Nach Mitternacht mache ich mich auf, ins Bett nzu gehen. Heute war ein erfolgreicher Tag. Ich konnte alle Dinge, die ich mir vorgenommen habe, erledigen. Nachdem ich einige Unterlagen, unter anderem den MERIAN, gescannt und meinen Kalender für den Sonntag und die kommende Woche aktualisiert hatte, konnte ich meine Kontoauszüge verbuchen und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lesen. Anschließend habe ich ein Bücherpaket ausgepackt, den Rechnungsbetrag überwiesen, bei Frölich und Kaufmann den neuen Klavier Kaiser und Mahler bestellt, Rechnungen an die Allianz Private Krankenversicherung abgesandt und die Post zum Briefkasten gebracht. Nach Rückkehr habe ich mir eine DVD über die Nibelungen angesehen.
An meinem Weblog habe ich ebenfalls geschrieben. Auch bei YouTube habe ich rein geschaut.
Die Denker des Abendlands habe ich weiter importiert und synchronisiert. Dabei habe ich weiter im ersten Band der Geschichte Europas aus dem Propyläen Verlag gelesen.
Es ging um Süleyman den Prächtigen, den die Osmanen den Gesetzgeber nennen, weil er die Grundlagen des osmanischen Staates und seiner rechtlichen Ordnung gelegt hat. Unter diesem Herrscher erreicht das osmanische Reich seine größte Ausdehnung. 1526 in der Schlacht von Mohacs unterwirft er Ungarn und 1529 steht er vor Wien. Diese Daten werden bis heute zu wenig in der europäischen Geschichte beachtet. Die Osmanen und die Türkei waren schon damals europäische Machtfaktoren. Es sollte jedem Politiker empfohlen sein, sich mit Geschichte zu beschäftigen. Das kurzfristige politische Tagesgeschaäft verhindert eine solche Beschäftigung. Das kurzfristige Denken triumphiert und wird gerne als der allein seligmachende Pragmatismus gefeiert. Für solches Denken habe ich nur tiefe Verachtung übrig.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen