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Freitag, 8. Februar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 07.02.13

Am Donnerstag, dem 07.02.13, fielen weltweit die Aktienkurse. Für den Kursrückgang waren neben den Zinsentscheideungen der Banc of England und der EZB sowie Äusserungen ihres Präsidenten Mario Draghi vor allem schlechte konjunkturelle Nachricten aus den Vereinigten Staaten verantwortlich. Die Banc of England änderte ihre Zinspolitik nicht. Auch die EZB hielt an ihrer zinsentscheidung fest und veränderte den Zins nicht. Ihr Präsident dämpfte ausserdem die Spekulation auf eine Zinssenkung im Jahresverlauf. Er wies auf die Erholung an den Finanzmärkten und die dami verbundenen Erleichterungen in den Finanzierungsbedingungen der Banken und Unternehmen hin. Indem Draghi sich über die negativen Folgen des steigenden Euro Wechselkurses äusserte, löste er auf den Devisenmärkten eine Senkung des Euro Wechselkurses im Verhältnis zum Dollar aus. Auch gegenüber dem Yen wertete er ab. Der EZB Präsident rechnet mit einer rückläufigen Inflation. Die Produktivität ausserhalb der Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten ging im vierten Quartal 2012 stärker als erwartet zurück. Ausserdem wuchsen die Lohnstückkosten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der Woche 28.01. - 01.02.13 erwartungsgemäss zurück.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 01 % auf 7581 Punkte. Nach positiven Geschäftszahlen erhöhte sich der Kurs von Heidelberg Cement. Gerüchte um ein Übernahmeinteresse durch Dow Chemical sorgte für einen Kursanstieg bei Lanxess. Der durch den Verkauf der Anteile von EADS erzielte Gewinn verteuerte den Kurs von Daimler. Finanzwerte wie Commerzbank, Deutsche Bank und Münchener Rück gaben bis zu 1, 5 % nach. Bei Commerzbank droht eine Herabstufung der Bonitätsnote. Bei Münchener Rück kam es zu Gewinnmitnahemn, Anhaltende negative Kommentare liessen den Kurs von E.ON sinken.
Gegen den Trend erhöhte sich der MDAX geringfügig  0, 2% auf 12656 Punkte. Wegen des besser als erwartet verkrafteten Konjunkturabschwungs legte Hamburger Häfen zu. Dagegen gaben Gagfah, Hannover Rück im Zuge des Abschwungs bei anderen Finanzwerten und Wacker Chemie nach.
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:
  1. SMI in Türich - 0, 68 % auf 7383 Punkte - Credit Suisse erfüllten die Erwartungen der Anlegr mit ihren Quartalszahlen nur bedingt. Deshalb gab der Kurs deutlich nach. In diesem Dog ging auch UBS zurück. Lediglich Julius Bär konnte zulegen. Trotz solider Quartalszahlen fiel der Kurs von Swisscom geringfügig. Gewinnmitnahmen sorgten bei Swatch nach dem vorangegangenen Anstieg und in Folge auch bei Richemont für einen Kursrückgang. Nestlé, Novartis und Roche gingen zurück.
  2. ATX in Wien - 0, 54 % auf 2368 Punkte
  3. CAC 40 ni Paris - 0, 73 % auf 3616 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 1, 15 % auf 6223 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien verminderten sich:
  1. Dow Jones in New York - 0, 85 % auf 13867 Punkte
  2. S & P 500 ni New York - 0, 79 % auf 1500 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 89 % auf 3140 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio - 0, 93 % auf 11357 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 34 % auf 23177 Punkte.

Gewinner / Verlierer
  1. FMC + 1, 6 %
  2. Allianz SE + 0, 4 %
  3. Adidas + 0, 2 %
  4. SAP + 0, 1 %
  5. ThyssenKrupp - 0, 4 %
  6. LEONI NA - 0, 5 %
  7. Nestlé - 0, 55 %
  8. Roche GS - 1, 14 %
  9. Commerzbank - 1, 7 %
  10. Deutsche Bank - 1, 9 %
  11. Swatch - 3, 28 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3562 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3546 Dollar
  3. 1 Euro = 126, 880 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2312 Franken.
Die Tenditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 62 %
  2. Frankreich 2, 26 %
  3. Grossbritannien 2, 11 %
  4. Japan 0, 77 %
  5. Schweiz 0, 74 %
  6. USA 1, 94 %.
Der Bund Future stand bei 142, 81 Prozent.

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