Am Montag, dem 28.01.13, stiegen überwiegend die Aktienkurse. Der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter in den Vereinigten Staaten fiel im Dezember 2012 besser als erwartet aus. Das bessere Konjunkturumfeld spricht wegen des Preisdrucks gegen weitere geldpolitische Lockerungen der Notenbanken. Die Renditen von deutschen und amerikanischen Staatsanleihen zogen an. Bevor die Berichtsaison volle Fahrt aufnimmt, zeigten sich die Anleger wegen durchwachsener Zahlen vorsichtig. Am Donnerstag, dem 31.01.13, legen Deutsche Bank und Infineon ihre Quartalszahlen. Am Freitag, dem 01.02.13, folgt Merck. Am griechischen Anleihemarkt setzte sich die >Entspannung fort. Die Rendite für zehnjährige griechische Staatsanleihen fiel unter zehn Prozent. Die japanische Regierung hat für das im April 2013 beginnende Fiskaljahr 2013 / 14 die Wachstumsprognose deutlich angehoben. Die Top Bonitätsnote der Vereinigten Staaten bei Fitch ist nicht in Gefahr.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 3 Prozent auf 7833 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich mit 7872 Punkten ein Fünfjahreshoch erreicht hatte. Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Post und Volkswagen verteuerten sich. Beiersdorf, Continental, E.ON und Lanxess verbilligten sich.
Der MDAX erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 12759 Punkte. Deutsche Wohnen, EADS und Gerry Weber zogen an. Klöckner, SGL Carbon und Sky Deutschland verloren an Wert.
Die übrigen europäischen Börsen stiegen überwiegend:
- SMI in Zürich + 0, 31 % auf 7482 Punkte; Transocean, UBS, Credit Suisse, Zurich Insurance und Nestlé gewannen. Geberit, Actelion, Roche und Swiss Re gaben nach.
- ATX in Wien - 0, 01 % auf 2459 Punkte
- CAC 40 in Paris + 0, 08 % auf 3781 Punkte
- FTSE 100 in London + 0, 27 % auf 6301 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gaben überwiegend nach:
- Dow Jones in New York - 0, 07 % auf 13896 Punkte
- S & P 500 in New York - 0, 18 % auf 1500 Punkte
- Nasdaq Composite + 0, 16 % auf 3155 Punkte.
Die asiatischen Börsen tendierten uneinheitlich:
- Nikkei 225 in Tokio - 0, 94 % auf 10824 Punkte
- Hang Seng in Hongkong + 0, 39 % auf 23672 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- LEONI NA + 1, 0 %
- Deutsche Bank + 0, 9 %
- Commerzbank + 0, 2 %
- Nestlé + 0, 16 %
- Swatch + - 0 %
- SAP - 0, 1 %
- Roche GS - 0, 34 %
- Adidas - 0, 6 %
- FMC - 0, 9 %
- Allianz SE - 1, 1 %
- ThyssenKrupp - 1, 4 %.
Am Montag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3436 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3444 Dollar
- 1 Euro = 122, 210 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2472 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 70 %
- Frankreich 2, 28 %
- Grossbritannien 2, 11 %
- Japan 0, 75 %
- Schweiz 0, 72 %
- USA 1, 99 %.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen