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Dienstag, 22. März 2011

Nachtgedanken

Heute schreibe ich meine Nachtgedanken früher als gewohnt, weil ich morgen früh am linken Auge operiert werde. Deshalb muss ich früher als sonst aufstehen.
Die Rhetorik in der Wochenschau von 1938 ist anders als heute. Die Redner wirken pathetisch und gefühlsbetont. Sie verwenden viele Gesten. Ihre Stimme tremoliert. Bei Schuschnig und Hitler reagiert das Publikum mit Beifall und Jubelrufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war ähnliches bei den Reden von Franz Josef Strauss zu beobachten. Sein Redestil erinnerte an die dreißiger Jahre, die für ihn prägend waren. Heutige POlitiker reden emotionslos. Ihre Stimme erzielt nur geringen rhetorischen Effekt. Das ist schade, weil die Stimme die Wirkung der Worte verstärlen, wie es bei guten Rezitatoren zu bemerken ist.
Die österreichischen Wochenschauen vermitteln einen guten Eindruck von Österreich. Österreichs Geschichte ist mir nicht so gut vertraut. Ich habe jetzt eine österreichische Geschichte gesehen, die ich mir bestellen werde. Ich kann nie genug Bücher haben. Ich bin ein Büchersammler. Eine große Bibliothek war immer mein Traum. Ich beginne, ihn zu verwirklichen. Meine Wohnung erlaubt mir das.

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