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Samstag, 21. Januar 2012

Tagebuch vom 21.01.12

Ist es nicht seltsam, je älter ich werde, dass man sich an das Verhalten seiner Eltern erinnert? Ich höre Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". In diesem Teil geht es um den Ersten Weltkrieg. Gestern habe ich die Propyläen Geschichte Europas gelesen. In diesem Band beschreibt Theodor Schieder auch den Ersten Weltkrieg, insbesondere seine Ursachen, den Verlauf, aber auch die Auswirkungen auf die europäischen Völker. Wichtig sind seine Ausführungen, wie die anfängliche Kriegsbegeisterung in Skepsis umschlägt. Interessant ist aber auch, wie er schildert, dass die Vorstellungen der deutschen Obersten Heeresleitung unter Ludendorff die Saat für die völkervernichtende Einstellung des OKW im Zweiten Weltkrieg legen. Es ging um schnelle Entscheidungen, ohne die Meinung anderer Menschen zu berücksichtigen. Diese Einstellung fand sich bei meinen Eltern wieder. Ich habe mich als Kind unterdrückt gefühlt. Frauen neigen dazu, dominante Männer anzubetenh. Solche Frauen mag ich nicht. Mein Verhältnis zu Frauen geht in die Richtung der Abneigung.

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