar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (04. - 08.02.13) Schlussbetrachtung

Die vorbezeichnete Börsenwoche schloss durchwachsen überwiegend mit Verlusten. Der DAX in Frankfurt verminderte sich 2, 31 % auf 7652 Punkte. Es zeigt sich, dass es sich um eine politische Börse handelt. Ungünstige Umfrageergebnisse zu der bevorstehenden Parlamentswahl in Italien genügten, um die positive Stimmung an der Börse verfliegen zu lassen. Bei einer Rückkehr Silvio Berlusconis an die Macht besteht die Gefahreines gebremsten Reformprozesses oder gar von dessen Ende. Daneben scheinen sich die Finanzmärkte zu normalisieren, weil die Banken wieder ausreichenden Zugang zu Finanzierungen haben. Auch die Bereitschaft, vernünftige Risiken einzugehen, nimmt zu. Im letzten Quartal 2012 ist die Wirtschaft im Euroraum weiter geschrunmpft, aber die Stimmungsindikatoren bessern sich, so dass eine baldige Erholung anzunehmen ist. Die deutsche Industrie meldet eine wachsende Nachfrage selbst aus den finanzschwachen Ländern des Euroraums. Auch die bessere Verfassung der Weltkonjunktur mit gestiegener Auslandsnachfrage lässt hoffen. Neben den Pharma- und Telekomwerten gaben die Banken nach. EZB Präsident Draghi redete den Wechselkurs des Euro nach unten, nachdem er in den letzten Wochen gestiegen war. Besonders gegenüber dem japanischen Yen wertete er deutlich auf, wenn auch nicht in besorgniserregendem Masse. Unter den Einzelwerten gaben BASF, Commerzbnak, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Infineon, Merck und Siemens nach.
Der MDAX erhöhte sich 0, 02 % auf 12760 Punkte. Hamburger Häfen, Kuka, Metro, Sky Deutschland, Symrise im Gefolge von Givaudan und Wacker Chemie legten zu. Aurubis und Hannover Rück gingen zurück,
Die übrigen europäischen Börsen gaben nach:
  1. SMI in Zürich - 0, 33 % auf 7396 Punkte - nach Steigerung seiner Verkäufe in 2012 erhöhte sich der Kurs von Givaudan 6 % und war damit Wochengewinner. Finanzwerte wie Credit Suisse, Julius Bär, UBS und Zurich Insiurance gaben nach.
  2. Der FTSE 100 in London sank 83, 31 Zähler auf 6264 Punkte.
Bis auf den Dow Jones stiegen die Börsen in den Vereinigten Staaten:
  1. Dow Jones in New York - 16, 82 Zähler auf 13993 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 4, 76 Zähler auf 1518 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 14, 77 Zähler auf 3194 Punkte.
Der Nikkei 225 in Tokio verminderte sich 38, 18 Zähler auf 11153 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro ging zurück:
  1. 1 Euro in Dollar - 0, 0270 auf 1, 3374 Dollar
  2. 1 Euro in Yen - 2, 2600 auf 123, 520 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0069 auf 1, 2282 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihehn gaben nach:
  1. Bundesanleihen - 0, 04 % auf 1, 6 %
  2. US amerikanische Staatsanleihen - 0, 06 % auf 1, 95 %.
Der Bund Future erhöhte sich 1, 38 % auf 142, 97 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. Swatch + 0, 48 %
  2. Nestlé + 0, 31 %
  3. FMC + 0, 06 %
  4. Roche GS - 0, 15 %
  5. SAP - 2, 52 %
  6. Adidas - 2, 57 %
  7. ThyssenKrupp - 2, 69 %
  8. Allianz SE - 2, 77 %
  9. LEONI NA - 4, 2 %
  10. Deutsche Bank - 4, 44 %
  11. Commerzbank - 7, 68 %.

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