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Freitag, 22. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.03.13

Am Donnerstag, dem 21.03.13, gingen die Kurse an den Börsen zurück. Die Nervosität der Anleger nahm spürbar zu, nachdem die EZB Zypern am Donnerstag bis Montag, dem 25.03.13, eine Frist gesetzt hat. Mit Ablauf des Montag muss Zyperns Beitrag in Höhe von 5, 8 Mrd. Euro zum Rettungspaket stehen, sonst stellt die EZB die Notkredite an die zypriotischen Banken ein. Die Hoffnungen, Russland würde Zypern unterstützen, zerschlugen sich. Die Parteien in Zypern einigten sich auf die Bildung eines Fonds, um eine Insolvenz zu vermeiden. Trotz der drohenden Insolvenz Zypern hielt sich der Euro über 1, 29 Dollar.Die Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland und Europa signalisieren eine Eintrübung der Wirtschaftsstimmung. Der Preisanstieg für Einfamilienhäuser in den Vereinigten Staaten fiel im Januar 2013 schwächer als erwartet aus. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen geringer als erwartet. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia hellte sich überraschend auf.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 9 % auf 7933 Punkte. Höherstufungen ließen die Kurse von Beiersdorf und Siemens steigen. Die möglicherweise bevorstehende Übernahme von E.ON Thüringen Energie AG durch die Kommunen und die Erhöhung des Kreditvolumens durch die Förderbank des Landes sorgten für einen Kursanstieg von E.ON. Auch RWE legte zu. Die enttäuschenden Aussagen zum ersten Quartal 2013 schickte den Kurs von Lanxess auf Talfahrt. Die wenig erfreulichen Zahlen von Oracle schwächten den Kurs von SAP. 
Der MDAX verringerte sich 0, 4 % auf 13357 Punkte. Ein Rekordergebnis zog Brenntag nach oben. Auch Krones stieg  nach guten Jahreszahlen und einer angehobenen Dividende. Eine bevorstehende Kapitalerhöhung drückte den Kurs von Gildemeister nach unten. Sky Deutschland gab nach. 
Die übrigen europäischen Börsen gingen zurück:

  1. SMI in Zürich - 1, 08 % auf 7763 Punkte - Nestlé, Novartis und Roche fielen. Die Bankwerte entwickelten sich unterschiedlich. Credit Suisse und UBS belastete die Entwicklung in Zypern. Unbeeindruckt davon stieg Julius Bär. Adecco, Holcim, Richemont, SGS und Swatch verloren.
  2. ATX in Wien - 0, 55 % auf 2452 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 1, 12 % auf 3787 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 56 % auf 6397 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien fielen:

  1. Dow Jones in New York - 0, 21 % auf 14482 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 26 % auf 1555 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 58 % auf 3235 Punkte
  4. Nikkei 225 in Tokio Schlusskurs 12635 Punkte
  5. Hang Seng in Hongkong - 0, 14 % auf 22226 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank + 0, 8 %
  2. FMC + 0, 2 %
  3. Commerzbank + - 0 %
  4. Nestlé - 0, 37 %
  5. Adidas - 1, 1 %
  6. ThyssenKrupp - 1, 2 %
  7. Allianz SE - 1, 3 %
  8. Roche GS - 1, 37 %
  9. LEONI NA - 1, 6 %
  10. SAP - 2, 1 %
  11. Swatch - 2, 94 %
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2915 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2910 Dollar
  3. 1 Euro = 122, 950 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2225 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 35 %
  2. Frankreich 2, 00 %
  3. Großbritannien 1, 86 %
  4. Japan 0, 58 %
  5. Schweiz 0, 71 %
  6. USA 1, 95 %
Der Bund Future stand bei 144, 40 Prozent.

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