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Dienstag, 1. März 2011

Tagebuch vom 01.03.11

Heute habe ich eine DVD über Eldorado gesehen. Eldorado hat zwar etwas mit der Geschichte Südamerikas zu tun, betrifft aber den westlichen Teil Spdamerikas, wo ich noch nicht gewesen bin. Deshalb werde ich darüber nichts berichten, sondern erst dann, wenn ich die Gelegenheit haben werde, diesen Teil Südamerikas zu bereisen.
Ich schreibe jetzt über einen unangenehmen Teil des Zweiten Weltkriegs, nämlich den Partisanenkrieg.  In diesem Krieg hat die deutsche Besatzungsmacht schreckliche Kriegsverbrechen begangen, für die ein teil ihrer Mitglieder bestraft worden ist. Gleichwohl empfinde ich tiefe Scham für das Geschehene. Das gilt ganz besonders gegenüber der küdischen Bevlkkerung.
Zum Partisanenkrieg ist auszuführen: Der Einmarsch der Wehrmacht leitete in den verschiedenen europäischen Staaten entsprechend den nationalsozialistischen besatzungsüplitischen, rassenideologischen und bevölkerungspolitischen Vorstellungen eine Umgestaltung ein, die die Besatzer mit allen Mitteln der repression durchsetzten. Diese Umgestaltung wirkze sich vor allem auf den militärisch - politischen Widerstand und die jüdische Minderheit, die im gesamten Machtbereich des Deutschen Reichs verfolgt und vernichtet wurde.
Heinrich Himmler als Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums schuf mit dem Gesamtplan Ost ein umfassendes bevölkerungs- und siedlungspolitisches Konzept zur kolonialistischen "Germanisierung" der besetzten und noch zu erobernden Ostgebiete. Sein Plan sah vor, besonders die Bevölkerung Polens, Serbiens, der Ukraine, Weißrusslands und Russlands niederzuhalten. Die rücksichtslose Ausplünderung dieser Gebiete führte zu einem drohenden Hungertod von Millionen Menschen, die die Besatzer hinnahmen. Die Besatzer verschleppten Millionen Zwanfsarbeiter nach Deutschland.
Repression und Ausbeutung riefen bald Widerstand hervor. In den Niederlanden kam es zu einem Streik der Polizisten und Eisenbahner.  In Frankreich erfolgten bewaffnete Angriffe. In den Balkanstaaten und in Osteuropa verteilte sich der besonders starke Widerstand auf verschiedene Gruppen. Jugoslawische Partisanen  unter der Führung von Tito befreiten einzelne geschlossene Gebiete. Partisanen der ELAS, EDES und EKKA kontroööierten die griechischen Berge. Kommunistische und anarchistische Gruppen kämpften in der Sowjetunion gegen das Besatzungsregime. Die Rote Armee hatte vor dem Krieg den Partisanenkrieg geplant, die Einheiten aufgestellt und diese führten nach der Eroberung eines Gebietes den Widerstand gegen die Besatzer im Hinterland der Front fort. Zahlreiche Verstöße gegen das Kriegsrecht kennzeichneten den Partisanenkrieg. Die Partisanen machten in der Regel keine Gefangenen. Auf Seiten der Wehrmacht sah der Kommissarbefehl vor, Polizkommissare der Roten Armee nicht als Kriegsgefangene zu behandeln, sondern sie ohne Verhandlung zu erschießen. Der Partisanenkrieg in Osteuropa hatte den Charakter eines systematischen Ausrottungskriegs. In Griechenland (Kefalonia, Chortiatis), Frankreich (Oradour, Maillè) oder Italien (Marzabotto, Caiazzo) beging die Besatzungsmacht Massaker.

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