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Donnerstag, 15. September 2011

Angeschlagener Euro

Am Dienstag, den 13.09.11, blieb der Euro angeschlagen. Der Kurssturz französischer Bankaktien an der Pariser Börse ließ den Kurs des Euro zunächst sinken. Zeitweise kostete ein Euro nur noch 1, 3560 Dollar, gut ein halber Cent mehr als am Vortag, als er mit 1, 35 Dollar ein Sieben Monats Tief erreichte. Bis zum Nachmittag erholte sich der Kurs des Euro wieder auf 1, 36 Dollar. Nach Ansicht von Devisenhändlern bleibt der Euro weiter unter Druck.
Vor allem der Kursverlust der BNP Paribas Aktie um rund 12 Prozent schwächte den Euro. Auslösend war ein Bericht im "Wall Street Journal" über angebliche Probleme der Bank bei der Beschaffung von Dollar am amerikanischen Geldmarkt. Nach einer klarstellenden Erklärung der Bank ist eine normale Refinanzierung in Dollar möglich. Gleichwohl blieben die Devisenhändler skeptisch, solange es keinen klaren Weg zur Lösung der europäischen Schuldenkrise gibt.
Am Vormittag verlief die Versteigerung italienischer Staatsanleihen im Gesamtvolumen von 6, 5 Mrd. Euro relativ geräuschlos, auch wenn das Land höhere Zinsen zahlen muss.
Der Bund Future sank um 50 Basispunkte auf 137, 74 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erholte von 1, 74 auf 1, 78 Prozent.
Zur Kursentwicklung des Euro ist noch anzumerken: Nachdem der Euro die wichtige Marke von 1, 40 Dollar unterschritten hat, wird es weitere Kursverluste geben.

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