Im Amazonas - Gebiet wird der drittgrößte Staudamm der Welt, der Belo - Monte - Staudamm, Baukosten 11 Mrd. Dollar, gebaut. Umweltschützer und Ureinwohner haben dagegen protestiert. Die brasilianische Regierung weist darauf hin, Ländereien von Ureinwohnern seien nicht bedroht. Es seien Maßnahmen vorgesehen, um mögliche Folgen im sozialen und im Umweltbereich abzufedern.
Nach einem Bericht des staatlichen Instituts für Umwelt und Naturressourcen (Ibama) sollen bei den Bauvorbereitungen für den Staudamm bis April 2011 nur 5 von insgesamt 40 Auflagen erfüllt worden sein.
Dieser Befund läßt die Erwartung von Energieminister Edison Lobao fraglich erscheinen, den Staudammbau im Juni 2011 genehmigen zu können, so die Behörde. Insbesondere wurden Auflagen zur Vorbereitung des Ansturms von Wanderarbeitern für den Staudammbau mißachtet. Ibama - Chef Curt Trennepohl wies darauf hin, der Bericht fasse die Entwicklung im April 2011 zusammen. während das Vorhaben ein dynamischer Prozeß sei. Ob inzwischen mehr Auflagen erfüllt würden, erklärte er nicht.
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