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Montag, 12. Dezember 2011

Brasilien: Parà bleibt

Im brasilianischen Bundesstaat Parà wünschten regionale Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft eine Abspaltung der Regionen Carajàs und Tapajòs zur Förderung der regionalen Entwicklung. Am Sonntag, den 11.12.11, stimmte die Bevölkerung des Bundesstaates über die Abspaltung ab. In den beiden betroffenen Regionen stimmte die Bevölkerung mit deutlicher Mehrheit für die Abspaltung. Im restlichen Bundesstaat, in dem die Hälfte der Bevölkerung lebt, stimmte die Bevölkerung mit deutlicher Mehrheit gegen die Abspaltung, weil das Bruttoinlandsprodukt im Falle einer Abspaltung 44 Prozent verloren hätte. Carajas verfügt über reiche Bodenschätze und eine wacchsende Landwirtschaft. Die Region ist von großer Bedeutung für das Bruttoinlandsprodukt.
Zum ersten Mal konnte die Bevölkerung über die Teilung eines Bundesstaates entscheiden. Über die gleiche Frage darf erst wieder in vier Jahren ein Plebiszit in Parà stattfinden. Auch in anderen Bundesstaaten gibt es Diskussionen über Teilungen.

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