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Freitag, 19. August 2011

Kein konkretes Kursziel und keine Intervention am Devisenmarkt durch die Schweizerische Nationalbank

Im Kampf gegen die Aufwertung des Schweizer Franken dehnte die Schweizerische Natioalbank zum dritten Mal in zwei Wochen die Liquidität der Banken von 120 auf 200 Mrd. Franken aus. Die Devisenmärkte hatten allerdings ein konkretes Kursziel zum Euro und eine direkte Intervention erwartet. Vor der Bekanntgabe am Mittwoch, den 17.08.11, kostete ein Euro bis zu 1, 15 Franken, bis er fiel, um am Nachmittag wieder 1, 15 Franken zu kosten. Bei Bedarf werde es weitere Maßnahmen geben, so die Schweizerische Nationalbank, ohne allerdings konkrete Maßnahmen zu nennen. Der Franken sei nach Ansicht der Nationalbank massiv überbewertet. Die Liquiditärszufuhr betreit die Bank über den Rückkauf eigener Schuldverschreibungen und über Devisenswaps.

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