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Donnerstag, 26. Mai 2011

Dollar, Euro und Schweizer Franken

Anfang Mai 2011 kostete ein Euro 1, 50 Dollar. Am Montag, den 23.05.11, fiel er zeitweise unter 1, 40 Dollar. Bei Nachfrage aus dem Mittleren Osten stieg der Euro am Dienstag, den 24.05.11, wieder auf mehr als 1, 41 Dollar. Eine Ursache der Kursschwäche des Euro war das Signal der Europäischen Zentralbank von Anfang Mai 2011, den Leitzins erst im Juli und nicht im Juni 2011, wie erwartet, anzuheben.
Eine weitere Ursache stellen die Herabstufungen und Warnungen der Ratingagenturen für Belgien, Griechenland und Italien Ende vergangener Woche dar. Noch eine andere Ursache stellten die sehr gemischten Ergebnisse mancher Wirtschaftsindikatoren dar. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für den Euroraum war am Montag, den 23.05.11, deutlich schlechter als erwartet. Der Ifo - Geschäftsklimaindex für Deutschland blieb überraschend stabil.Analysten erwarten den Höhepunkt des Aufschwungs im Euroraum bereits im ersten Quartal 2011.
Gegenüber dem Schweizer Franken gewann der Euro am Dienstag, den 24.05.11, wieder etwas an Wert, nachdem er am Montag, den 23.05.11, das Rekordtief von 1, 2323 Schweizer Franken erreicht hatte.Der Vize - Gouverneur der Schweizerischen Nationalbank zeigte sich sehr besorgt über die Stärke des Franken.
Im Hinblick auf den langfristigen Durchschnitt ist der mit einem Kurs von 1, 41 Dollar je Euro stark. Es handelt sich um keine Euroschwäche. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der Euro schnell wieder auf einen Kurs von 1, 30 Dollar je Euro fallen könnw, sollte die europäische Schuldenkrise Italien oder Spanien ergreifen.

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