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Dienstag, 3. Mai 2011

Deutsche Bank: überraschend hoher Quartalsgewinn

Der Nettogewinn der Deutschen Bank stieg im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel mauf 2, 13 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn von 3 Mrd. Euro übertraf um 8 Prozent den Vergleichswert. Analysten hatten im Durchschnitt 2, 7 Mrd. Euro erwartet.
Ackermann bestätigte das Ergebnisziel von 10 Mrd. Euro für das Gedsamtjahr 2011 aus den addierten Vorsteuerergebnissen des operativen Geschäftsbereichs. Der operative Geschäftsbereich erzielte bereits im ersten Quartal 2011 3, 5 Mrd. Euro, also ein Drittel des Gewinnziels.
Im Investmentbanking verdiente die Bank 2, 3 Mrd. Euro. Das Ergebnis ging jedoch um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wegen der niedrigeren Erträge im kundenbezogenen Geschäft in den Vereinigten Staaten und Europa zurück.
In der Sparte Global Transaction Banking, Zahlungsverkehrsmanagement, Handelsfinanzierung und Wertpapierverwahrgeschäft, stieg der Gewinn um 115 Prozent auf 257 Mio. Euro wegen des günstigen Umfeldes und der hohen Nachfrage. Das Privatkundengeschäft erzielte einen Vorsteuergewinn von 788 Mio. Euro, vier mal höher als im Vorjahr.
Die Postbank, erstmals im Zahlenwerk vollständig enthalten, trug in den ersten drei Monaten 221 Mio. Euro bei. Im Privatkundengeschäft ist der Einmaleffekt der erstmaligen anteilmäßigen Bewertung der Beteiligung an der chinesischen Hua Xia Bank mit 236 Mio. Euro zu berücksichtigen. Bereinigt man das Ergebnis des Privatkundengeschäfts um diesen Effekt, übertrifft das Ergebnis wegen der guten Inlandskonjunktur das Vorjahresergebnis deutlich.
Die Vermögensverwaltung verdiente mit 190 Mio. Euro deutlich mehr als im Vorjahr. Die BHF - Bank, deren Verkauf gescheitert ist, wird wohl in die Vermögensverwaltung integriert.

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