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Samstag, 13. August 2011

Anbindung des Schweizer Franken an den Euro

Der Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, deutete in einem Gespräch mit der Schweizer Zeitung "Tagesanzeiger" die Möglichkeit an, den Schweizer Franken vorübergehend an den Euro zu binden, um den Wechselkurs zu beeinflussen. Diese Anbindung ist umstritten, weil dazu erhebliche Stützungskäufe am Devisenmarkt erforderlich. Mit solchen Stützungskäufen hat die Schweizerische Nationalbank 2010 schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie zu einem Wertverlust von 21 Mrd. Schweizer Franken geführt hat. Bereits 1978 gab es eine vorübergehende Anbindung des Schweizer Franken an die D Mark mit der Folge einer 8 prozentigen Inflation in der Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank wollte die Äußerung ihres Vizepräsidenten nicht kommentieren.

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