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Dienstag, 18. Oktober 2011

DAX, MDAX und SMI Wochenbericht (10. - 14.10.11) Schlußbericht

In der vorbezeichneten Börsenwoche überstieg der DAX am Mittwoch, den 12.10.11, erstmals seit Mitte August 2011 die Marke von 6000 Punkte, lag aber bei Handelsschluß leicht unter dieser Marke. Am Donnerstagvormittag, den 13.10.11, stieg er sogar auf rund 6036 Punkte, nachdem er am 04.10.11 auf weniger als 5200 Punkte gesunken war. Im August 2011 erreichten die deutschen Exporte den höchsten Stand aller Zeiten.  Große Absatzmärkte deutscher Waren sind nach wie vor die Niederlande und Frankreich, aber die Länder China und Polen gehören heute zu den zehn wichtigsten deutschen Abnehmerländern.
Sollte der DAX 6100 Punkte erreichen, ist dem Anstieg eine Pause zu gönnen, weil es dann Überhitzungserscheinungen geben kann. Der DAX kann dann auf 5715, 5600 oder 5435 Punkte zurückgehen. Ein Rückschlag bis 5260 Punkte ist auch zu verkraften. Hält sich der DAX bei dieser Marke, kann er über 6400 Punkte ansteigen.
Der SMI setzte seinen Anstieg fort bis auf einen kurzen Durchhänger am Donnerstag. Der SMI stieg in der Spitze um 4 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG                        + 18, 76 %
  2. MDAX                               + 6, 0 %
  3. ThyssenKrupp                  + 5, 0 %
  4. DAX                                  + 4, 8 %
  5. SAP                                  + 4, 0 %
  6. Allianz SE                         + 3, 7 %
  7. Nestlè                               + 3, 47 %
  8. Euro in $                           + 2, 2 %
  9. SMI                                   + 2, 12 %
  10. Deutsche Bank                  + 1, 6 %
  11. Bund Rendite (10 J)           + 0, 16 %
  12. Roche GS                          - 4, 09 %
Bis auf Roche lagen alle Titel im Plus. LEONI AG als typischer Nebenwert legte besonders stark zu. Im Gegensatz zum SMI gewannen DAX und MDAX deutlich. Im Gegensatz zur Deutschen Bank erzielte Allianz ein deutliches Plus. Roche verlor deutlich wegen der schlechten Umsatzzahlen.
Der Bund Future könnte sich bei 134, 40 Prozent stabilisieren. Sollte er unter diese Marke sinken, bildet der Bereich von 132 Prozent eine gute Unterstützung. Auf diesem Niveau hätte er die Hälfte des steilen Anstiegs von Juli bis September 2011 wieder eingebüßt.
Trotz der Erholung in den vergangegen Tagen ist der Abwärtstrend des Euro nicht gebrochen. Bei einem Anstieg über 1, 37 Dollar wird es zu einer Seitwärtsbewegung kommen mit Luft bis etwa 1, 3950 / 1, 40 Dollar. Gleichfalls möglich ist ein Rückschlag unter 1, 3370 bis zu 1, 3150 Dollar. 

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