Am Donnerstag, dem 17.01.13, erhöhten sich die Aktienkurse bis auf wenige Ausnahmen weltweit. Die gegenwärtige Phase im Zins- und Konjunkturzyklus lässt mittelfristig ein weiteres Ansteigen der Aktienkurse erwarten, wenn auch kurzfristige Korrekturen nicht auszuschliessen sind. Die Lage der Industrie in den Vereinigten Staaten hat sich überraschend eingetrübt, wie der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia anzeigt. Nach einem Plus von 4, 6 Punkten im Dezember 2012 fiel er im Januar 2013 auf minus 5, 8 Punkte. Dagegen gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich zurück. Die Baubeginne nahmen im Dezember deutlich zu. Der Franken schwächt sich dem Euro gegenüber ab. Experten hoffen auf positive Nachrichten aus China.Spanien konnte Anleihen reibunslos versteigern.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 6 Prozent auf 7738 Punkte. Adidas, Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Heidelberg Cement, Lufthansa und ThyssenKrupp verteuerten sich. SAP gab nach.
Der MDAX stieg 1, 1 Prozent auf 11452 Punkte. EADS und Rheinmetall legten zu. Tui und Wacker Chemie fielen.
Die übrigen europäischen Börsen erhöhten sich:
- SMI in Zürich + 1, 05 % auf 7381 Punkte - ABB, Credit Suisse, Nestlé, Novartis, Roche. Swiss Re und UBS gehörten zu den Tagesgewinnern. Lediglich SGS gab nach.
- ATX in Wien + 0, 7 % auf 2464 Punkte
- CAC 40 in Paris + 0, 87 % auf 3741 - Carrefour + 7 %
- FTSE 100 in London + 0, 4 % auf 6128 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien legten mit Ausnahme des Hang Seng zu:
- Dow Jones in New York + 0, 42 % auf 13569 Punkte - die Bank of America erzielte einen hohen Gewinn, während Citigroup einen Ergebnisrückgang vermeldete.
- S & P 500 in New York + 0, 38 % auf 1478 Punkte
- Nasdaq Composite + 0, 4 % auf 3130 Punkte
- Nikkei 225 in Tokio + 0, 09 % auf 10610 Punkte
- Hang Seng in Hongkong - 0, 07 % auf 23340 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- LEONI NA + 3, 2 %
- ThyssenKrupp + 2, 1 %
- Roche GS + 1, 42 %
- Nestlé + 1, 38 %
- Adidas + 1, 2 %
- Allianz SE + 0, 4 %
- Deutsche Bank + 0, 4 %
- Commerzbank + 0, 3 %
- SAP - 1, 1 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3364 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3368 Dollar
- 1 Euro = 119, 220 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2453 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 48 %
- Frankreich 2, 12 %
- Grossbritannien 2, 00 %
- Japan 0, 74 %
- Schweiz 0, 64 %
- USA 1, 87 %.
Der Bund Future stand bei 142, 62 Prozent.
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