Am Freitag, den 19.08.11, veränderte sich der Wert des Euro wenig. Die Furcht vor Refinanzierungsengpässen einiger großer europäischer Banken wirkte sich belastend auf den Euro aus. Der Euro kostete rund 1, 43 Dollar und bewegte sich damit in der Handelsspanne der vergangenen Wochen von 1, 40 Dollar und 1, 45 Dollar. Der Referenzkurs der EZB lag bei 1, 4385 (Donnerstag, den 18.08.11: 1, 4369) Dollar.
Nach Ansicht von Devisenhändlern gibt es eine Pattsituation angesichts der schwachen Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten und der akuten gefährlichen europäischen Schuldenkrise. Der weit beachtete Konjunkturindex der amerikanischen Notenbankfiliale in Philadelphia für August 2011 erreichte - 30, 7. Wegen der Flaute in der amerikanischen Wirtschaft kann die Notenbank auf der Konferenz in Jackson Hole ein weiteres geldpolitisches Lockerungsprogramm ankündigen. Zusätzliche Liquiditätsspritzen könnten zu einer weiteren Abwertung des Dollar führen. Die vergleichsweise hohen Inflationsraten sprechen gegen starke geldpolitische Anreize. Das trifft nicht nur für die Vereinigten Staaten zu.
Der starke Schweizer Franken stand im Blickpunkt der Devisenhändler. Angesichts der Rezessionsängste befürchten sie ein erneutes Eingreifen der Schweizerischen Nationalbank, um den Kurs des Franken zu drücken. Der Scchweizer Franken wertete gegenüber dem Euro um rund ein Prozent auf, Ein Euro kostete 1, 1252 Franken.
Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen erhöhte sich um zwei Basispunkte auf 2, 11 Prozent nach einem Rückgang auf 2, 03 Prozent am Donnerstag, den 18.08.11.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen