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Samstag, 1. Oktober 2011

Nachtgedanken

Ich habe festgestellt, dass das Lasern meines linken Auges zu einer deutlichen verbesserung meiner Sehfähigkeit geführt hat. Selbst kleine Buchstaben kann ich wieder gut sehen.
Mit großer Freude habe ich an meiner Statistik gesehen, dass die Zahl meiner Leserinnen oder Leser aus der Russischen Föderation stark zugenommen hat.
Ich habe es genossen, bei spätsommerlich warmem Wetter wieder auf meiner Terrasse sitzen zu können. Whiskey, Wein und Sekt schmeckten besonders gut bei Unterhaltungsmusik. Später habe ich Deep Purple und andere Interpreten auf meinen Ipod aufgespielt. Bald gibt es nichts mehr zum Aufspielen. Dann kann ich nur noch wieder Musik hören.
Am Nachmittag habe ich eine Folge von Beatclub aus dem Jahre 1968 angesehen. Es war herrlich, noch einmal Oldies bei Radio Bremen zu hören. 1968 war kurz vor meinem Abitur. In diesem Jahr war ich in England. Ich erinnere mich noch gerne an diese Zeit. Politik hat mich damals nicht interessiert. Aber das Gefühl einer anderen, einer neuen Zeit war berauschend, besonders wenn es den Eltern nicht gefiel. Heute wird es nicht viel anders sein. Trotzdem möchte ich nicht mehr jung sein, weil die Perspektiven düster sind. In meiner Jugend war die Zeitstimmung optimistisch. Heute schauen alle Leute auf die Prognosen von Sachverständigen oder Leuten, die vorgeben, sachverständig zu sein. Ein eigenes Urteil ist unbequem.
Bankberater sind in erster Linie Verkäufer ihrer eigenen Produkte. Eine seriöse Beratung gibt es nur selten. Leider muss sich jeder heute seine eigene Meinung bilden. Zum Glück bietet das Internet eine Reihe von Möglichkeiten. Daneben ist es von Vorteil, viele Zeitungen zu lesen und selbst Notizen zu machen.

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