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Montag, 7. Februar 2011

Tagebuch vom 07.02.11

Ich habe die nächste Folge der von mir gestern geschilderten Serie über den Zweiten Weltkrieg gesehen. In ihr ging es um das Schicksal von vier Amerikanern aus Kleinstädten. So wurde geschildert, was ein junger Mann aus Sacramento, der sich, nachdem sein Bruder als Pilot gefallen war, als Freiwilliger gemeldet hatte, bei der Luftwaffe erlebt hat. Er durchlief die übliche Ausbildung und wurde nach Großbritannien versetzt, wo die Us Air Forve der Royal Air Force helfen sollte, gegen die deutsche Luftwaffe die Lufthoheit zu gewinnen. Das war eine schwierige Aufgabe, weil die jungen GI`s zunächst nicht so gut ausgebildet waren und hohe Verluste erlitten. Der junge Mann wurde verwundet und kam in ein Lazarett. Damit endete sedine Kriegsteilnahme. Von seinem persönlichen Schicksal ausgehend, zeigte der Film, wie es der US Air Force gemeinsam mit der Royal Air Force gelang, mit Flächenbombardements und den sich daraus entwickelnden Feuerstürmen die Städte in Deutschland zu zerstören imd die Rüstungsproduktion nachhaltig zu stören, so dass die Invasion in Frankreich gelingen konnte. Die Folge zeigte, wie unterschiedlich der Zweite Weltkrieg in den Vereinigten Staaten und Deutschland wahrgenommen wurde. Europa und Nordamerika sind zwei unterschiedliche Kontinente mit spezifischen Sichtweisen. Jede Generation nimmt eine andere Sicht ein. Deshalb ist es für ein gutes Verständnis sehr wichtig, einander gut kennenzulernen, um sich richtig zu verstehen.
Bei meiner Reise letztes Jahr von San Francisco nach New York hat mein Reiseleiter großen Wert darauf gelegt, dass meine Reisegruppe das Verhalten der Amerikaner, insbesondere ihre Lebensweise und ihre Sichtweise von Deutschland, versteht. Das hat mich sehr beeindruckt und mir gezeigt, dass es im Ausland nicht allein auf die deutsche Sichtweise ankommt. Sich zurückzuhalten und gut zuzuhören, sind wichtige Eigenschaften, um andere Kulturen zu verstehen. Deshalb begrüße ich jeden Morgen meine Leserinnen und Leser, um Ihnen meinen Respekt zu bezeugen und mich für Ihr Interesse zu bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Weblog mit gelegentlich ausgefallenen Themen zunehmendes Interesse findet.

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