Am Montag, den 12.09.11, fielen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten kräftig. Der Grund für den starken Kursrückgang war eine Diskussion um eine größere Umschuldung Griechenlands. Betroffen waren vor allem französische Bankaktien, weil sie die größten privaten Gläubiger Griechenlands sind. Anders als die Deutsche Bank haben sie ihre griechischen Anleihen noch nicht auf den Marktwert abgeschrieben. Deshalb kann eine Abstufung der Ratings für französische Banken durch die Ratingagentur Moody`s in Betracht kommen. Die Diskussion um die hohe Verschuldung Griechenlands erhielt durch den deutschen Wirtschaftsminister besondere Bedeutung, weil er eine "geordnete Insolvenz" Griechenlands nicht ausschloß.
Nach einem zwischenzeitlichen Absturz unter 5000 Punkte, dem tiefsten Stand seit Jahresmitte 2009, erholte sich der DAX in Frankfurt auf 5070 Punkte und verlor bis kurz vor Handelsschluss 2, 3 Prozent. Auch deutsche Finanztitel zählten zu den größten Verlierern: Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz mehr als - 6 Prozent.
Der SMI in Zürich sank um 2, 2 Prozent auf 5310 Punkte.
Nach einer wenig veränderten Eröffnung an der Wall Street schwankten am Dienstag, den 13.09.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten stark und befanden sich im späten Handel einheitlich in der Gewinnzone. Für den Kursanstieg waren zwei Ereignisse ursächlich:
Der SMI in Zürich legte um 1, 1 Prozent auf 5362 Punkte zu.
Nach einem schwächeren Handelsbeginn stiegen am Mittwoch, den 14.09.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Gegen Handelsschluss gingen die Kurse zusehends zurück, ein Zeichen für einen immer noch nervösen Aktienhandel.
Am Morgen stufte die Ratingagentur Moody`s erwartungsgemäß die französischen Banken Sociètè Gènèrale und Crèdit Agricole zurück. Andere südeuropäische Banken erlitten infolgedessen ebenfalls Kursverluste. In allen wichtigen Branchen bis auf die Banken erhöhten sich die Kurse, besonders bei den Autowerten wegen der vielen Nachrichten von der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.
Der DAX in Frankfurt gewann 2, 7 Prozent auf 5312 Punkte. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank erlitten die höchsten Kursrückgänge.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 8 Prozent auf 5403 Punkte.
Am Donnerstag, den 15.09.11, setzten die Kurse an den europäischen Aktienmärkten ihre am Dienstag begonnene Erholung fort. Die Ankündigung der EZB und anderer Notenbanken, Dollar suchenden europäischen Banken Liquidität anzubieten, ließen am frühen Nachmittag die europäischen Standarindizes für Aktien zeitweise um mehr als vier Prozent steigen.
Die Senkung der Wachstumsprognose für den Euroraum im dritten und vierten Quartal 2011 um jeweils 0, 25 Prozent auf 0,2 und 0, 1 Prozent wirkte sich kaum auf die Aktienkurse aus. Auch gemischte Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten spielten keine Rolle. Von überragender Wichtikeit waren Nachrichten von den Banken. Der Kurs der Schweizer Großbank UBS verlor gegen den den Trend 9 Prozent, weil eine nicht autorisierte Transaktion ihrer Investmentbank voraussichtlich einen Verlust von 2 Mrd. Dollar verursacht und zu einem Verlust der Gesamtbank im dritten Quartal 2011 führt. Die größte französische Bank BNP Paribas führte die Liste der Gewinner an, weil die Ratingagentur Moody`s sie nicht im Gegensatz zu ihren Konkurrenten Sociètè Gènèrale und Credit Agricole in der Bonitätsbewertung herabgestuft hat.
Der DAX in Frankfurt gewann 3, 5 Prozent auf 5525 Punkte. Die Aktien von Allianz, der Deutschen Bank und der Commerzbank verzeichneten die größten Zuwächse.
Der SMI in Zürich legte wegen der hohen Verluste der UBS unterdurchschnittlich weniger als 1 Prozent auf 5460 Punkte zu.
Am Freitag, den 16.09.11, erfolgten an den europäischen Aktienmärkten keine größeren Kursbewegungen trotz des Verfalltages der Terminkontrakte.
Der DAX in Frankfurt legte um 2 Prozent auf 5616 Punkte zu. Die Kurse der Bankaktien stiegen mit am stärksten: Deutsche Bank + 6, 41 Prozent und Commerzbank + 5, 41 Prozent.
Der SMI in Zürich gewann 1 Prozent auf 5490 Punkte.
Nach einer wenig veränderten Eröffnung an der Wall Street schwankten am Dienstag, den 13.09.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten stark und befanden sich im späten Handel einheitlich in der Gewinnzone. Für den Kursanstieg waren zwei Ereignisse ursächlich:
- Unsicherheiten über die europäische Schuldenkrise wirkten sich auf den Aktienhandel aus. Verwirrend waren umgehend von Frankreich dementierte Berichte über eine unmittelbar bevorstehende deutsch - französische Initiative zu Griechenland.
- Bundeskanzlerin Merkel erklärte, wegen der Gefahr des Übergreifens auf andere Länder sei eine unkontrollierte Zahlungsunfähigkeit Griechenlands um jeden Preis zu verhindern. Mit dieser Erklärung versuchte die Kanzlerin , einen Vorstoß von Vizekanzler Rösler einzufangen.
Der SMI in Zürich legte um 1, 1 Prozent auf 5362 Punkte zu.
Nach einem schwächeren Handelsbeginn stiegen am Mittwoch, den 14.09.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Gegen Handelsschluss gingen die Kurse zusehends zurück, ein Zeichen für einen immer noch nervösen Aktienhandel.
Am Morgen stufte die Ratingagentur Moody`s erwartungsgemäß die französischen Banken Sociètè Gènèrale und Crèdit Agricole zurück. Andere südeuropäische Banken erlitten infolgedessen ebenfalls Kursverluste. In allen wichtigen Branchen bis auf die Banken erhöhten sich die Kurse, besonders bei den Autowerten wegen der vielen Nachrichten von der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.
Der DAX in Frankfurt gewann 2, 7 Prozent auf 5312 Punkte. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank erlitten die höchsten Kursrückgänge.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 8 Prozent auf 5403 Punkte.
Am Donnerstag, den 15.09.11, setzten die Kurse an den europäischen Aktienmärkten ihre am Dienstag begonnene Erholung fort. Die Ankündigung der EZB und anderer Notenbanken, Dollar suchenden europäischen Banken Liquidität anzubieten, ließen am frühen Nachmittag die europäischen Standarindizes für Aktien zeitweise um mehr als vier Prozent steigen.
Die Senkung der Wachstumsprognose für den Euroraum im dritten und vierten Quartal 2011 um jeweils 0, 25 Prozent auf 0,2 und 0, 1 Prozent wirkte sich kaum auf die Aktienkurse aus. Auch gemischte Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten spielten keine Rolle. Von überragender Wichtikeit waren Nachrichten von den Banken. Der Kurs der Schweizer Großbank UBS verlor gegen den den Trend 9 Prozent, weil eine nicht autorisierte Transaktion ihrer Investmentbank voraussichtlich einen Verlust von 2 Mrd. Dollar verursacht und zu einem Verlust der Gesamtbank im dritten Quartal 2011 führt. Die größte französische Bank BNP Paribas führte die Liste der Gewinner an, weil die Ratingagentur Moody`s sie nicht im Gegensatz zu ihren Konkurrenten Sociètè Gènèrale und Credit Agricole in der Bonitätsbewertung herabgestuft hat.
Der DAX in Frankfurt gewann 3, 5 Prozent auf 5525 Punkte. Die Aktien von Allianz, der Deutschen Bank und der Commerzbank verzeichneten die größten Zuwächse.
Der SMI in Zürich legte wegen der hohen Verluste der UBS unterdurchschnittlich weniger als 1 Prozent auf 5460 Punkte zu.
Am Freitag, den 16.09.11, erfolgten an den europäischen Aktienmärkten keine größeren Kursbewegungen trotz des Verfalltages der Terminkontrakte.
Der DAX in Frankfurt legte um 2 Prozent auf 5616 Punkte zu. Die Kurse der Bankaktien stiegen mit am stärksten: Deutsche Bank + 6, 41 Prozent und Commerzbank + 5, 41 Prozent.
Der SMI in Zürich gewann 1 Prozent auf 5490 Punkte.
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