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Montag, 16. Mai 2011

Tagebuch vom 16.05.11

Als ich in der Zeitung gelesen habe, dass man den Chef des Internationalen Währungsfonds Strauss Kahn auf dem New Yorker Flughafen wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung festgenommen hat, war ich überrascht. Strauss Kahn hat schon eine Affäre beim Internationalen Währungsfonds hinter sich. Er hätte gewarnt sein müssen. Egal wie das Strafverfahren endet, seine Karriere und sein Ruf sind ramponiert. Das klügste wäre aus seiner Sicht zurückzutreten, um Schaden von der von ihm repräsentierten Organisation abzuwenden. Leider sind die wenigsten im Rampenlicht stehenden Politiker und Wirtschaftsführer so klug. Ihr Ego ist einfach zu mächtig. Vielleicht muß ein Mensch über diese Dickfelligkeit verfügen, um sich bis an die Spitze emporzuarbeiten. Bei manchen Personen geht dann die Bodenhaftung verloren. Wie heißt es so schön: Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. Diese Art von Rücksichtslosigkeit hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Das Zusammenleben mit solchen Persönlichkeiten stößt ab. Aus diesem Grunde erfreuen sich Politiker und Wirtschaftsführer zunehmend keiner großen Beliebtheit. Der Wutbürger ist auf dem Vormarsch, weil er nicht mehr bereit ist, sich gegenüber rücksichtslosen Menschen zu ducken. Bei Stuttgart 21 gab es einen Vorgeschmack. Auf den letzten Hauptversammlungen haben viele Kleinaktionäre ihrem Unmut Luft gemacht. Es ist wichtig, gut informiert zu sein. Die Möglichkeiten dazu sind vorhanden. Leider benötigt man sehr viel Zeit, der Informationsflut Herr zu werden. Ich hoffe, mit meinem Weblog dazu beitragen zu können, dass mein Publikumsich gut informieren kann. Bei den vielen Informationen geht es leider nicht mehr, über alles informiert zu sein. Deshalb beschränke ich mich auf Themen, die mich interessieren. Seitdem ich meinen Weblog schreibe, verstehe ich, wie schwierig das Geschäft einer Zeitungsredaktion ist, die relevanten Informationen auszuwählen. Vor den dort arbeitenden Redakteuren ziehe ich meinen Hut. Um gut informiert zu sein, lese ich regionale und überregionale deutsche Zeitungen. Ich überlege noch, ob ich auch eine österreichische Zeitung abbonieren soll. Ich denke dabei an Die Presse oder den Standard. An einer österreichischen Zeitung bin ich deshalb interessiert, weil mich der Balkan interessiert. Meine verstorbene Frau kam aus Zagreb in Kroatien. Deshalb habe ich mich nach meiner Heirat mit jugoslawischer Geschichte beschäftigt.

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