Am Montag, den 06.06.11, wertete der Euro bis auf 1, 4658 Dollar auf. Er erreichte damit ein Vierwochenhoch. Am Abend fiel er auf rund 1, 46 Dollar. Ursache für den vorübergehenden Anstieg war die Aussicht auf die Entspannung der europäischen Schuldenkrise und Finanzhilfen für das hochverschuldete Griechenland.
Bereits am Freitag, den 03.06.11, stieg der Eurokurs nach Inaussichtstellung von 12 Mird. Euro für Griechenland durch die EU - Kommission, die Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds. Die in der vergangenen Woche schlechter als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten treibn ebenfalls den Eurokurs. Die auf 9, 1 Prozent angestiegene Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten signalisiert eine langsame Erholung von den Folgen der Rezession. Wegen der schlechten Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten gehen Devisenanalysten davon aus, dass die Notenbank weiterhin die Zinsen nicht erhöht. Die bereits gestiegenen europäischen Leitzinsen machen den Euro attraktiver als den Dollar. Am Dopnnerstag, den 09.06.11, wird die Europäische Zentralbank wahrscheinliche eine Zinserhöhung um 0, 25 Prozent für den Juli 2011 andeuten.
Die hohe Verschuldung vieler Euroländer führt zu einer erheblichen Aufwertung des Schweizer Franken. Anfang Juni 2011 kostete ein Euro 1, 2054 Franken, am Montag, den 06.06.11, allerdings 1, 22 Franken.
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