Heute bahe ich die 10. Folge von The War gesehen. Es begann mit dem europäischen Kriegsschauplatz. Die Offensive der verbündeten amerikanischen und britischen Streitkräfte in das Deutsche Reich blieb zunächst nach der gescheiterten größten Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs stecken und kam dann nur langsam in Gang. Ursachen waren zum einen der mangelnde Nachschub und die Unfähigkeit mancher Kommandeure, die Widerstandskraft der Wehrmacht richtig einzuschätzen. Besonders amerikanische Soldaten waren schockiert, dass die nationalsozialistische Regierung halbe Kinder und sehr alte Leute in den Kampf schickte. Die Folge zeigte, wie ein amerikanischer Kommandeur ein Regiment japanisch stämmiger Amerikaner in den Vogesen in einen gnadenlosen und mörderischen Kampf mit der Wehrmacht schickte, um eingekesselte amerikanische Soldaten um jeden Preis zu retten. Der Blutzoll der japanischen Amerikaner war fürchterlich. Bereits diese Tatsache war schlimm genug, aber am schlimmsten war, dass die Angehörigen dieser Soldaten nach dem Angriff auf Pearl Harbour interniert worden waren. Ich möchte diese Tatsache nur anmerken, weil es mir als Deutscher nach den Untaten des nationalsozialistischen Regimes nicht zusteht, eine anklagende moralische Bewertung abzugeben. Andere furchtbare Gefechte der amerikanischen Soldaten mit der Wehrmacht fanden im Hürtgenwald statt.
Genauso grausame Kämpfe hatten amerikanische Soldaten mit der kaiserlichen japanischen Armee auf den Philippinen und auf leythe zu bestehen. Dort hatte General Douglas Mac Arthur das Kommando, ein Kriegsheld, der sich ins rechte Licht zu setzen wußte. Bei Leythe verlor die japanische Flotte gegen die amerikanische Flotte ihr entscheidendes Gefecht, obwohl Kamikazflieger den amerikanischen Flugzeugträgern schwer zusetzten. Nach diesem Gefecht beherrschte die japanische Flotte nicht mehr den Pazifik. Es bgann, sich abzuzeichnen, dass die Amerikaner gegen das japanische Kaiserreich die Oberhand behielten.
In den Vereinigten Staaten freuten sich die Menschen über die zunehmenden Erfolge der Alliierten. Die vielen gefallenen Amerikaner verursachten auch viel Leid und Trauer in den betroffenen Familien. Verlesene Dokumente zeigten, wie der Krieg die Menschen verändert hat. Viele konnten die Erlebnisse nicht vergessen.
Krieg ist eine furchtbare Geißel der Menschheit. Im Prado hängt ein Bild des spanischen Malers Francisco Goya mit dem Titel der Koloß. Darauf ist ein riesiger Mann zu sehen, zu dessen Füßen ein Krieg tobt. Mit diesem Bild wollte Goya die Schrecken der napoleonischen Kriege dokumentieren und sein Bild als Mahnung gegen den Krieg verstanden wissen. Ähnlich verhält es sich mit dem Bild Guernica von Picasso. Hier ist allerdings der spanische Bürgerkrieg damit gemeint. Dieser hatte aber die gleichen Schrecken wie ein krieg zwischen Staaten. Jeder denkende und fühlende Mensch ist ein gegner des Krieges.
Bei meinem heutigen Post über das brasilianische Kaiserreich habe ich festgestellt, dass die Auswirkungen der napoleonischen Politik bis nach Südamerika zu spüren waren. Ich sehe jetzt schon, dass ich zur brasilianischen Geschichte noch ergänzende Posts fertigen muss, damit die brasilianische Geschichte für Interessierte hut verständlich wird.
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