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Freitag, 8. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 07.03.13

Bis auf eine Ausnahme stiegen am Donnerstag, dem 07.03.13, die Kurse langsamer als am Vortag. Richtungweisende Kursanstösse blieben aus. Die guten Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten verpufften wirkungslos. Die amerikanische Produktivität sank im vierten Quartal 2012 weniger stark als befürchtet. Dagegen erhöhte sich das Handelsbilanzdefizit zu Beginn des Jahres 2013 deutlicher als geschätzt. Die Entscheidung der EZB, den Zins bei 0, 75 % zu belassen, wirkte sich nicht aus, weil die Anleger sie erwartet hatten, obwaohl manche mit weiteren Geldspritzen und Massnahmen zur Konjunkturerholung gerechnet hatten. Unter Verweis auf die Konjunkturrisiken hält sich die EZB alle Optionen offen. Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut geht 2014 ohne Verschärfung der Euro - Krise und des US - Schuldenstreites von einem Konjunkturaufschwung aus. Bei Anleiheauktionen in Frankreich und Spanien boten beide Länder weniger Renditen. Standard & Poor's hob die Bonität Portugals von <negativ< auf <stabil< an. Höhere Dividenden von Adidas, Continental und Merkck beflügelten den Markt etwas.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 3 % auf 7940 Punkte. Die wichtige Marke von 8000 Punkten gerät in Sichtweite. Adidas nach Dividenerhöhung trotz Gewinnwückgang, Continental nach Rekordergebnis 2012 und Dividendenerhöhung sowie Merck nach Steigerung des operativen Gewinns mit einem positiven Ausblick und Dividendenerhöhung legten deutlich zu. Das starke Wachstum von Audi in den USA liess den Kurs von Volkswagen steigen. Eine Produktionsdrosselung in zwei Werken, hervorgerufen durch eine rückläufige Nachfrage, sorgte für einen Kursrückgang bei Lanxess. Im Gegensatz zu Volkswagen gab der Kurs von Daimler nach.
Der MDAX stieg 0, 3 % auf 13363 Punkte. Eine höhere Dividende sorgte für einen Kursanstieg bei Hannover Rück. Eine Herabstufung durch Exane BNP liess den Kurs von Klöckner zurückgehen.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen:
  1. SMI in Zürich + 0, 16 % auf 7711 Punkte - Eine positive Studie von Credit Suisse beflüpgelte den Kurs von Nestlé, während Roche und Novartis nachgaben. Actelion stieg ebenfalls. Richemont und Swatch konnten zulegen. Credit Suiesse und Julius Bär verteuerten sich. Hannover Rück zog den Kurs von Swiss Re nach oben.
  2. ATX in Wien + 0, 11 % auf 2509 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 51 % auf 3793 Punkte
  4. FTSE + 0, 3 % auf 6447 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten legten zu:
  1. Dow Jones in New York 0, 34 % auf 14345 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 16 % auf 1544 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 11 % 3226 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 0, 3 % auf 11968 Punkte
  2. Hang Seng in Honglong - 0, 03 % auf 22771 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Adidas + 6, 6 %
  2. Allianz SE + 1, 3 %
  3. LEONI NA + 1, 3 %
  4. Nestlé + 1, 21 %
  5. ThyssenKrupp + 0, 9 %
  6. SAP + 0, 6 %
  7. Swatch + 0, 56 %
  8. Deutsche Bank - 0, 1 %
  9. Commerzbank - 1, 0 %
  10. FMC - 1, 1 %
  11. Roche GS - 1, 51 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3017 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3010 Dollar
  3. 1 Euro = 122, 800 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2318 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen
  1. Deutschland 1, 48 %
  2. Frankreich 2, 13 %
  3. Grossbritannien 2, 02 %
  4. Japan 0, 67 %
  5. Schweiz 0, 71 %
  6. USA 1, 98 %.
Der Bund Future stand bei 142, 80 Prozent. 

Donnerstag, 7. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 06.03.13

Bis auf wenige Ausnahmen stiegen am Mittwoch, dem 06.03.13, die Kurse an den Aktienbörsen. Der Kursanstieg geht auf die Erwartung zurück, dass die Notenbanken die Finanzmärkte weiter mit Geld versorgen werden. Weder die Euro - Schuldenkrise noch die politische Lage in Italien noch die drohenden Einsparungen in den Vereinigten Staaten verdarben den Anlegern die Laune. Der ADP - Arbeitsmarktbericht für Februar 2013 aus den USA ergab ein stärkeres Wachstum der Beschäftigung im Privatsektor als erwartet. Nach Börsenschluss erscheint das <Beige Book< über die konjunkturelle Einschätzung durch die Fed.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 % auf 7919 Punkte. Versicherungswerte wie Allianz und Münchener Rück stiegen erheblich. Favorit war die Aktie von Lanxess, nachdem Macquarie die Aktie von <Neutral< auf Outperform< heraufgestuft hatte. Henkel hatte sein operatives Ergebnis 2012 um ein Viertel auf fast 2, 2 Mrd. Euro gesteigert, so dass sich der Kurs deutlich bis auf ein rekordhoch verteuerte. Nach einem positiven Anlageurteil von Morgan Stanley auf der Cebit legte der Kurs von SAP zu. Nach einer deutlichen Absatzsteigerung von Porsche stieg der Kurs von Volkswagen. Nach den zwischenzeitlich überdurchschnittlichen Aufschlägen ging der Kurs von RWE zurück.
Der MDAX blieb unverändert bei 13320 Punkten. Dürr und Pro7Sat1 verteuerten sich. Axel Springer, Klöckner und Sky Deutschland verbilligten sich.
Bis auf wenige Ausnahmen stiegen die übrigen europäischen Börsen:
  1. SMI in Zürich - 0, 07 % auf 7713 Punkte - Roche stützte den Markt mit einem leichten Kursplus. Die Finanzwerte tendierten überwiegend positiv. Credit Suisse litt unter Gewinnmitnahmen, während Julius Bär und UBS leicht zulegen konnten. Die Luxusgüterhersteller verbilligten sich - Swatch nach der Bilanzpressekonferenz deutlich und Richemont leicht.
  2. ATX in Wien - 0, 13 % auf 2506 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 03 % auf 3788 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 19 % auf 6444 Punkte.
Bis auf eine Ausnahme stiegen die Kurse an den Börsen in den Vereinigten Staaten:
  1. Dow Jones in New York + 0, 26 % auf 14291 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 0, 12 % auf 1542 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 02 % auf 3223 Punkte
Die Börsen in Asien legten zu:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 2, 13 % auf 11932 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 96 % auf 22778 Punkte.

Gewinner / Verlierer
  1. Allianz SE + 2, 2 %
  2. Commerzbank + 1, 7 %
  3. SAP + 1, 3 %
  4. ThyssenKrupp + 0, 8 %
  5. Roche GS + 0, 41 %
  6. Adidas + - 0 %
  7. FMC + - 0 %
  8. Nestlé - 0, 75 %
  9. Deutsche Bank - 0, 8 %
  10. LEONI NA - 1, 1 %
  11. Swatch - 2, 75 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3043 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3035 Dollar
  3. 1 Euro = 121, 850 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2301 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 45 %
  2. Frankreich 2, 13 %
  3. Grossbritannien 1, 97 %
  4. Japan 0, 66 %
  5. Schweizu 0, 71 %
  6. USA 1, 93 %.
Der Bund Future stand bei 145, 10 %.

Mittwoch, 6. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 05.03.13

Am Dienstag, dem 05.03.13, stiegen die Kurse an den Aktienbörsen. Die Ankündigung der stellvertretenden Chefin der Fed, die Anleihenkäufe und damit die lockere Geldpolitik fortsetzen zu wollen, löste ein Kursfeuerwerk aus. Guten Zahlen von Beiersdorf, der Deutschen Post, RWE und der britischen Bank Standard Chartered trugen zu der guten Stimmung bei. Im Euroraum hellte sich die Stimmung unter den Einkaufsmanagern des Dienstleistungsbereicgs auf. Das Tüpfelchen auf dem i war der Anstieg des Dow Jones kurz nach Handelsbeginn über die Marke von 14200 Punkten, der höchste Stand seit Herbst 2007. Der ISM - Index Dienste aus den Vereinigten Staaten verlieh dem Markt weitere positive Impulse.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 2, 3 % auf 7878 Punkte, nachdem er kurzfristig 7883 Erreichte hatte, den höchsten Stand 2013. Der Kurs von Bayer verteuerte sich. Der üüberzeugende Ausblick liess den Kurs von Beiersdorf steigen. Das exzellente vierte Quartal 2012 sorgte für einen Kursanstieg bei Deutsche Post. Daimler und BMW, die den besten Jahresstart ihrer Firmengeschichte vorlegten, verteuerten sich. Der geplante Verkauf von Dea sorgte bei RWE für ein Kursfeuerwerk.
Der MDAX stieg 0, 8 % auf 13314 Punkte. Klöckner, Kuka und Hochtief verteuerten sich. EADS, Metro und TAG Immobilien gaben nach.
Die übrigen europäischen Börsen legten zu:
  1. SMI in Zürich + 1, 63 % auf 7714 Punkte - Vor allem die Grossbanken, Nestlé, Novartis und Roche zogen den Index nach oben. Credit Suisse und Ubs legten deutlich, Julius Bär schwächer zu. Auch Swiss Re und Zurich Insurance verteuerten sich. Zykliker wie Adecco und Geberit stiegen, ebenfalls die Luxusgüterhersteller wie Richemont und Swatch. Auch Transocean interessierte den Markt, nachdem Carl Icahn eine höhere Dividende verlangt hatte.
  2. ATX in Wien + 1, 9 % auf 2510 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 1, 94 % auf 3782 Punkte
  4. FTSE  100 in London + 1, 32 % auf 6429 Punkte
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien erhöhten sich:
  1. Dow Jones in New York + 1, 09 % auf 14281 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 1, 1 % auf 1542 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 1, 28 % auf 3223 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio + 0, 27 % auf 11683 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong + 0, 1 % auf 22561 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank + 3, 3 %
  2. ThyssenKrupp + 3, 2 %
  3. SAP + 2, 7 %
  4. Allianz SE + 2, 5 %
  5. Adidas + 1, 9 %
  6. Swatch + 1, 78 %
  7. Roche GS + 1, 63 %
  8. Nestlé + 1, 38 %
  9. Commerzbank + 0, 9 %
  10. LEONI NA + 0, 3 %
  11. FMC + 0, 2 %
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3034 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3034 Dollar
  3. 1 Euro = 121, 450 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2277 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 12 %
  3. Grossbritannien 1, 96 %
  4. Japan 0, 65 %
  5. Schweiz 0, 68 %
  6. USA 1, 91 %.
Der Bund Future stand bei 145, 06 %.

Dienstag, 5. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 04.03.13

Mit wenigen Ausnahmen gingen am Montag, dem 04.03.13, die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Amerika, China und Italien drücken auf die Stimmung. Die in Kraft getretenen Haushaltskürzungen in den Vereinigten Staaten liessen die Anleger zurückhaltend agieren. Strengere Vorgaben am chinesischen Immobilienmarkt verdarben die Stimmung. Das politische Patt in Italien trug zu der schlechten Stimmung bei. Dagengen konnte sich der Euro befestigen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 2 % auf 7692 Punkte. Deutsche Telekom legten im Sog des Kursanstiegs von France Telecom und Telefonica ebenfalls zu. Fresenius profitierte von einer Kurszielerhöhung durch Socété Générale. im Sog von Fresenius stieg auch der Kurs von Bayer. Nach einer Herabstufung durch Goldman Sachs fiel der Kurs von Deutsche Bank. Merrill Lynch änderte seine Bewertung von K + S mit der Folge, dass der Kurs sank. Nach dem Rückgang der Zulassungszahlen im Februar 2013 verbilligten sich die Aktien von Daimler und Volkswagen.
Der MDAX sank 0, 4 % auf 13202 Punkte. Die bevorstehende Aufnahme in den EuroStoxx50 liess den Kurs von EADS steigen. Metro und Wacker Chemie gaben nach.
Bis auf wenige Ausnahmen gaben die Kurse an den übrigen europäischen Aktienbörsen nach:
  1. SMI in Zü+rich - 0, 32 % auf 7578 Punkte - Nestlé und Novartis waren gesucht. Roche gab nach. Mit Ausnahme von Julius Bär gingen die übrigen Finanzwerte wie Credit Suisse und UBS zurück. Zurich Insurance legte zu. ABB, Holcim, Richemont und Swatch verbilligten sich. Die überraschende Dividendenausschüttung trotz des laufenden <Deepwater Horizon< - Gerichtsverfahren bescherte Transocean ein deutliches Kursplus.
  2. ATX in Wien - 0, 19 % auf 2463 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 59 % 3722 Punkte - France Telecom + 5 %
  4. FTSE 100 in London - 0, 38 % auf 6354 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gaben nach:
  1. Dow Jones in New York - 0, 2 % auf 14061 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 04 % auf 1518 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 07 % auf 3168 Punkte.
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 0, 4 % auf 11652 Punkte
  2. Hang Seng Hongkong - 1, 5 % auf 22538 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. SAP + 1, 0 %
  2. Allianz SE + - 0 %
  3. Roche GS + - 0 %
  4. Nestlé - 0, 15 %
  5. Adidas - 0, 4 %
  6. Commerzbank - 0, 5 %
  7. FMC - 0, 6 %
  8. Swatch - 0, 65 %
  9. Deutsche Bank - 1, 3 %
  10. LEONI NA - 2, 2 %
  11. ThyssenKrupp - 2, 4 %
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2995 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3007 Dollar
  3. 1 Euro = 121, 670 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2256 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 42 %
  2. Frankreich 2, 10 %
  3. Grossbritannien 1, 91 %
  4. Japan 0, 61 %
  5. Schweiz 0, 69 %
  6. USA 1, 86 %
Der Bund Future stand 145, 52 Prozent.

Montag, 4. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (25.02. - 01.03.13) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche stiegen die Kurse an den Aktienbörsen. Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 % auf 7708 Punkte. Beherrschendes Thema war der Wahlausgang in Italien mit sich daraus ergebenden Unsicherheiten. Zwischen Kommunisten, nationalistischen Bestrebungen in Norditalien und diversen Protestbewegungen lässt sich seit Jahrzehnten schlecht eine stabile Regierung bilden. Lediglich Silvio Berlusconi konnte den sonsz balf jährlichen Wechsel der Ministerpräsidenten vorübergehend stoppen. Neu an dem jetzigen Wahlausgang ist die Auswirkung auf die internationalen Finanzmärkte. Früher konnte die italienische Regierung die Lira so oft abwerten, wie sie wollte. Die Abwertung verdeckte die strukturellen Probleme der italioenischen Wirtschaft. Der Euro sorgte für ein Jahrzehnt der niedrigen Zinsen. Die aus dem Ruder gelaufene Staatsverschuldung war leicht zu ertragen. Berlusconi nutzte die gewonnene Zeit nicht für Wirtschaftsreformen. Die Möglichkeit der Abwertung gibt es nicht mehr. Angesichts einer Staatsverschuldung von mehr als 120 % der italienischen Wirtschaftsleistung verloren die Finanzmärkte die Geduld und erklärten die Phase niedriger Zinsen für beendet. Ein Weg aus dem Dilemma ist nicht zu erkennen. Der italienische Wahlausgang lässt eine schwierige Regierungsbildung oder sogar Neuwahlen bei einem Scheitern erwarten. Eine solche Entwicklung verstimmt die Börse, weil Italien die drittgrösste Volkswirtschaft im Euroraum ist. Griechenland und Zypern können ohne grosse Verluste gerettet werden. Italien ist ein anderes Kaliber. Anfang der Börsenwoche wurden die Halter italienischer Bankaktien nervös, weil sie grosse Gläubiger des italienischen Staates sind und am meisten betroffen sind, wenn die Finanzmärkte Italien den Geldhahn zudrehen. Italienische Bankaktien wie Mediobanca, Intesa Sanpaolo und Unicredit verloren deutlich an Wert. Andere Banken sind auch in Italien engagiert oder unterhalten Geschäftsbeziehungen zu italienischen Banken wie Deutsche Bank, ING Groep, Société Générale und BBVA. Auch diese vorgenannten nicht italienischen Banken verloren an Wert. Es gab allerdings keine Panikverkäufe. Der Mib in Mailand erlitt einen Wochenverlust von 3, 5 %. Fresenius, Heidelberg Cement und Merck gehörten zu den Wochengewinnern. BASF, Deutsche Bank und ThyssenKrupp waren Verlierer der Woche.
Der MDAX stieg 1, 08 % auf 13262 Punkte. Dürr, LEONI NA und Pro7Sat1 zählten zu den Gewinnern der Woche. Aurubis, Gerry Weber, Hochtief, Metro und SGL Carbon gehörten zu den Verlierern der Woche.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen:
  1. SMI in Zürich + 0, 63 % auf 7602 Punkte - die positive Entwicklung von Nestlé, Novartis und Roche zog den Index nach oben. Auch Holcim und Swatch trugen dazu bei. Givaudan und SGS stiegen. Die Schweizer Banken wie Credit Suisse, Julius Bär und UBS gaben nach.
  2. FTSE 100 in London + 42, 90 Zähler auf 6379 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten legten zu:
  1. Dow Jones in New York + 89, 09 Zähler auf 14090 Punkte
  2. S & P 500 in New York + 2, 60 Zähler auf 1518 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 7, 93 Zähler auf 3170 Punkte.
Der Nikkei 225 in Tokio erhöhte sich 220, 44 Zägler auf 11606 Punkte.
Der Wechselkurs des Euro verringerte sich:
  1. 1 Euro in Dollar - 0, 0186 auf 1, 3000 Dollar
  2. 1 Euro in Yen - 2, 4500 auf 120, 530 jap. Yen
  3. 1 Euro in Franken - 0, 0027 auf 1, 2245 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen gaben nach:
  1. Bundesanleihen - 0, 15 % auf 1, 41 %
  2. US amerikanische Staatsanleihen - 0, 13 % auf 1, 85 %
Der Bund Future erhöhte sich 2 % auf 145, 60 Prozent.
Gewinner / Verlierer
  1. LEONI NA + 4, 63 %
  2. Swatch + 3, 76 %
  3. SAP + 1, 33 %
  4. Roche GS + 1, 32 %
  5. Nestlé + 1, 24 %
  6. Adidas + 0, 45 %
  7. Allianz SE + 0, 16 %
  8. Commerzbank - 0, 42 %
  9. FMC - 0, 63 %
  10. ThyssenKrupp - 2, 85 %
  11. Deutsche Bank - 5, 16 %

Samstag, 2. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 01.03.13

Bis auf wenige Ausnahmen gingen am Freitag, dem 01.03.13, die Kurse an den Aktienbörsen zurück. Die Stimmung am Markt war gedrückt. In den Vereinigten Staaten befürchten die Anleger bei einem Scheitern der Haushaltsverhandlungen Budgetkürzungen. Am Donnerstagabend, dem 28.02.13, hatte der amerikanische Senat zwei Gesetzesvorhaben der beiden grossen Parteien abgelehnt und damit Präsident Obama unter Zugzwang gesetzt. Dagegen hellte sich das von der Universität Michigan ermiitelte Konsumklima in Februar 2013 überraschend auf. Zur gleichen Zeit stieg der für die US - Industrie errechnete Einkaufsmanagerindex stärker als erwartet. Nachrichten aus Europa belasteten den Markt. Der Einkaufsmananger - Index für Spanien fiel besser als erwartet aus. Die wieder aufgekommenen Sorgen um die politische Entwicklung in Italien wirkten sich negativ aus. Die Arbeitslosigkeit im Euroraum befindet sich auf Rekordniveau. Die jüngsten Daten zur europäischen Inflation lassen Spielraum für eine künftige Zinssenkung. Aus China kamen schwache Konjunkturdaten. Im Februar erlitt die chinesische Industrie einen Dämpfer, was sich im Einkaufsmanagerindex CFLP und in einer von HSBC erhobenen Kennzahl ausdrückte.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 4 % auf 7708 Punkte. Lufthansa stieg leicht. Auch RWE legte zu. Nach einem Hinweis von Goldman Sachs auf die verschärften amerikanischen Kapitalvorschriften mit einer gleichzeitigen Herabstufung und einem zusätzlichen Kapitalbedarf mit einer möglichen Kapitalerhöhung fiel der Kurs von Deutsche Bank deutlich. Zusätzlich drohte die italienische Bank Monte dei Paschi eine Klage gegen die Deutsche Bank an. Nach einer Untersuchung der Geschäftsräume von ThyssenKrupp Steel Europe durch das Bundeskartellamt wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen bei Stahl für die Autobranche ging der Kurs von ThyssenKrupp nach unten.  Merck zog an.
Der MDAX verringerte sich 0, 3 % auf 13262 Punkte. Eine geringere Dividende liess den Kurs von Metro einbrechen. Vossloh sank, nachdem Überlegungen bekannt wurden, dass der Konzern nach dem Ergebnis der bevorstehenden Überprüfung der Zusammensetzung des Index voraussichtlich seinen Platz räumen muss und durch Norma aus dem S - DAX ersetzt werden soll.
Die übrigen europäischen Börsen gaben überwiegend nach:
  1. SMI in Zürich 0, 15 % auf 7583 Punkte - Holcim, SGS und Swatch legten zu. Geplante Auflagen der Fed für ausländische Banken liessen die Kurse der Finanzwerte Credit Suisse, Julius Bär und UBS sinken. Auch Transocean gab nach.
  2. ATX in Wien + 0, 06 % auf 2468 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 59 % auf 3701 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 22 % auf 6375 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten fielen:
  1. Dow Jones in New York - 0, 01 % auf 14053 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 06 % auf 1514 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 21 % auf 3154 Punkte
Die Börsen in Asien tendierten uneinheitlich:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 0, 41 % auf 11606 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 0, 61 % auf 22880 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Adidas + 1, 1 %
  2. SAP + 0, 8 %
  3. Roche GS + - 0 %
  4. Swatch + - 0 %
  5. FMC - 0, 1 %
  6. Nestlé - 0, 38 %
  7. Allianz SE - 0, 6 %
  8. Commerzbank - 0, 6 %
  9. LEONI NA - 1, 1 %
  10. ThyssenKrupp - 3, 0 %
  11. Deutsche Bank - 4, 3 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3017 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1, 3000 Dollar
  3. 1 Euro = 120, 530 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2245 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 41 %
  2. Frankreich 2, 13 %
  3. Grossbritannien 1, 88 %
  4. Japan 0, 65 %
  5. Schweiz 0, 68 %
  6. USA 1, 87 %.
Der Bund Future stand bei 145, 54 Prozent.


Freitag, 1. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 28.02.13

Bis auf wenige Ausnahmen stiegen am Donnerstag, dem 28.02.13, die Aktienkurse. Die Geschäftsberichte zahlreicher Unternehmen bewegten den Markt. Das Bekenntnis des Fed Chefs Bernanke zu weiteren Konjunkturhilfen für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten erfreute den Markt. Das gab der Hoffnung für eine anhaltende Erholung der Weltwirtschaft Nahrung, zumal Bernanke in einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongress seine lockere Geldpolitik verteidigte. Die Sorgen um die politische Zukunft Italiens traten in den Hintergrund. Die spanische Wirtschaft brach im vierten Quartal 2012 stärker als erwartet ein. Es gab Gerüchte um eine Bonitätsabstufung der Niederlande. Die durch politische Ereignisse wie die Wahl in Italien ausglösten Kursbewegungen sind meist nur von kurzer Dauer. niedrigere Bewertungen bieten Gelegenheiten zu Käufen wie am Donnerstag.
Der DAX erhöhte sich um 0, 8 % auf 7738 Punkte. Nach einer deutlichen Ergebnissteigerung verteuerte sich Bayer.. Auch Henkel gewann an Wert. Im Sog von IAG legte Lufthansa zu. Nach Bekanntgabe ehrgeiziger Ziele auf der Hauptversammlung stieg Infineon. Eine Hochstufung durch Morgan Stanley liess RWE klettern. Riesige Abschreibungen bescherten Deutsche Telekom einen Milliardenverlust.
Der MDAX stieg 1, 1 % auf 13290 Punkte.EADS, Pro7Sat1 und Stada Arzneimittel verteuerten sich. Enttäuschende Geschäftszahlen liessen den Kurs von Hochtieg abstürzen. Salzgitter verlor an Wert.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
  1. SMI in Zürich + 0, 95 % auf 7556 Punkte - Zykliker und Index - Schwergewichte wie Nestlé und Novartis stützten den Index. Actelion und Swatch gehörten zu den Gewinnern desTages. ABB zog an. Auch das Indexschwergewicht Roche gewann an Wert. Die Grossbanken Credit Suisse und UBS verloren an Wert.
  2. ATX in Wien + 1, 4 % auf 2468 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 54 % auf 3711 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 6 % auf 6364 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten tendierten uneinheitlich:
  1. Dow Jones - 0, 14 % auf 14056 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 03 % auf 1516 Punkte
  3. Nasdaq Composite + 0, 15 % 3167 Punkte.
Die Börsen in Asien erhöhten sich:
  1.  Nikkei 225 in Tokio + 2, 71 % auf 11559 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 1, 96 % auf 23020 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. LEONI NA + 3, 5 %
  2. Swatch + 2, 51 %
  3. Allianz SE + 1, 1 %
  4. Adidas + 1, 0 %
  5. SAP + 0, 8 %
  6. Roche GS + 0, 78 %
  7. Nestlé + 0, 7 %
  8. Deutsche Bank + 0, 6 %
  9. FMC + 0, 1 %
  10. ThyssenKrupp + - 0 %
  11. Commerzbank - 0, 3 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3116 Dollar
  2. Referanzkurs der EZB: 1, 3129 Dollar
  3. 1 Euro = 121, 070 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2209 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 15 %
  3. Grossbritannien 1, 96 %
  4. Japan 0, 67 %
  5. Schweiz 0, 69 %
  6. USA 1, 9 %
Der Bund Future stand bei 145, 07 Prozent.