Erschöpft gehe ich gleich zu Bett. Bevor ich das tue, schreibe ich meine Nachtgedanken nieder.
Ich habe mich mit einem Kollegen in einer Hausbrauerei getroffen, wo Altbier gebraut wird. Das Wetter ließ es zu, daß wir draußen sitzen konnten. Es war ein verkaufsoffener Sonntag. Entsprechend voll war die Stadt. Wir haben von alten Zeiten geplaudert. Langsam gehen die Kollegen und Kolleginnen, mit denen wir gearbeitet haben, in den Ruhestand. Bald kennen wir niemand mehr, so dass es keinen Spass mehr macht, an Betriebsausflügen oder Weihnachtsfeiern teilzunehmen.
Der jetzige Verteidigungsminister de Maiziere ist unbeliebt. Er gilt als arrogant. Ob dieser Eindruck berechtigt ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich allerdings die Zeitung lese, teilen Journalisten diesen Eindruck nicht.
Ich habe inzwischen begriffen, dass der subjektive Eindruck von entscheidender Bedeutung ist. Auch Führungspersönlichkeiten unterliegen menschlichen Schwächen, wobei dieser Mangel an Charaktereigenschaften sich sehr nachteilig auswirkt.
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