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Dienstag, 26. März 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 25.03.13

Am Montag, dem 25.03.13, tendierten die Börsen ohne klare Richtung. Nach über zwölfstündigen dramatischen Verhandlungen einigten sich die Eurogruppe und der IWF mit der zypriotischen Regierung auf ein Hilfsprogramm von zehn Mrd. €. Eine allgemeine Zwangssteuer auf Bankguthaben entfällt; Großanleger, Eigentümer und Gläubiger der beiden größten Kreditinstitute Zyperns müssen sich an dem Programm beteiligen. Diese Einigung sorgte für einen kurzfristigen Kursanstieg. Nach Aussagen des Eurogruppen - Chefs Djisselbloem könnte der Rettungsplan für die zypriotischen Banken als Vorlage für die gesamte Eurozone dienen. Das unrühmliche Hin und Her um den Rettungsplan hinterließ einen  schalen Beigeschmack. Diese Aussage und das Gutachten des Sachverständigenrates zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit einer gesenkten Prognose von 0, 8 auf 0, 3 % ließen die Kurse wieder sinken. Den Kursrückgang verstärkten Gerüchte um eine Herabstufung der Bonität Italiens durch Moody's mit der weiteren Folge von steigenden Zinsen für Staatsanleihen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 5 % auf 7871 Punkte. Die Zulassung eines Krebsmedikamentes in Japan bescherte Bayer einen Kursgewinn. Der Verzicht der Gewerkschaft Verdi auf einen Streik an den Ostertagen ließ den Kurs von Lufthansa steigen. Trotz der Einigung auf einen Rettungsplan fielen die Kurse von Allianz, Commerzbank und Deutsche Bank nach anfänglichen Gewinnen. E.ON und RWE verloren an Wert. Nach weiteren Umsatzeinbußen der deutschen Bauindustrie ging der Kurs von HeidelbergCement zurück. 
Der MDAX sank 0, 1 % auf 13340 Punkte. Der Kursanstieg ihrer australischen Tochter Leighton nach der Ernennung von Bob Humphries zum neuen Chairman ließ den Kurs von Hochtief steigen. Nach dem Anstieg der Nachfrage im zweiten Halbjahr 2012 und dem Regierungswechsel in China legte der Kurs von Dürr zu. TUI stieg. Fuchs Petrolub und Gildemeister verteuerten sich. Die Anleger waren von Celesio enttäuscht.
Die übrigen europäischen Börsen tendierten uneinheitlich:
  1. SMI in Zürich + 0, 54 % auf 7786 Punkte - Bank- und Versicherungwerte wie Swiss Re und UBS verteuerten sich. Adecco, ABB, Holcim, Richemont und SGS gewannen an Wert. Nestlé, Novartis und Roche legten zu. Actelion und Givaudan gingen zurück.
  2. ATX in Wien - 1, 7 % auf 2380 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 21 % auf 3762 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 17 % auf 6404 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gingen überwiegend zurück:
  1. Dow Jones in New York - 0, 23 % auf 14478 Punkte
  2. S & P 500 in New York + - 0 % auf 1557 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 06 % auf 3243 Punkte.
Die Börsen in Asien legten zu:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 1, 69 % auf 12546 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 61 % auf 22251 Punkte.

Gewinner / Verlierer
  1. Adidas + 1, 6 %
  2. Roche GS + 0, 87 %
  3. FMC + 0, 4 %
  4. LEONI NA + 0, 3 %
  5. Nestlé + 0, 29 %
  6. Swatch + 0, 09 %
  7. SAP - 0, 5 %
  8. Allianz SE - 1, 2 %
  9. Commerzbank - 1, 7 %
  10. ThyssenKrupp - 2, 1 %
  11. Deutsche Bank - 3, 2 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2989 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1, 2935 Dollar
  3. 1 Euro = 122, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2213 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 34 %
  2. Frankreich 2, 03 %
  3. Großbritannien 1, 82 %
  4. Japan 0, 57 %
  5. Schweiz 0, 73 %
  6. USA 1, 91 %.
Der Bund Future stand bei 144, 92 Prozent.

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