Tagebch, Reisen und mehr

Sonntag, 15. Januar 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (09. - 13.01.12) Schlussbetrachtung

Bis Freitag, den 13.01.12, hatte sich die Stimmung an den Aktienmärkten verbessert. Am Freitagnachmittag schlug die Nachricht, dass die Ratingagentur Standard & Poor`s drohe, die Kreditwürdigkeit mehrer Länder im Euroraum, insbesondere von Frankreich, herbabzustufen, wie eine Bombe ein. Finanzkreise bestätigten dieses Gericht. Die Herabstufung Frankreichs könnte sich gravierend auf die Rettungsbemühungen in der europäischen Schuldenkrise auswirken. Die Folge war ein Kursrutsch an den europäischen Aktienmärkten.
Die verbesserte Stimmung an der Börse führte zu Kurssteigerungen bei den Finanztiteln. Besonders der Kurs der Commerzbank stieg in der vorbezeichneten Börsenwoche um rund 20 Prozent. Interessant ist die Frage, ob die Commerzbank ihren Kapitalbedarf ohne staatliche Hilfen decken kann. Der DAX legte 1, 4 Prozent zu.
Sollte der DAX die Widerstandszone bei 6170 / 6200 Punkten durchbrechen, kann er bis mindestens 6430 / 6483 Punkten steigen. Kann er diesen Indexstand überwinden, ist eine nachhaltige steigende Kursentwicklung möglich. Ein erneuter Rückschlag bis 5930 / 5970 oder gar 5770 Punkten ist nicht ausgeschlossen.
Der MDAX gewann in der Börsenwoche vom 09. - 13.01.12 vier Prozent. Damit sichert er die starken Gewinne zum Jahreswechsel. Fällt der Index unter 9000 Punkte, liegt bei 8820 / 8840 Punkten eine starke Unterstützungslinie. Steigt der Index befindet sich bei 9500 Punkten eine Widerstandslinie.
Der SMI  in Zürich verlor in der oben genannten Börsenwoche 0, 58 Prozent. Es fehlten einheimische Börsenthemen. Nestlè ist am Kindernahrungsgeschäft von Pfizer interessiert und will sein Milchgeschäft in China ausbauen.
Der Euro verliert seit Mai 2011 gegenüber dem Dollar an Wert. Er bewegt sich auf sein Fünf Jahres Tief bei 1, 1877 Dollar zu. Der Euro gab gegenüber dem Dollar um 0, 7 Prozent nach.
Die Renditen deutscher und US amerikanischer zehnjähriger Staatsanleihen sanken 0, 04 und 0, 07 Prozent.
Der Bund Future bewegt sich um 140 Prozent. Der Gleitende Durchschnitt verläuft bei 138, 20 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. Heidelb. Druck + 22, 69 %
  2. Commerzbank + 17, 10 %
  3. LEONI AG + 7, 43 %
  4. Allianz SE + 4, 8 %
  5. Deutsche Bank + 1, 9 %
  6. ThyssenKrupp + 1, 8 %
  7. Roche GS - 1, 46 %
  8. Nestlè - 1, 48 %
  9. SAP - 2, 61 %

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen