Tagebch, Reisen und mehr

Donnerstag, 16. Juni 2011

Tagebuch vom 16.06.11

Bei der Deutschen Bank bleibt es spannend. Nach Schwierigkeiten mit der Justiz in den Vereinigten Staaten und in Asien kommen Personalprobleme hinzu. Es gibt Gerüchte um den Spartenchef der Vermögensverwaltung, dessen hemdsärmeliger Führungsstil vielen Bankmitarbeiter und Mitarbeiterinnen mißfällt. Jetzt verläßt Aexel Wieandt die Deutsche Bank, weil er nach seiner Rückkehr von dem Abenteuer HRE in der Deutschen Bank nicht mehr Fuß fassen konnte. Deutschlands führende Bank ein Saftladen ? So krass darf man die Lage der Bank nicht einschätzen, aber sie steht im Augenblick zu oft negativ in den Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. Ruhe wird wohl erst dann einkehren, wenn der Nachfolger des 2013 ausscheidendenden Josef Ackermann feststeht. Deshalb sollte sich Clemens Börsig schnell dazu durchringen, einen geeigneten Nachfolger zu präsentieren. Es besteht dann genügend Zeit, den Nachfolger auf sein schwieriges Erbe vorzubereiten. Je länger er sich Zeit läßt, desto schwieriger wird die Lage für den Nachfolger. Es ist überhaupt bedauerlich, dass eine führende Wirtschaftsmacht wie die Bundesrepublik Deutschland nur eine international führende Bank hat. Es sollte ein Ziel der Wirtschaftspolitik sein, den Bankenstandort Deutschland zu stärken. Die wirtschaftlichen Grundkenntnisse der Bevölkerung sind unterentwickelt. Volkswirtschaftliche Grundkenntnisse gehören in den Schulunterricht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen